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Das Gorilla Prinzip
  • Was sucht der Mensch...?
  • Systemisches Wissen erfordert
  • Zurück zum Gorilla-Rudel
  • Systemische "Gesetze" oder "Regeln"
  • Buchtipp
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    Das Gorilla Prinzip
    Führungsstärke durch soziale Kompetenz

    Buchauszug aus dem gleichnamigen Buch von Hans-Jürgen Breuer

    Das Darwinische Prinzip des "survival of the fittest" ist übertragbar auf das soziale Verhalten der Menschen, vor allem auch in der Arbeitswelt. Um das auf frappierende Weise deutlich zu machen, werden in diesem Buch Beispiele aus der Welt der Primaten herangezogen.
    Es ist ein System, das wandlungs- und entwicklungsfähig ist und sich darum auch beispielhaftest auf Ordnung und Dynamik im Unternehmen übertragen lässt.

    Wer seine Karriere auf der Überholspur vorantreiben und dabei ein glückliches und zufriedenes Leben führen möchte, der mag in diesem Buch die Anleitung dazu finden. Denn das "Gorilla-Prinzip" zeigt, wie ein Unternehmen als soziales System funktioniert und wie man dies erkennt. "Sozialkompetenz" Dies ist Erfolgsfaktor Nr. 1, die man benötigt, um zu Erfolg zu kommen.
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    Was sucht der Mensch in seinem Da-Sein?

    Gehirnbiologisch interpretiert und unbewusst gesteuert sucht er nur die Verwirklichung des Lustprinzips, das wiederum der Fortpflanzung und dem Erhalt der Rasse dient. Heute dient dieser Prozess überwiegend in sozialen Einheiten, die in Form von Unternehmen oder unternehmensähnlichen Systemen organisiert sind, statt, läuft aber evolutionsbiologisch betrachtet nicht anders ab, als eine Gorilla- oder Schimpansenherde funktioniert. Oder die Hackordnung in einem Hühnerhof. Oder ein Wolfsrudel.
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    Systemisches Wissen erfordert

    Sie haben zwei Möglichkeiten, durch das Leben zu gehen. Sehend oder blind. Angenommen, Sie befinden sich in einer völlig dunklen Höhle und sollen sich dort ohne Ortskenntnis zurechtfinden. Sie tappen im wahrsten Sinne des Wortes im Dunklen. Diese Metapher gilt auch für Ihre unbewussten Strukturen. Also lautet die Lösung, Licht ins Dunkle des Unbewussten zu bringen. Der erste mögliche Schritt zur Persönlichkeitsentwicklung lautet also: Erkenne dich selbst, was nun wirklich schon ein alter Hut ist.

    Unsere Emotionen sind der Antriebsfaktor, der unser Handeln bestimmt oder unterbindet. Ohne systemisches Wissen, also das Wissen, wie ein soziales System wirklich funktioniert, läuft dieser Antrieb möglicherweise ins Leere oder in die falsche Richtung.

    Auf Zuhörer "anders", souveräner wirken zu wollen und seine eigene Ausstrahlung zu verbessern, ist mit ein wenig übung grundsätzlich möglich. Nur muss man sich dabei im Klaren sein, dass Körpersprache immer Ausdruck einer inneren Befindlichkeit ist. Das heißt: indem Sie eine Situation anders "denken" beziehungsweise anders "fühlen", verändert sich auch Ihre Körpersprache.
    Wenn man davon ausgeht, dass Körpersprache nicht etwas Gottgegebenes, Feststehendes, sondern das Ergebnis einer lebenslangen Entwicklung ist, so wird bewusst, dass man die eigene Körpersprache auch gestalten kann. Es gilt, sich unbewusste Abläufe bewusst zu machen und so das enorme Kapital zu nutzen, das im Gestalten der eigenen, und im Nutzen und Interpretieren der Körpersprache anderer liegt."
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    Zurück zum Gorilla-Rudel:

    Es gibt da ein sehr starkes Leittier, das Alpha-Tier, das in der Tierherde den systemischen Rangplatz Nr. 1 einnimmt. Dieses Tier führt die Herde und hat einige privilegierte Rechte. Die weiteren Tiere ordnen sich nun in einer genau definierten Rangfolge ein und verhalten sich dieser Ordnung entsprechend. Das erinnert doch schon sehr an die Aufbauorganisationen und hierarchischen Ordnungen von Unternehmen, oder nicht?

    Die relativen Kräfteverhältnisse bestimmen über Wohl und Wehe, über Erfolg und Misserfolg und über Zufriedenheit und Unzufriedenheit im Berufsleben und damit im starken Maße über unser Leben insgesamt.

    Definition: Das systemische Prinzip beschreibt die relativen Kräfteverhältnisse, die zwischen einzelnen Personen in einem sozialen System bestehen.

    Dieses Buch möchte Licht in das für viele Menschen systemische Dunkel bringen und allen Menschen helfen, diese Prinzipien besser zu verstehen und mögliche ungerechte und paradoxe Hindernisse aufzulösen: mit Vorteilen für den einzelnen Menschen und Fortschritten für die Menschheit.
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    Systemische "Gesetze" oder "Regeln":

  • Die Werte der eigenen Führungskraft sollten möglichste genau erkannt und beachtet werden
  • Es ist sinnvoll, eine besonders enge Beziehung zur eigenen Führungskraft zu entwickeln.
  • Wenn man eine starke Führungskraft hat, sind die Voraussetzungen für den eigenen Erfolg besonders günstig. Also sollte man sich seine berufliche Stelle so aussuchen, dass man eine starke Führungskraft wählt.
  • Man kann auch dann reüssieren, wenn man bei einer schwachen Führungskraft angesiedelt ist. Dies erfordert allerdings besonderes Geschick.
  • Wer zu weit vom Zentrum des macht entfernt ist und keinen Blick auf das Leittier hat, muss sich letztlich auf seinen gesunden Menschenverstand verlassen und eigenen, sinnvollen Anlagen zur Entfaltung bringen, um erfolgreich zu sein.
  • Jeder hat eine seiner Fähigkeiten und Potentiale angemessene systemische Position. Es ist wichtig, diese zu erkennen und entsprechend auszuüben.
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  • Buchtipp:

    Das Gorilla-Prinzip
    Führungsstärke durch soziale Kompetenz
    v. Hans-Jürgen Breuer
    Signum Verlag
    ISBN 3854363818
    € 19,90
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