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Serie "Göttinnen" - Teil 3
  • Freya - Fruchtbarkeitsgöttin
  • Familiengeschichte
  • Freya, die Hexe?
  • Duftmischung für "freye" Frauen
  • Damiana - heiliges Apothekerkraut
  • Buchtipps
  • Noch mehr Bücher im Shop
  • Weiterempfehlung dieses Artikels
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    Freya - die Fruchtbarkeitsgöttin der Germanen

    Freya galt bei den Nordgermanen als die Göttin der Fruchtbarkeit und vereint in dieser Aufgabe alle drei Aspekte der Frau. (ähnlich andere Mondgöttinnen.) Ihre drei Aspekte sind Jungfrau, reife Frau und die weise Alte. In diesen Erscheinungsformen herrscht sie über die unterschiedlichsten Eigenschaften: Fruchtbarkeit, Schwangerschaft und Transformation (vom Ei zum Menschen), Heilung und das damit zusammenhängenden Wissen über Kräuter und Naturmedizin.
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    Familiengeschichte

    Als Tochter von Njörd dem Meeresgott und Skadi, der Tochter des Riesen Thiassi galt sie als die "herrlichste der Asen", einem Stamm der immer wieder mit anderen Stämmen Krieg führte.
    Ihr Gatte, dem sie in lockerer Verbindung zugeeignet ist der Gott Od, mit dem sie zwei Kinder hat. Hnoss und Gersimi, deren beider Namen "Kostbarkeit" bedeuten.

    Sie trägt weibliche Kleidung nur von der hüfte abwärts, was bedeuten mag, dass sie, obwohl verheiratet, sich nicht dem Diktat ihres Mannes unterwerfen will. Sie fährt in einem Wagen, der von Katzen gezogen wird und trägt ein Falkengewand, mit dem sie zu fliegen vermag.
    Ihr besonderes Attribut ist aber wohl das Halsgeschmeide "Brisingamen", das von vier Zwergen geschmiedet wurde; wohl als Dank für die vier Nächte, die sie mit jeweils mit einem von ihnen verbracht hatte?
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    Freya, die Hexe?

    Wenn Freya immer wieder als "Hexe" bezeichnet wird, so kann das aus der patriarchalischen Betrachtungsweise kommen. Frauen, die ihre Sexualität lebten, waren (und sind immer noch vielen) Männern mystische, ja "gefährliche" Wesen, vor denen sie Angst hatten "verschluckt" zu werden. Eine Frau, die wusste, was sie wollte, ihr Leben, ihre Sexualität so gestaltete, wie sie es für gut empfindet und die dazu noch das Wissen über Heilung innehatte, galt lange Zeit als gefährlich. Ein sinnlich erotisches Weib, das zügellos seine Begierde lebt strahlt Macht aus, der viele Männer nicht gewachsen Waren (sind).

    Freya ist also auch die Schutzpatronin aller Aphrodisiaka (Tollkirsche, Stechapfel, Fliegenpilz u.a.), denn nur wer Kenntnis über Dosierung der Heilmittel der Natur hat, kann sie richtig anwenden und entscheidet somit über Leben, Lust und Tod.

    Diese Betrachtung führte ja eigentlich erst dazu, dass man die große Muttergöttin derart zu "entmachten" versuchte, als das man sie in viele kleine Göttinnen aufteilte und sie letztendlich männlich machte.
    Wer also die Kraft und Weisheit von Freya braucht, der mag sie anrufen. Wie bei jeder Arbeit mit Gottheiten kann frau gespannt sein, was sich ihr offenbart. Da Freya ja auch für Transformation zuständig ist, können sich neue Wege eröffnen…
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    Duftmischung für "freye" Frauen

    3 Tropfen Korianderöl
    3 Tropfen schwarzer Pfeffer
    4 Tropfen Jasmin

    Ein Duft, anregend und scharf. Alle drei Düfte sind aphrodisierend und erhöhen die Wollust. Viel Spaß im Reich der Sinne!
    (aus dem Buch "Ein Fest der Sinne" von Sylvia Leela Isani und Christine Janson, siehe Buchtipps)
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    Damiana - heiliges Apothekerkraut

    Ein wenig bekanntes, aber sehr anregende wirkendes Kraut ist Damiana. In dem Buch "Die Heilkunst der Frauen" von Sassa Marosi (siehe Buchtipps) finden Sie zahlreiche bekannte und wenig bekannte Kräuter für alle Lebenszyklen einer Frau. Sehr schön und ansprechend aufgemacht, eignet sich dieses Buch auch für kleine Mitbringsel oder als Geschenk zur Beginn der Menarche - sozusagen als Willkommensgruß in der Welt der Frauen.

    "Das Kraut Damiana wird nach dem heiligen Damian, der Schutzheiligen der Apothekerinnen benannt. Interessanterweise passt der christliche Heilige als Namenspatron gar nicht zu der erotischen Wirkung des Krauts. Bei den Maya war Damiana ein traditionelles Aphrodisiakum. In der Heilkunde wird eds heute nicht mehr verwendet, im Altertum und Mittelalter jedoch war es wahrscheinlich ein Tonikum, Heilkraut und Aphrodisiakum. Damiana wirk bei schmerzhafter, verzögerter Menstruation und gilt als Frauenkraut. Andererseits hat es eine testosteronartige Wirkung und war daher auch ein sexuelles Stimulans für Männer. Die stimulierende und anregende Wirkung trifft allerdings auch auf Frauen zu. Damiana hat also männliche und weibliche Attribute. Die indianische Medizin kennt Damiana als Stärkungsmittel, als Stimmungsaufheller und als Mittel gegen Asthma, Menstruationskrämpfe, Kopfschmerzen und Harnwegsinfekten."
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    Buchtipps

    Die Heilkunst der Frauen
    Kräuter im Zyklus des Lebens
    v. Sassa Marosi
    Edition {e}-motion
    ISBN 3704021733
    € 19,90
    Dieses Buch bei Amazon.de bestellen

    Ein Fest der Sinne
    von Sylvia Leela Isani und Christine Janson
    Smaragd Verlag
    ISBN 3934254314
    € 6,90
    Dieses Buch bei Amazon.de bestellen

    Der Brunnen der Erinnerung
    v. Ralph Metzner
    J. Kamphausen Verlag
    ISBN 3591083364
    € 54,90
    Dieses Buch bei Amazon.de bestellen

    Weltenesche - Eschenwelten
    v. Voenix, Thomas Vömel
    Arun Verlag
    ISBN 3927940542
    € 34,95
    Dieses Buch bei Amazon.de bestellen

    Das Germanische Götterorakel, 81 Karten (Geschenkartikel)
    von Voenix, Thomas Vömel
    Arun Verlag
    ISBN 3927940593
    € 21,50
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