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Im Sommer 2000 bestellte ich mir meinen neuen PC, der mit Windows lief. In den folgenden zwei Wochen lernte ich Windows kennen, beim Einschlafen sah ich nur mehr lauter Fenster auf- und zugehen. Dann hatte ich es geschafft und konnte mit dem PC arbeiten.
Im Herbst entstand die Idee einer Kundenzeitung (Homepage) im Internet, nach längerem Suchen fand ich ein Programm (Publisher), in dem ich sehr einfach eine Homepage erstellen konnte. Das Ergebnis (Bild) stellte ich am 01.01.2001 ins Internet - zugleich sagte mir (m)eine innere Stimme: "Wenn du jetzt eine Homepage hast, dann musst du die aber auch regelmäßig erneuern, damit du das nicht aus den Augen verlierst, mach dir gleich einen fixen Termin monatlich aus."
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Gesagt getan, am Ersten erscheinen Viele, am 10. schon weniger, also bereitete ich für jeden 10. eines Monats neue Inhalte vor.
Aber erst durch das positive Feedback einiger LeserInnen und der Begeisterung der Dame bei der Stiftung Fessl in Klosterneuburg (Nach dem Motto: "Wenn schon so eine große Einrichtung mich wahrnimmt, dann muss ja da was dran sein."), die mir fürs erste Gewinnspiel Eintrittskarten sponserte, entstand der Gedanken an ein selbstständiges Medium - also wurde aus der Kundenzeitung eine "Internetzeitung" mit dem Namen "Erfolgsmanagement und Ernährungsberatung - Ihr-Erfolg-ist-uns-wichtig.com".
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Schon Anfang 2002 stand das neue und "frischere" Layout im Netz (Bild), immer noch mit dem Publisher gemacht. Zu diesem Zeitpunkt gründete ich in der WKW im POOL das "Empfehlungsnetzwerk". Damit wurde die Virtuelle nicht nur die Plattform für das "Empfehlungsnetzwerk" sondern bot auch die äußerst günstige Möglichkeit für JungunternehmerInnen auf der Virtuellen mit einer "Partnerseite" im Internet mit stetig wachsenden Publikum präsent zu sein. So trafen die ersten kleinen Anzeigen ein, die Virtuelle trug sich selber.
Zu diesem Zeitpunkt trat eine junge Dame an mich heran, ob ich nicht ihr Buch rezensieren mag, sie würde mir ein Exemplar kostenlos zur Verfügung stellen. Ich rezensierte also ihr Buch und so entstand die Idee, interessante Bücher direkt von den Verlagen zu Rezensionszwecken kostenlos zu beziehen - so hatte ich - wenn schon nicht Geld in bar, zumindest einen Gegenwert für meine Arbeit.
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Ich kann mich noch an meinen ersten Anruf bei einem Verlag um ein Rezensionsexemplar erinnern: Ich war mir (wieder einmal) nicht sicher gewesen, ob die Virtuelle überhaupt "wahrgenommen" würde, ob mein Ansinnen üblich wäre, ich also überhaupt Bücher bekäme. Als ich das gewünschte Buch zugesagt bekam (und zwar "selbstverständlich gerne schicken wir Ihnen dieses Buch), machte ich, nachdem ich den Hörer aufgelegt hatte, einen riesen Luftsprung! In Folge bekam ich im Durchschnitt Bücher im Wert von ca. € 120,00-150,00 pro Monat, Geld, das ich nicht ausgeben musst für den Kauf von Büchern!!
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Langsam stieg der Arbeitsaufwand der Virtuellen an, ich verlor langsam den Drive, kostenlose Arbeit zu machen. Der Wert der Bücher war zwar fein, allerdings reichte das nicht mehr, gemessen am Aufwand. Und das alte Programm war mehr als ausgereizt. Eine Entscheidung musste her - neue Strategie oder aufhören. Da die Zugriffszahlen stetig stiegen und mir viele treue Leserinnen immer wieder mit ihrem Feedback Mut gaben, beschloss ich also weiterzumachen.
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Ich gab, der Virtuellen noch eine Chance, nach dem Motto: "Wenn du also sein willst (und dieses Gefühl hatte ich nach wie vor - die Virtuelle wollte sein), dann schau, dass du dich auch auszahlst und kein Klötzchen mehr an meinem Bein bist."
Anfang 2003 startete ich also mit dem 3. Layout, diesmal schon mit dem FrontPage Programm, das um einige Spielereien mehr konnte als der Publisher.
Zu diesem Zeitpunkt begann ich auch gezielt Anzeigenkunden einzuladen, die Abschlüsse überzeugten mich und langsam warf die Virtuelle sogar etwas ab.
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Anfang 2003 entstand eine neue Vision - die "Virtuelle" sollte sich in einer Offlineveranstaltung auf Erden "manifestieren" - also "zum Angreifen" sein. Das "Festival der Sinne" (www.festivaldersinne.info) war geboren und mit der Hilfe zahlreicher Kooperationspartner, die an mich glaubten, ging es mit großem Erfolg im Mai über die Bühne.
Während der Vorbereitungszeit lernte ich Andrea Drescher (www.news2use.cc ) kennen, sie half mit kostenlos bei der Bewerbung des Festivals, indem sie die Veranstaltung in ihrem Newsletterkreis vorstellte und sprach mich gleichzeitig auf die Virtuelle an. Begeistert von der Idee die dahinter steckt, bot sie mir an, ein neues hochwertiges Design, das wirklich gut funktionierte und auch in Archiv bot, zu machen und die Kosten dafür konnte ich in Miniraten abtragen.
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Mit diesem Layout ging der Erfolg dann auch wirklich los. Die Virtuelle trug nicht nur ihre Kosten selber, sie begann ein ernstzunehmender Anteil meiner Einkünfte zu sein. Und die Zugriffszahlen steigen - ganz besonders im Zeitraum, an dem jedes Jahr das Festival der Sinne stattfindet.
Als die Virtuelle 2006 im Mai beim Festival der Sinne weit über 10 000 (!!) Leserinnen hatte, dachte ich zum erstenmal seit Jahren wieder einmal über ein neues Layout nach, eines, mit dem uns die Suchmaschinen noch besser finden und den "Experten" (eine Neuheit ist die "Expertenseite", auf der Sie alle Experten eines Jahres bei Bedarf nachschlagen können), also den Anzeigenpartnern der Virtuellen, noch mehr Erfolg bringen. Denn nach wie vor ist "Ihr Erfolg ist uns wichtig" mein höchstes Ziel.
Dieses Layout entstand dann aus der der Hand meiner lieben Kooperationspartnerin Lilly Dippold (www.fine-art-design.at) und Sie lesen gerade die erst Ausgabe.
Aber das ist eine andere Geschichte...
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