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Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut. (Laotse)  

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Das Glück ist ein Vogerl...
  • Wie finde ich nun mein eigenes Glück?
  • Märchen oder Realität?
  • Buchtipps
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    Das Glück ist ein Vogerl...
    oder "Jeder ist seines Glückes Schmied"?


    Expertenseite Karin Stiedl

    Der Sinn unserer Existenz liegt in dem Streben nach Glück.
    Wir brauchen nicht mehr Geld, wir brauchen nicht mehr Erfolg oder Ruhm, wir brauchen nicht den perfekten Körper oder nicht einmal den perfekten Partner - genau jetzt, in diesem Augenblick, haben wir ein Bewusstsein, das die vollständige Grundausrüstung darstellt, um vollständiges Glück zu erlangen.
    Aus: "Die Regeln des Glücks" von S.H. dem Dalai Lama und Howard C. Cutler

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    Karin Stiedl


    Was ist Glück?

    Glück ist eine innere Haltung. Was wir als Glück oder Unglück erleben, ist eine Frage des persönlichen Blickwinkels. Jede Situation, jedes Ereignis oder jede Begegnung können wir negativ oder positiv sehen. Zum Beispiel: Ein Jobverlust muss nicht unbedingt Unglück bedeuten, er kann durchaus auch die Chance auf einen Neubeginn sein. Ein Umdenken kann dadurch herbeigeführt werden. Im Grunde genommen beinhaltet jeder Verlust, jede Krise oder auch jede Krankheit enormes Potenzial zum Finden des Glücks. Es ist ein Tausch, wir lassen Altes los und bekommen etwas Neues "geschenkt". Es ist nur die panische Angst, etwas Gewohntes aufzugeben, da Unsicherheit entsteht. Angst führt aber zur Vermeidung und damit verhindern wir Veränderungen.

    Bildquelle: phydeaux


    Wenn es uns aber gelingt, Vertrauen in den Fluss des Lebens zu haben und alte Vorstellungen aufzugeben, sind wir offen für alles was im Hier und Jetzt zu uns passt und schaffen durch den Prozess des Loslassens der Vergangenheit Platz für die Zukunft und für unser Glück.

    Glück ist relativ. Für manche heißt Glück ein Dach über den Kopf zu haben, für den anderen die Verwirklichung seiner Träume. Auch materieller Wohlstand (schönes Haus, großes Auto) kann Glück bedeuten. Das Glück des einen ist deswegen weder besser noch schlechter, auch nicht mehr oder weniger wert.

    Ein altes indisches Sprichwort sagt, Glück wohnt in Hütten, nicht in Palästen. Auch bei uns galt für Jahrhunderte die Weisheit, dass Geld nicht glücklich macht. Und trotzdem jagen wir fast alle dem Geld nach, wir sind gestresst, vernachlässigen Freunde, Familie und sogar uns selbst, leben ungesund und rücksichtslos, verprassen Natur, Talent und unsere Zeit.
    Wir alle glauben, so handeln zu müssen, entweder, um überleben zu können, um im Wettbewerb bestehen zu können, um mehr Besitz anzuhäufen, als "Sicherheit" für die Zukunft, die wir dabei aufs Spiel setzen.
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    Wie finde ich nun mein eigenes Glück?


    Bildquelle: wrw, www.pixelio.de
    Als erste Maßnahme sollten wir herausfinden, welche Wünsche und Überzeugungen, tatsächlich unsere eigenen sind. Vieles von dem, was wir wollen und woran wir glauben, haben wir im Laufe unseres Lebens übernommen. Glücklich sein, bedeutet, seinen eigenen Weg zu finden.

    Wir sollten als zweite Maßnahme unsere negativen Glaubenssätze überdenken. "Ich hatte immer nur Pech, Glück steht mir nicht zu, nur den anderen, usw.". Dies wird früher oder später zu unseren persönlichen Glaubenssatz, der sich in der Realität manifestiert. Der eigene Glaube entscheidet über Erfolg, Gesundheit, Freude und damit auch über unser Glück.

