Inhalt dieser Ausgabe
Körper:
Geist:
Seele:
Beruf:
 
 
 
"5 Elemente Energiebilder" - Edition 2007: "Herzensbilder - Bilder für Ihre Partnerschaft" - Jetzt bestellen und Ihre Partnerschaft energetisieren!  
Tipps aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)
  • Ernährung nach den Jahreszeiten
  • Frühling
  • Sommer
  • Herbst
  • Winter
  • Rezept des Monats
  • Angebote
  • Angebote Folder (pdf)
  • Kontakt
  • Aktueller Buchtipp
  • Buchtipps zum Thema TCM
  • Noch mehr Bücher im Shop
  • Weiterempfehlung dieses Artikels
  • Diese Seite drucken
  •  
    Ernährung nach den Jahreszeiten:

    von Eva Laspas

    Mutter Natur hat gut für uns gesorgt. So hält sie zu jeder Jahreszeit und in jedem Landstrich bereit, was uns gut tut.
    In der großen Hitze Afrikas gedeihen Bananen, Mangos, Papaya - sie alle kühlen unseren Organismus wunderbar von innen heraus.
    In der großen Kälte der Arktis wächst gar nichts - hier ernähren sich die Menschen von Fisch und Fett alleine - jedes frische Obst würde sie krank machen.


    Eva Laspas,
    TCM-Ernährungsberaterin
    Ernährung nach den Jahreszeiten möchte die unterschiedlichen Witterungsverhältnisse durch den Einsatz von Lebensmitteln und Kochmethoden ausgleichen, damit das Qi (Lebensenergie) ungehindert fließen und Krankheiten vorgebeugt werden kann.
    Nach oben


    Frühling:

    Im Frühling beginnt das Yang nach dem Winter wieder langsam zu wachsen. Es ist die Zeit des Holzelements und somit stehen Wachstum und extreme Bewegung im Vordergrund. Unsere Nahrung sollte nun das Qi aufbauen, denn im Frühling fließt es wieder stärker. Außerdem unterstützen wir die Funktionen von Milz und Leber.

    z.B.: alle grünen Gemüsearten, die jetzt frisch wachsen, als Getreide Reis, Buchweizen, Gewürze je nach Typ mehr oder weniger Qi-bewegend: Frühlingszwiebel, Ingwer, Paprika oder Knoblauch. Etwas sauer hie und da, um die Leber in Schwung zu bringen.
    Ingwer ist auch sehr gut bei aufkeimender Erkältung, die uns der Frühlingswind manchmal ins Haus bringt.
    Zu meiden sind besonders fette und extrem scharfe Gewürze oder thermisch heiße Nahrungsmittel und extrem Saures, es würde die Leber belasten. Milchprodukte in Maßen und nach Konstitution.
    Nach oben


    Sommer:

    Der Sommer steht ganz im Yang, die Hitze zehrt an unseren Körperflüssigkeiten, wenn es unsere Konstitution zulässt, dann können wir jetzt alle frischen Obstsorten essen, die unser Landstrich bereit stellt. Sie bauen die Körperflüssigkeiten wieder auf und bewahren sie. Achtung vor zu viel Kühle! Auch während der heißen Sommermonate dürfen wir ein gutes Funktionieren unseres "Verdauungsfeuers" (Magen, Milz) nicht außer acht lassen und sie weiterhin durch gekochte Nahrung - die aber kühl genossen - verwöhnen.
    Der bittere Geschmack - z.B. in Form von bitteren Salaten oder Oliven - darf nun öfter eingesetzt werden.

    z.B.: Tomaten, Gurken, Kirschen, Marillen, Erdbeeren, Himbeeren, Spinat, Chicorée, Salate, Weizen, Gerste, aber auch die Südfrüchte dürfen genossen werden, wenn das Wetter wirklich heißt ist. Als Getränk, das unseren Organismus unterstützt ist als altes Hausmittel in China der grüne Tee bekannt, er entgiftet, leitet die Hitze aus und beruhigt den Geist. Milchprodukte können nun etwas vermehrt gegessen werden - doch immer nach der eigenen Konstitution!
    Zu meiden sind alle austrocknenden Nahrungsmittel - z.B. Kaffee, scharfe Gewürze - aber auch mit extrem kalten Sachen soll hausgehalten werden - z.B. Eis, Speisen aus dem Eiskasten, kalte Getränke... Sie "verknoten" das MagenQi und die Verdauung liegt lahm.
    Nach oben


    Herbst:

