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Akademie d. bild. Künste (bis 29.04)
Biedermeier (bis 13. Mai 2007)
Denkraum Donaustadt - Jänner bis Juni 2007
Chinesisches Neujahrskonzert
Biedermeier (bis 13. Mai 2007)
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Akademie der bildenden Künste
Dauerausstellung
Schillerplatz 3
1010 Wien
Öffnungszeiten:
Ausstellung bis 29.4.2007!
Di - So 10.00 bis 18.00 Uhr
Die Galerie der Bildenden Künste ist ein besonderes Kleinod unter den Wiener Museen.
Die permanente Ausstellung setzt sich aus Malerein des Genres Marienbilder, Historienbilder, Selbstbildnisse, Landschaften, Stilleben und Gesellschaften zusammen.
Als Hauptanziehungspunkt des Museums gilt wohl das in seiner Dimension größte Tafelwerk von Hieronymus Bosch: das "Weltgerichtstriptychron". Eine Darstellung der sündigen Menschheit, wie sie am Tage des Jüngsten Gerichtes entsprechend ihres Lebenswandels in der Hölle schmoren und gefoltert werden, nur eine kleine Minderheit findet Erlösung im Paradies.
Die Faszination dieses Gemäldes lässt uns lange davor verweilen und man versteht, dass manche Besucher gerade wegen dieses Kunstwerkes hierher kommen.
Als eine der beliebtesten Formen von Andachtsbildern ist der "Tondo", das Rundbild. Wir sind entzückt von der Mariendarstellung Boticelli's. Mit dem Christuskind auf ihrem Schoß, umringt von Englein wirkt das Marienbildnis auf uns lieblich, friedlich und beschützend.
Sogar ein Originalwerk Tizian's, dessen Übermalungen entfernt wurden, ist als künstlerisches Werk des Hochbarock zu bestaunen.
Einzigartig sind die Bilder von Lucas Cranach d.Ä. Es zeigt den Sippenaltar mit der Anna-Selbdritt-Gruppe. Eine Darstellung Cranach's eigner Familie, die er anlässlich seiner Eheschließung schuf.
Die holländischen Gemälde der Akademie bringen einen reichhaltigen Einblick in das Bürgertum. Unser Blick wird gefangen genommen vom Bildnis einer jungen Frau, gemalt von Rembrandt van Rijn, mit dem ausdruckvollen Gesicht und den verhaltenen Farbtönen.
Wir bewundern Landschaften des Nordens mit ihren Lichtschattierungen und der Leichtigkeit und Unbeschwertheit der Natur.
Hier sind durchwegs die Auswirkungen römischer und italienischer Schule zu finden. Italien war das Bildungsziel vieler nordeuropäischer Künstler, deren Arbeiten durch die römische Antike und die klassische Kunst von Michelangelo und Raffael beeinflusst wurde.
Die beiden einzigen Naturbilder des Malers Claude Lorrain befinden sich in dieser Galerie.
Das Prunkstilleben des italienischen Malers Nicola Malinconico versetzte uns in den Barocksaal eines Palastes und wirkt durch seine Üppigkeit und Farbenpracht auf uns ein.
Der große spanische Maler Murillo hält in seinen Studien die Armut fest. Er zeigt spielende Kinder in ihrer Zerlumptheit, die jedoch nicht arm sondern malerisch und romantisch auf uns ausstrahlen.
Kostbarkeiten der Sammlung sind auch die Ölskizzen von Peter Paul Rubens. Eine Skizze zeigt Boreas wie er Oreitha durch den Eiswind in den Norden entführt. Die Farbskizzen, an deren Pinselstrich eindeutig die Arbeit von Rubens zu erkennen ist, sind Entwürfe von Großprojekten, die später als Deckengemälde von mehreren Mitarbeitern ausgeführt wurden.
Von den Italienern sind bemerkenswerte Kunstwerke zusehen. Vom bekanntesten Vedutenmaler Francesco Guardi ist das Gemälde "Der Markplatz mit Uhrturm" ein faszinierender Anblick, der in uns die Sehnsucht nach Venedig weckt.
Giovanni Battista Tiepolo ist mit dem Bild Phaeton und Apollo vertreten Ein dank seiner Üppigkeit und Formen besonders beeindruckendes Werk.
