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Im Frühling beginnt das Yang nach dem Winter wieder langsam zu wachsen. Es ist die Zeit des Holzelements und somit stehen Wachstum und extreme Bewegung im Vordergrund. Unsere Nahrung sollte nun das Qi aufbauen, denn im Frühling fließt es wieder stärker. Außerdem unterstützen wir die Funktionen von Milz und Leber.
z.B.: alle grünen Gemüsearten, die jetzt frisch wachsen, als Getreide Reis, Buchweizen, Gewürze je nach Typ mehr oder weniger Qi-bewegend: Frühlingszwiebel, Ingwer, Paprika oder Knoblauch. Etwas sauer hie und da, um die Leber in Schwung zu bringen.
Ingwer ist auch sehr gut bei aufkeimender Erkältung, die uns der Frühlingswind manchmal ins Haus bringt.
Zu meiden sind besonders fette und extrem scharfe Gewürze oder thermisch heiße Nahrungsmittel und extrem Saures, es würde die Leber belasten. Milchprodukte in Maßen und nach Konstitution.
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Der Sommer steht ganz im Yang, die Hitze zehrt an unseren Körperflüssigkeiten, wenn es unsere Konstitution zulässt, dann können wir jetzt alle frischen Obstsorten essen, die unser Landstrich bereit stellt. Sie bauen die Körperflüssigkeiten wieder auf und bewahren sie. Achtung vor zu viel Kühle! Auch während der heißen Sommermonate dürfen wir ein gutes Funktionieren unseres "Verdauungsfeuers" (Magen, Milz) nicht außer acht lassen und sie weiterhin durch gekochte Nahrung - die aber kühl genossen - verwöhnen.
Der bittere Geschmack - z.B. in Form von bitteren Salaten oder Oliven - darf nun öfter eingesetzt werden.
z.B.: Tomaten, Gurken, Kirschen, Marillen, Erdbeeren, Himbeeren, Spinat, Chicorée, Salate, Weizen, Gerste, aber auch die Südfrüchte dürfen genossen werden, wenn das Wetter wirklich heißt ist. Als Getränk, das unseren Organismus unterstützt ist als altes Hausmittel in China der grüne Tee bekannt, er entgiftet, leitet die Hitze aus und beruhigt den Geist. Milchprodukte können nun etwas vermehrt gegessen werden - doch immer nach der eigenen Konstitution!
Zu meiden sind alle austrocknenden Nahrungsmittel - z.B. Kaffee, scharfe Gewürze - aber auch mit extrem kalten Sachen soll hausgehalten werden - z.B. Eis, Speisen aus dem Eiskasten, kalte Getränke... Sie "verknoten" das MagenQi und die Verdauung liegt lahm.
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Das Yang zieht sich nun immer mehr zurück, die Energien gehen nach innen und unten. Wir spüren eine gewisse "Abschiedstimmung" als Trauer in uns. Da die Außentemperaturen immer kühler werden, sollte unsere Nahrung wärmer werden, damit wir die äußere Kälte ausgleichen können.
Ein bisschen Scharf darf nun dabei sein, der scharfe Geschmack treibt Restfeuchtigkeit aus dem Körper und hilft Schleimerkrankungen zu vermeiden. Unsere Lunge ist nun stark gefordert, mit z.B. Birne, Mandeln oder Erdnüssen können wir ihr die nötige Energie zuführen.
z.B.: Hafer, Hirse, Mais, Reis, Karotten, Kartoffeln, Herbstkürbisse, Lauch, Rind- oder Lammfleisch, Knoblauch, Chilli, Zwiebeln, Zimt und Nelken...
Zu meiden wären fette, kalte und kühle Nahrungsmittel, Milchprodukte wieder verringern oder ganz meiden, je nach Konstitution.
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Die kalte Jahreszeit wird vom großen Yin regiert, die Energien haben sich zurückgezogen und sammeln sich. Jetzt ist die Jahreszeit, wo man viel schlafen sollte, um die im Sommer gespendeten Energien wieder hereinzuholen. Unsere Nahrung sollte wie immer die Außentemperaturen ausgleichen, also warm sein und das Qi stützen, etwas bewegen, um Kältestauungen zu vermeiden. Mit dem etwas süßen Geschmack bauen wir jetzt unsere Körpersäfte wieder auf - allerdings sollte das nicht zu sehr ausufern, damit sich keine Feuchtigkeits- und Schleimbelastung (Erkältung...) einstellt.
z.B.: Alle "Wintergemüse", Fleisch - z.B. Wild, Lamm... - warme und scharfe Gewürze - alle die wir von unserer Weihnachtsbäckerei her kennen; Maroni, etwas Alkohol in Form von Glühwein oder zum Kochen...
Zu Meiden wäre alles übermäßig saures, scharfes oder austrocknendes. Milchprodukte dezent oder gar nicht, je nach Konstitution.
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