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Probleme mit schwierigen TCM-Büchern? Das muss nicht sein. TCM einfach für den Laien erklärt mit Beispielen aus dem Alltag und für den Alltag erfahren Sie in meinem Buch! Hier geht es zu den Infos...  

Bildquelle: www.pixelio.de, Harald-KU
Glück durch die Umwandlung von Schädlichem in Nützliches
  • Ärger
  • Freude
  • Übermäßiges Grübeln
  • Sorge und Trauer
  • Angst
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    Glück durch die Umwandlung von Schädlichem in Nützliches

    Aus Sicht der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin)

    Von Eva Laspas

    Stress gibt es zwei verschiedene Arten, den konstruktiven Stress und den destruktiven. Krankmachend wirkt der destruktive Stress, weshalb ich hier die krankmachende Wirkung der Emotionen beschreibe und wie und womit wir sie in nützliche Energie umwandeln können. Alle Jahre wieder gehe ich auf die unterschiedlichen Emotionen ein, diesmal gehen wir etwas tiefer ins Thema.

    Als Therapie eigenen sich alle chinesischen Methoden, Akupunktur, Tuina, Qi Gong, Ernährung, etc. Hier finden Sie immer Bezüge zur Ernährung, da sie am Leichtesten auch von Laien umgesetzt werden kann. Bei schwerwiegenden gesundheitlichen Störungen wenden Sie sich bitte an ihren Arzt!

    Durch regelmäßige gesunde und an den Lebenstil angepasste Ernährung sowie Bewegung und ausreichend Ruhe (Meditation, etc.) gelangen wir zu einem glücklicheren Lebenstil.
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    Ärger:

    Ärger lässt die Lebensenergie der Leber stauen, dies kann zu folgenden körperlichen Reaktionen führen: Reizbarkeit, Muskelanspannungen, Spannungskopfschmerze, Sodbrennen, Bluthochdruck, Hitze-Gefühle, Kopfschmerzen, PMS, entzündliche Darmkrankheiten, Schlaganfall, Schlaflosigkeit, u.a. Stressfaktoren können sein: erhöhter Arbeitsdruck, Perfektionismus, Gefühl, nicht ausreichend anerkannt zu werden, übermäßiges Pflichtgefühl, Groll gegenüber Pflichten, die man zu erfüllen hat, Anspannung, Frustration, Aggression und Reaktion auf Aggression.
    Durch das "sich selbst-Beobachten" gelingt es uns, den negativen Stress in positive Energie für Wachstum umzuwandeln. Wir wandeln Ärger, Groll, Verbitterung in Vergebung, Rücksicht und Verständnis um.

    Lebensmittel, die die Leber pflegen:
    Wärmende Speisen, wenig Gebratenes, stark Gesalzenes und Süßes. Frisches Grün und hie und da einen Spritzer Essig oder Zitrone. Gerade jetzt im Frühling gibt es wieder Bärlauch, Spinat, Löwenzahn, frische Zwieberln, Stangensellerie, Apfel, Tofu, Sesam, Kirschen... Sprossen Sie Samen - nahezu alle Samen lassen sich zu kleinen Energiebomben sprossen - probieren Sie es aus!
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    Freude:

    Übermäßige Freude kann genauso krankmachend sein, wie der Mangel an Freude. Gefühle der Einsamkeit und Mangel an menschlicher Wärme aber auch der ewigen Freude können die Energie zerstreuen und so leeren.
    Symptome können sein: Herzrhythmusstörungen, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Schlaflosigkeit, Schlafstörung, Brustschmerzen, u.a. Abgesehen von der unerlässlichen ärztlichen Behandlung sucht man die schädigenden Emotionen umzuwandeln in Erkenntnis, das wir mit dem Leben selbst und dem inneren Funken des Lebens verbunden sind und ein warmes Gefühl der Einheit mit allem was ist zu erzeugen.

    Nahrung für das Herz:

    Vermeiden Sie:
    Kaffee, heiße und warme Gewürze, Alkohol, Salz, scharfe Gewürze und Speisen - besonders Knoblauch!, aber auch bittere Nahrungsmittel, z.B. Tees, Kaffee...

    Probieren Sie:
    Gekochte, gedünstete Nahrung, z.B. lange gekochte Eintöpfe - alles mundwarm gegessen. Kompotte, gedünstete Gemüse mit etwas Essig oder Zitronensaft. Ideale Lebensmittel sind auch hier Wurzelgemüse (Karotten, Fenchel, Kartoffeln...), Spinat, Stangensellerie, Löwenzahnsalat, Weintrauben, Birnen, Äpfel, Rosinen, Reis, Hirse, Weizen, Dinkel. Meist hat sich auch eine Fleischkarenz von sechs Wochen als Wohltat erwiesen!
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    Übermäßiges Grübeln

    Diese Form des Gedankenkarussells kennen viele von uns. Eine schwache "Mitte" (Magen, Milz, Verdauung) kann sowohl auf unsere Gedanken einwirken, dass sie ohne Produktion einer Lösung immer wieder und wieder im Kreis laufen und schon lange vergangenes immer wieder hervor holen. Aber auch ein ständiges Nachdenken über Prozesse, deren Lösung wir nicht beeinflussen können, schwächt unsere Mitte, chinesische gesehen, "verknotet" sich die Lebensenergie.
    Anzeigen können sein: Auszehrung, Anorexie, Essstörungen, Schlaflosigkeit aus Sorge, Konzentrationsprobleme, Gedächtnisstörungen, Impotenz, u.a. Denkprozesse in Lösungsprozesse umwandeln, Vergangenes vergangen sein lassen, Loslassen von Problemen anderer, sich selber bemuttern lernen.