Das Museum der bildenden Künste ist eine Empfehlung für alle Kunstfreunde.
Immer wieder werden auch interessante temporäre Ausstellungen geboten.
"Antike Kunst" und ihre Wirkung zeigt das Kupferstichkabinett der Galerie.
Es werden Gipsbüsten aus der Glyptothek der Akademie, die bis ins 20. Jhdt. als Lehrmittel dienten, gezeigt. "Faszination Antike. Antikenrezeption im Spannungsfeld von zwei Jahrhunderten". Ausstellung bis 29.4.2007!
Sehr empfehlenswert!
Hannelore Halper
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Die Erfindung der Einfachheit
Ausstellung in der Albertina
Vom 2.2. bis 13. 5. 2007
Albertinaplatz 1,
1010 Wien
Öffnungszeiten:
Mo - So 10.00 - 18.00 Uhr
Do 10.00 - 21.00 Uhr
Die Albertina zeigt eine umfangreiche Biedermeierausstellung mit 450 Exponaten mit Leihgaben aus dem Dansk Kunstindustrimuse Kopenhagen, dem Museum für Angewandte Kunst in Prag, der Stiftung Preußischer Schlösser Berlin-Brandenburg sowie aus dem Wiener Hofmobiliendepot und privaten Leihgebern.
Die Möbel der Biedermeierzeit zeichnen sich durch Eleganz und Bequemlichkeit aus. Sie bestechen durch die vielfältigen Holzmaserungen und die Polsterung mit besonderen Stoffen. Meistens sind diese in grellen Unifarben oder in bunten Streifen gehalten. Der Biedermeierstil verzichtet auf Ornamente und begeistert uns durch die kunstvolle Verarbeitung und die natürliche Schönheit des Materials.
Besonders anziehend finden wir die Kleinmöbel wie Sekretäre, Nähtischchen, Kommoden und Blumentischchen. Die runden gebogenen Formen waren sehr beliebt und erfreuen auch heute noch unser Auge.
Biedermeiermöbel wirken durchaus nicht bieder. Die gezeigten Gegenstände stammen meistens aus Schlössern. Besonders der frühe Biedermeierstil wurde immer sehr geschätzt. "Weniger ist mehr" - kennzeichnet diese Ära.
Bei den Gemälden jener Epoche dominiert die Landschaftsmalerei und das Porträt. Sie wirken fast fotografisch und geschönt. Ein hohes Niveau erreichte die Aquarelltechnik. Wir empfinden die kleinen Porträts von Amerling mit Mädchenköpfen und Stoppellocken lieblich und reizend. Die Landschaft wird realistisch dargestellt und strömt unberührte Natur aus.
Die Glas- und Porzellanmalerei hatte ihren Höhepunkt in der Vedutenmalerei. Hier ist uns der Name Kothgasser ein besonderer Begriff. Wie gerne würden wir eine dieser glänzenden, elegant wirkenden Schalen mit Goldrand unser eigen nennen können.
Porzellan, Silber und Glas wirken durch die verwendeten Materialien vornehm und gediegen. Es war eine Zeit der hohen Kunst des Gewerbes. Besonders angetan hat es uns die Spucknapfsammlung, die uns ein Lächeln entlockt.
Die Damenmode war durch Korsett und Reifrock geprägt. Beim Betrachten der Kleider können wir uns beglückwünschen, dass wir heute bequemere Mode tragen dürfen. Beim Anblick der Wespentaillie bleibt so manchem von uns die Luft weg. Größter Beliebtheit erfreuten sich gestreifte, karierte oder geblümte Stoffe. Die Damen trugen einen haubenähnlichen Hut aus dem die Korkenzieherlocken hervor lugten.
Aber auch die Taillie der Herren war geschnürt. Und nicht nur die Taillie, auch der Hals war eingeengt - durch den Vatermörder-Kragen. Der Mann von Welt trug Handschuhe und einen Spazierstock.
Diese großartige umfangreiche Schau für Wohnen und Kunst hat uns ganz ausgezeichnet gefallen.
Für jeden Liebhaber dieser gemütlichen und durch edles Handwerk ausgezeichneten Zeit muss diese Ausstellung einen Höhepunkt darstellen.
Unbedingt hingehen und genießen!