    Überprüfen wir daher unsere täglichen Gedanken und achten wir darauf was wir sagen. "Jeder Gedanke den wir aussenden, kommt niemals leer zurück, denn er bewirkt all das, wozu wir ihn ausgesandt haben".
    Gehen sie einmal einen Tag lang mit positiven Gedanken durch den Tag, begegnen sie ihren Mitmenschen nicht nur äußerlich liebevoll. Setzen sie Aktivitäten, die ihnen Spaß machen, üben sie den Beruf aus der Ihre Berufung ist, umgeben sie sich mit Menschen, die sie wirklich lieben. Und lernen sie sich selbst zu lieben.
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    Märchen oder Realität?

    Fast jeder kennt das Märchen "Hans im Glück" von den Gebrüder Grimm. Hans hat sieben Jahre für seinen Arbeitgeber gearbeitet und will nun heim zu seiner Mutter. Er bekommt einen Klumpen Gold als Lohn und macht sich auf den Weg. Am Weg nach Hause scheint es, als hätte er immer nur Pech, doch am Ende befreit er sich von allen Lasten.

    Interpretation
    Auf den ersten Blick ist Hans - finanziell gesehen - ein Vollidiot. Er verspielt seinen hart erarbeiteten, wertvollen Lohn. Er tauscht ein Ding gegen das andere, und dabei bekommt er immer weniger Gegenwert. Hans ist ein unerschütterlicher Optimist: Immer wieder tauscht er seinen Besitz, was jedoch jedes Mal mit Gefahren oder Beschwernis gekoppelt ist. Deshalb ist er jedes Mal froh, das Ding wieder los zu sein.
    Hans ist so naiv und erkennt nicht, dass seine Tauschpartner allesamt Gauner sind, die nur auf ihren Vorteil aus sind. Und statt dass er sich wenigstens im Nachhinein über seinen Handel ärgert, freut er sich jedes Mal. Getreu der Maxime des Positiven Denkens sieht er in allem, was geschieht, nur das Gute.
    Aller objektiven Missgeschicke zum Trotz ist Hans aber im Märchen immer glücklich. Durch sein positives Denken verwandelt sich objektiv Schlimmes in subjektives Wohlbefinden. Jeden Fehler deutet Hans in einen Erfolg um. Er lebt in den Tag hinein, läuft wechselnden Verlockungen nach, probiert alles aus, was ihm begegnet. Am Schluss erkennt Hans, dass all sein Besitz ihn beschwert hat, dass jedes Ding sein Fortkommen, seiner Freiheit im Weg war. Geld und Besitz machen nicht glücklich, sondern die Art, wie man die Welt sieht. Am Schluss, wo Hans gar nichts mehr besitzt als sich selbst, ist er am glücklichsten.
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    Buchtipps:

    Einfach glücklich sein (Pierre Franckh, Goldmann Verlag 2008)
    Glücks-Gesetze (Kurt Tepperwein, Goldmann Verlag 200)
    Der Weg zum Glück (Dalai Lama, Herder Verlag 2002)
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    Mein Angebot für Ihr Wohlbefinden

  • Mentaltraining nach Prof. K. Tepperwein
  • Spiegelgesetz-Methode® nach Christa Kössner
  • Wunscherfüllungs-Abende
  • Neu: Der innere Weg zur Selbstständigkeit (Seminarreihe)
  • "Mind your own business" - das wichtigste Kapital eines jeden Unternehmens sind die Mitarbeiter. (2-tägiger Workshop)

    Infos (Termine/Preise) zu allen Seminaren finden sie auf meiner homepage:www.karinstiedl.at
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    Kontakt

    Karin Stiedl
    Dipl. Mentaltrainerin nach Tepperwein
    Zertif. Spiegelgesetz-Coach® nach Methode Christa Kössner

    Tel.: 0664 503 40 04
    ka.stiedl@gmx.at
    www.karinstiedl.at

    Alle Seminare und Einzelgespräche finden in der Gemeinschaftspraxis Teamotion in 3400 Klosterneuburg, Stadtplatz 24/3 (Eingang neben Tchibo), statt. (www.teamotion.org)

    Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,
    sondern auch für das, was man nicht tut. (Laotse)


     
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