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Kochmethoden und Geschmacksrichtung
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Die chinesische Medizin empfiehlt, alle Nahrungsmittel durch eine bestimmte Kochmethode "verdaulich zu machen". Durch die Auswahl des Kochverfahrens kann die Wirkung und Eigentemperatur )* der Nahrung zusätzlich verändert werden. Dem liegt die Philosophie zugrunde, dass die Energie des Kochfeuers in die Nahrung eingeht. Je heißer eine Speise also zubereitet wird, desto wärmer wirkt sie auf unseren Organismus.
Im Winter, wenn es draußen kalt ist, dann wärmt uns ein Auflauf mehr, als blanchiertes oder gar rohes Gemüse.
Das können Sie ausprobieren: Essen Sie ein großes Stück roher Gurke und stellen Sie sich nach einer halben Stunde in die Winterkälte., Sie werden frösteln. Essen Sie ein Stück Auflauf und stellen Sie sich erneut hinaus - Ihnen wird warm sein.
Ist es draußen heiß, dann machen wir uns einen saftigen Eintopf aus Tomaten, Zucchini und Melanzani, den wir abkühlen lassen, ehe wir ihn essen - er wird uns Feuchtigkeit geben und unser Blut vor Austrocknung schützen, unser Verdauungsfeuer jedoch nicht zu stark abkühlen.
Jede Kochmethode bringt also eine andere Temperatur in den Körper. "Gekochtes" ist zum Beispiel kühler als "Gegrilltes". So können wir durch die Form der Zubereitung noch zusätzlich die Speisen beeinflussen.
Rohes Gemüse oder Obst kühlt unser Verdauungsfeuer auch sehr stark aus und sollte - mit bestimmten Ausnahmen - in unserer Klimazone und je nach eigener Verdauungsleistung - sparsam angewendet werden. (Wenn Sie unter Blähungen leiden, dann sollten Sie auf rohes Obst und Gemüse eine Zeit lang verzichten und alles zumindestens blanchieren.)
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In der chinesischen Medizin spielen die fünf Geschmacksrichtungen - sauer, bitter, süß, scharf und salzig - eine große Rolle. Abgesehen davon, dass die einzelnen Geschmacksrichtungen zu bestimmten "Organen" reisen, können die Geschmäcker auch bestimmte Zustände im Körper herstellen. Ähnlich einem Medikament, das in spezieller Dosis heilt, in Überdosis sich negativ auswirkt.
Z.B. lässt der süße Geschmack das Qi rasch regenerieren, wir bekommen wieder Schwung, ein Übermaß an süßem Geschmack lässt Feuchtigkeit entstehen, die das Qi blockiert, wir werden müde und antriebslos.
Wenn wir für eine Familie kochen, dann wissen wir nicht welches Familienmitglied süß, welches sauer und so weiter braucht. Es hat sich daher als ideal erwiesen, dass wir die fünf Geschmacksrichtungen in Form von Beilagen auf den Tisch bringen. So kann sich dann jeder nehmen, wonach ihn heute gerade besonders gelüstet. Also zum Beispiel einen Getreide-Auflauf (süßlich, salzig), dazu eine scharfe Tomatensauce, einen sauren Salat, ein süßes Apfelkompott, bittere Oliven oder Löwenzahnsalat und salzig-marinierten Rettich.
Wichtig ist, dass die süßliche Geschmacksrichtung immer (in Form von natürlicher Süße, z.B. Getreide ist süßlich) am Tisch mit dabei ist. An Hand dessen "misst" der Körper, ob er schon satt ist. Sie kennen das, auch wenn Sie ein noch so gutes Essen verspeist haben, wenn nichts Süßes dabei waren, sehnen Sie sich nach einem Stückchen "Süß", wenn Sie vom Tisch aufstehen...
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süß
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Stärkt
das Qi, befeuchtet den Körper
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Ideal
im Sommer, weil befeuchtet, im Winter kann es übermäßig genossen, zu
Feuchtigkeitsblockaden führen
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scharf
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Zerstreut,
wärmt, trocknet aus
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Ideal
wenn ein Krankheit beginnt, um die Keime aus dem Körper zu schwitzen;
Im Übermaß genossen kann es austrocknen und zu ungesunder Hitze führen
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salzig
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Weicht
Verhärtungen auf, trocknet langfristig aus
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Ideal
bei Verhärtungen, z.B. „steckendem“ Schnupfen zum Inhalieren; zu
viel Salz trocknet (u.a. das Blut) aus und kann dadurch zu erhöhtem
Blutdruck führen
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sauer
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Zieht
zusammen, hält die Säfte
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Ideal
im Sommer, man schwitzt nicht übermäßig; nicht günstig bei Erkältungsbeginn,
hält die Keime im Körper
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bitter
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Senkt
ab, trocknet aus
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Ideal
um nach einem schweren Essen den Mageninhalt hinunter zu befördern;
zuviel bitter trocknet Körpersäfte aus und kann zu ungesunder Hitze führen
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(aus dem Buch "Fünf Elemente Ernährung" von Dr. Ilse-Maria Fahrnow und Jürgen Fahrnow)
Außen knusprig, innen safrtig und würzig. Diese köstlichen Bratlinge stärken Yin und Yang im Erd- und Wasserelement. Ob zu Hause oder unterwegs: Sie finden immer regen Zuspruch.
2 Zucchini)*, 2 Karotten, 1 kleine Knollensellerie, 2 Gemüsezwiebeln, 100 g grüne Bohnen)*, 2 Bund Basilikum, 2 EL Süßrahmbutter, 500ml Gemüsebrühe, Saft einer Zitrone, 300 g Haferflocken, 6 Eier, Olivenöl, Pfeffer aus der Mühle, Salz
)* Je nach Jahreszeit kann dieses Gemüse weggelassen oder ausgetauscht werden
Gemüse waschen, putzen und fein raspeln bzw. klein schneiden. Separat in Schalen füllen. Basilikum waschen, trocken tupfen und fein hacken.
Einen großen Topf bei mittlerer Hitze aufs Feuer bringen (F), Süßrahmbutter (E), Zucchini (E), Sellerie (M), Zwiebel (M), Karotten (W), Gemüsebrühe (W) und Bohnen (H) nacheinander einfüllen und bei geschlossenem Deckel gut garen (ca. 15 min).
Zitronensaft (H), Basilikum (F) und Haferflocken (F) dazugeben, alles gut durchmischen und weitere 15 Min. ziehen lassen.
Eier (E) aufschlagen und unter die abgekühlte Masse heben.
Backblech mit Olivenöl ausstreichen, mit Esslöffel aus der Masse Nockerln ausstechen und darauf verteilen. Bei 160° im Backrohr in 50-60 Min. knusprig braten. Mit Mühlenpfeffer (M) und Salz (W) würzen.
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