(Hannelore Halper)
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im Seminarraum der Apotheke zum Löwen von Aspern
"mehr oder weniger", Mahlzeiten zwischen Mangel und überfluss
Seminarraum der Apotheke zum Löwen von Aspern
Genussvolles Essen, das in seiner tradierten Form gesunde Ernährung bisher eher ausschloß, beginnt nach einer Allianz mit der Gesundheit zu suchen. Dies verlangt eine Neuorientierung unseres Geschmacksinns. Die Lebenswirklichkeit in unserer Wohlstandsgesellschaft erlaubt jedoch nicht allen sozialen Gruppen die Auseinandersetzung mit gesundem Essen. Daher wird es zunehmend wichtiger, das Thema Ernährung nicht ausschließlich selbstbezogen zu behandeln sondern auch mit Strategien zum verantwortlichen Handeln für andere zu verbinden. DENKRAUM DONAUSTADT lädt Sie von Jänner bis Juni ein, gemeinsam mit Expertinnen und Experten auch über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Bärbl Zechner
Konzept DENKRAUM DONAUSTADT
MäRZ
Thomas Askan Vierich - Autor, Chefredakteur Best of Vienna, Falter Verlag
Donnerstag, 22. März 07 um 19 Uhr
"Leben Restaurantkritiker kürzer?"
APRIL
Karl Michael Brunner - Professor für Soziologie am Institut für Soziologie und empirische Sozialforschung an der Wirtschaftsuniversität, Wien
Donnerstag, 26. April 07 um 19 Uhr
"Geschmacksunterschiede: Wie Menschen ihren Ernährungsalltag gestalten"
MAI
Verein "Wiener Tafel"
Donnerstag, 31. Mai 07 um 19 Uhr
"Versorgen statt entsorgen"
JUNI
Karin Keiblinger - Humanbiologin, Bioexpertin
Donnerstag, 28. Juni 07 um 19 Uhr
"Die gute Schuljause - gesund, biologisch, up to date"
Eröffnung der Ausstellung von Frenzi Rigling
"Protokolle"
CLUB DER KLEINEN LöWEN
für Kinder ab 5 Jahren
"TISCHLEIN DECK DICH" - Willkommen in der Kinder-Kochwerkstatt!
Samstag, 21. April 07 / Beginn 10:30 Uhr
"In der Getreideküche"
Samstag, 16. Juni 07 / Beginn 10:30 Uhr
"In der Kräuterküche"
Konzept: Sylvia Schlagintweit
"5 - UHR TEE"
Spezialführungen durch den Heilkräutergarten
mit Dr. Wilhelm Schlagintweit
Donnerstag, 10. Mai um 17 Uhr
"Heilkräuter - ein Genuss"
Donnerstag, 14. Juni um 17 Uhr
"Vom Garten in die Küche"
Eintrittspreise:
Veranstaltungen im Seminarraum Euro 5,-/ermäßigt Euro 3,-
Führungen durch den Heilkräutergarten Euro 4,-/ermäßigt Euro 3,-
Kinderveranstaltungen Euro 4,-/ermäßigt Euro 3,-
Anmeldung zu den Veranstaltungen erbeten:
Apotheke Zum Löwen von Aspern, 1220 Wien, Groß-Enzersdorfer Straße 4a
T 01/282 13 82
Fax 01/283 04 81
E-mail Büro: office@apo-aspern.at
Informieren Sie sich über das Programm von DENKRAUMDONAUSTADT unter
www.apo-aspern.at oder direkt in der Apotheke zum Löwen von Aspern.
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: U1Kagran/Bus 26a oder
U3 Schlachthausgasse /Bus 84A
Nachlesen bei www.plan.at
www.apo-aspern.at
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"Ins Jahr des Schweines"
in Jians-Institut
am 10. Februar 2007
Fiakerplatz 7, 1030 Wien
Tel. und Fax 01 714 11 36
Mobil 0699 1 9284542
/www.jians-institut.at
Wie jedes Jahr wurde auch diesmal wieder das Chinesische Neujahrsfest in Jians Institut begangen. Es ist immer der Höhepunkt des Jahres und zieht das Publikum magnetisch an. Uns ist bekannt, dass in Jians-Institut immer die höchsten künstlerischen Darbietungen, die beste Unterhaltung und das köstlichste chinesische Buffet die Gäste erwartet.