    Nahrung bei übermäßigem Grübeln:
    Alle Wurzelgemüse, Getreide, gekochtes, z.B. Hafer, Hirse, Mais, Reis, Karotten, Kartoffeln, Herbstkürbisse, Lauch, Rind- oder Lammfleisch, wärmende Gewürze, warmes Frühstück...
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    Sorge und Trauer:

    Angehobene Schultern, ein steifer Nacken und flache Atmung können Anzeichen davon sein, dass Sorge die Lebensenergie stagnieren lässt. Auslöser davon können Sorgen auf existenziellen Nivea sein, familiäre Sorgen, finanzielle, Sorgen wegen der Arbeit oder die Tendenz, sich leicht Sorgen zu mache, weil das Qi der Lunge schon schwach ist (angeboren oder durch langes sitzen). Das kann sich in folgenden Symptomen zeigen: Angst, Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen, Atemnot, Brustbeschwerden, Schulter- und Nackensteifheit, Erkältungsanfälligkeit, Hautstörungen, Darmbeschwerden, unaufhörliches Weinen, Müdigkeit, Depression, .
    Um den Einfluss positiv zu gestalten, soll Spontaneität zugelassen werden, und freier Raum geschaffen werden, wo man handeln und denken kann, ohne sich Sorgen zu machen. Das Loslassen lernen, Traurigkeit umzuwandeln, Realität akzeptieren lernen. . Ausflüge auf den Berg oder in die freie Ebene stärken ebenso.

    Nahrung bei Trauer und Sorge:
    Hafer, Erdnuss, Walnuss, Mandeln, Sellerie, Karotte, Pastinake, Champignon, Knoblauch, Weintraueben/Rosinen, getrocknete Marillen, Gans, Butterschmalz, Basilikum, Bohnenkraut, Thymian, Majoran, Origano, Rosmarin, Ysop...
    Garen Sie Ihre Speisen im eigenen Saft oder im Backrohr, machen Sie Kompotte.
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    Angst:

    Wenn Angst keine gefährliche oder Furcht erregende Situation hervorgerufen wird, kann sie auch zu einer "eingebildeten" Angst werden, wobei für den Betroffenen natürlich ein Grund vorliegt, der sich allerdings eher auf allgemeine Dinge wie Dunkelheit, Krankheit, Diebe, Gewalt, Wasser, etc. bezieht und nicht direkt das Leben bedroht.
    Folgende Zeichen können auftreten: Herzklopfen, Brustschmerzen, Mundtrockenheit, Schlafstörungen, Ängste, Phobien, Gedächtnisprobleme, Impotenz, Haarausfall, Wachstumsstörungen und Bettnässen bei Kindern...
    Ständige latente Ängste erschöpfen das Qi. Genährt werden sie vor allem aus übermäßigem Einfluss von schreckenserregenden Bildern, Nachrichten... (TV, Medien, Filmen...). In dem man öfter kleine Mutproben hinter sich bringt, erzeugt man Tapferkeit, die die Furcht überwindet.

    Nahrungsmittel:
    Ideal sind Suppen, Aufläufe oder Eintöpfe, die frisch gekocht (und nicht aus der Tiefkühltruhe) besonders viel Qi (Energie) enthalten. verwenden Sie warme Gewürze, wie zum Beispiel Zimt, Ingwer, Nelken, Kardamon - probieren Sie dabei aber aus, wie viel für Sie ideal ist.
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    Buchtipp:

    Mit der 5-Elemente-Küche durchs Jahr
    v. Claudia Nichterl
    avBuch
    ISBN 978-370402303-2
    € 19,90
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    Ideal ist es, wenn wir uns wieder nach dem Rhythmus der Jahreszeiten ernähren und dementsprechende Lebensmittel zu uns nehmen. In diesem Buch von Claudia bietet sich dem Laien eine kulinarische Anleitung, um den natürlichen Rhythmus wieder zu lernen und durch die richtige Ernährung zur richtigen Zeit bestimmte Organe zu stärken oder zu entlasten. Ein weiteres gutes Buch aus der Hand Claudia Nichterls, das in keiner Bibliothek fehlen sollte.
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    Rezept des Monats:

    (aus dem Buch: Mit der 5-Elemente-Küche durchs Jahr v. Claudia Nichterl, ISBN 978-370402303-2)

    Gebratener Eier-Reis mit Sprossen
    2 El Olivenöl
    2 Eier
    2 Tassen Reis gekocht
    Pfeffer aus der Mühle
    1 Prise Salz
    50g Schinken, fein geschnitten
    1 Handvoll Sprossen oder Keimlinge
    1 Prise Paprika- oder Bockshornkleesamenpulver

    In einer großen Pfanne das Olivenöl erhitzen und den Reis kurz darin anbraten. Die Eier in einer Schüssel mit der Gabel verquirlen und zum Reis geben. Alles gut durchrühren und braten. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Den feingeschnittenen Schinken zugeben und kurz mit braten. Zum Schluss die Sprossen unterrühren und mit Paprika oder Bockshornkleesamenpulver abschmecken.
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    Kontakt

    Eva Laspas
    Ernährungsberaterin nach der TCM
    Info und Termine Institut Laspas:
    Polgarstr. 13E/RH7,
    1220 Wien
    Tel: 280 76 27,
    eva@laspas.at
    www.laspas.at
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         Eva Laspas,
    TCM-Ernährungsberaterin


     
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