    Das Yang zieht sich nun immer mehr zurück, die Energien gehen nach innen und unten. Wir spüren eine gewisse "Abschiedstimmung" als Trauer in uns. Da die Außentemperaturen immer kühler werden, sollte unsere Nahrung wärmer werden, damit wir die äußere Kälte ausgleichen können. Ein bisschen Scharf darf nun dabei sein, der scharfe Geschmack treibt Restfeuchtigkeit aus dem Körper und hilft Schleimerkrankungen zu vermeiden. Unsere Lunge ist nun stark gefordert, mit z.B. Birne, Mandeln oder Erdnüssen können wir ihr die nötige Energie zuführen.

    z.B.: Hafer, Hirse, Mais, Reis, Karotten, Kartoffeln, Herbstkürbisse, Lauch, Rind- oder Lammfleisch, Knoblauch, Chilli, Zwiebeln, Zimt und Nelken... Zu meiden wären fette, kalte und kühle Nahrungsmittel, Milchprodukte wieder verringern oder ganz meiden, je nach Konstitution.
    Nach oben


    Winter:

    Die kalte Jahreszeit wird vom großen Yin regiert, die Energien haben sich zurückgezogen und sammeln sich. Jetzt ist die Jahreszeit, wo man viel schlafen sollte, um die im Sommer gespendeten Energien wieder hereinzuholen. Unsere Nahrung sollte wie immer die Außentemperaturen ausgleichen, also warm sein und das Qi stützen, etwas bewegen, um Kältestauungen zu vermeiden. Mit dem etwas süßen Geschmack bauen wir jetzt unsere Körpersäfte wieder auf - allerdings sollte das nicht zu sehr ausufern, damit sich keine Feuchtigkeits- und Schleimbelastung (Erkältung...) einstellt.

    z.B.: Alle "Wintergemüse", Fleisch - z.B. Wild, Lamm... - warme und scharfe Gewürze - alle die wir von unserer Weihnachtsbäckerei her kennen; Maroni, etwas Alkohol in Form von Glühwein oder zum Kochen...
    Zu Meiden wäre alles übermäßig saures, scharfes oder austrocknendes. Milchprodukte dezent oder gar nicht, je nach Konstitution.
    Nach oben


    Flachbohnensalat mit Topinambur

    Flache Bohnen (oder auch Fisolen, je nachdem, was es gerade gibt) (E)
    Frühlingszwiebel (M)
    Salz (W)
    Topinabur
    Olivenöl (E)

    Radieschen (M)
    Etw. Essig (H)
    Prise Paprika (F)

    Flache Bohnen putzen, mit kleingeschnittener Frühlingszwiebel und Salz weich dünsten.

    Frische Topinambur-Knollen bürsten, waschen (nicht schälen) und in feine Scheiben schneiden. Mit etw. Jungzwiebel und Öl in einer Pfanne glasig (bzw. weich) dünsten.

    Radieschen schneiden, mit gekochten Flachen Bohnen und Topinambur als Salat in einer Schüssel anmachen.
    Dazu passen Getreideaufläufe, Fleischspeisen...
    Nach oben


    Kontakt

    Eva Laspas
    Ernährungsberaterin nach der TCM
    Info und Termine Institut Laspas:
    Eibengasse 56/E3, 1220 Wien
    Tel: 280 76 27,
    eva@laspas.at
    www.laspas.at

    Nach oben
         
         Eva Laspas,
    TCM-Ernährungsberaterin


    Aktueller Buchtipp

    Zu den Quellen weiblicher Kraft
    Dieses Buch ist eines der wenigen Bücher üder Frauenheilkunde und Traditionelle Chinesische Medizin. Es möchte auf liebevolle Art Frauen bei der Entfaltung und erweiterung ihrer weiblichen Kräfte helfen und dazu beitragen, dass sie die Botschaften ihres Körpers besser verstehen lernen.

    Die Autorin greift dabei auf schulmedizinische Kenntnisse als auch auf das alte Wissen der Chinesen über die Energieflüsse im weiblichen Körper zurück. Im Rahmen der Fünf Elemente und vor dem Hintergrund der Chinesischen Heilkunde werden Sie über organische, energetische und seelische ursachen weiblicher Krankheitsbilder umfassend informiert.
    Dadurch können Sie eigene Beschwerden wie Unterleibserkrankungen, Fruchtbarkeitsstörungen, menstruelle Beschwerden, Brusterkrankungen und Wechseljahresbeschwerden sicherer einordnen und frühzeiti geeignete Maßnahmen einleiten.

    Zu den Quellen weiblicher Kraft
    Frauenheilkunde im Spiegel der Fünf Elemente
    v. Andrea Kaffka
    Joy verlag
    ISBN 3928554581
    € 18,95
    Dieses Buch bei Amazon.de bestellen

    Nach oben


     
    >>>zur aktuellen Ausgabe
    Service