Zur großen Ehre dieser Veranstaltung erschien der Botschafter der Volksrepublik China, Seine Exzellenz Herr LU Yonghua, mit seiner charmanten Frau Gemahlin.
Der Herr Botschafter war vom dargebotenem Programm sehr angetan. Er erwähnte in seiner Ansprache die guten Beziehungen und die große Freundschaft zwischen China und Österreich sowie die Wichtigkeit des kulturellen Austausches. Die Frau des Botschafters, die mit Jian LI in Peking Tanz studierte, legte dann - zur Überraschung des Publikums - mit dem großen Meister einen flotten Tanz aufs Parkett.
Frau Prof. Nera Nicol führte humorvoll durch den Abend und verblüffte mit großartigen Tanzeinlagen das Publikum.
Univ. Doz. Jian LI hat den Dao-Tanz "Gelber Fluss" meisterhaft choreografiert.
Die Mitwirkenden der Tanzgruppe haben die anspruchsvolle Choreografie fabelhaft einstudiert. Es war ein Augen- und Ohrenschmaus für alle.
Weiters wurden wir mit Darbietungen aus Tai-Chi, Qi Gong, Tai-Chi-Fächer und Schwert verwöhnt. Wir bewunderten das Können der Teilnehmer und konnten uns an der Ästhetik der gezeigten Programme erfreuen.
Frau Gong Ran sang mit bezaubernder Stimme ein chinesisches Volkslied übers "Wäschewaschen", wobei wir alle zum Mitsingen animiert wurden.
Eine wunderbare Vorstellung gaben die Er-hu-Schüler(in) mit einer chinesischen Melodie und dem Lied "Edelweiß" aus "Sound of Music". Es war eine künstlerische Darbietung der besonderen Art, da es großer Musikalität und Geschicklichkeit bedarf, diesem Instrumente derartige Töne entlocken zu können.
Die zahlreich erschienenen Gäste delektierten sich sodann am chinesischen Buffet und viele tanzten nachher noch lange weiter........
Es war ein Fest für alle Sinne und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, da geht es "Ins Jahr der Ratte".
Ein großer Dank ergeht an Herrn Univ. Doz. Jian LI für die künstlerische Leitung und die exzellenten Vorführungen sowie seinen fleißigen Mitarbeitern.
Bestimmt werden Sie nächstes Jahr gerne wieder kommen und auch Ihre Freunde mitbringen.
(Hannelore Halper)
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(Max Frisch)
Neues Theater in Döbling
Hutweidengasse 24
1190 Wien
Vom 26. bis 28. Jänner 2006 (wegen der großen Nachfrage mit Zusatzvorstellungen)
hat das Theater in Döbling mit dem anspruchsvollen Stück "Don Juan oder die Liebe zur Geometrie" wieder beste Unterhaltung mit höchster Qualität geboten.
Die Geschichte von Don Juan, der nur sich selbst und die Geometrie liebt, war wieder ein Erlebnis der besonderen Güte.
Der Mann, der vor den Frauen flüchtete und doch immer verführt wurde, der sogar für Mord und Selbstmord die Verantwortung trägt, inszeniert seine eigene Höllenfahrt, um seinem frevlerischen Leben zu entgehen.
Er wird von der Herzogin von Ronda , einer ehemaligen Prostituierten, die durch Heirat reich wurde, aber Don Juan schon lange liebt, auf ihr Schloss gebracht. Er fühlt sich als Gefangener, kann jedoch seine Gefühle schwer verbergen. Ja, zu guter Letzt ist sogar ein Kind unterwegs!
Die Rolle des Don Juan wird fantastisch von Daniel Pospischil interpretiert. Er ist der geborene Schauspieler, schlüpft ganz in die Rolle des Frauenfeindes und verkörpert diesen glaubwürdig.
Das ganze Ensemble hat unter der Regie von Miklos Peter Vojnich und unter der Gesamtleitung der Principalin Heidelinde Twaroch hervorragendes Theater gezeigt. Wir sind von der künstlerischen Leistung der Principalin seit Jahren verwöhnt und freuen uns schon auf die nächsten unterhaltsamen Theaterabende.
Das Burgtheater könnte sich hier einige Anregungen holen!
Hannelore Halper
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