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Rembrandt und seine Zeit
Big City - New York
Konzert der Berliner Barock Solisten
Die drei Schwestern
Das Leben ein Traum
California Suite
Kiss me Kate
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Albertina
Ausstellung vom 4.3. - 21.6.2009
öffnungszeiten:
täglich: 10 - 18 Uhr
Mi: 10 - 21 Uhr
In dieser spektakulären Ausstellung sind 150 Werke aus dem Bestand der Albertina und 40 Ölbilder aus verschiedenen Sammlungen und Museen zu bestaunen.
Ein Großteil der Zeichnungen wurden seinerzeit vom Gründer der Albertina, Herzog Albert von Sachsen-Teschen erworben.
Die Epoche war das "Goldene Zeitalter" der Niederlande. Die Wirtschaft blühte und die Bewohner waren wohlhabend. All
diese Umstände bildeten ein breites Betätigungsfeld für große Künstler. Es wurden nicht nur kostbare Ölgemälde sondern auch Zeichnungen auf Papier und Pergament geschaffen. Eine Vielfalt von Techniken wurde angewendet.
In der Hochblüte standen das heimische Landschaftsbild, die Stadtansicht, die Seenlandschaft und viele Porträts, die
sich nicht nur der Adel sondern auch das Bürgertum leisten konnte.
Neben Rembrandt war ein ganzes Heer von Spezialisten tätig.
Einer der vielen Vertreter auf dem Gebiet der Landschaftsmalerei war Aelber Cuyp. Seine Bilder geben die vielfältigen Stimmungen von Licht und Schatten wieder. Die Natur lebt. Die Luft zittert. Wir fühlen uns inmitten des Geschehens.
Besondere Bedeutung erlangte Jan van Goyen mit der Gestaltung seiner Seenlandschaften. Sie geben stimmungsvoll die Atmosphäre wieder. Die aufgewühlte See, der Himmel und die Schiffe vermitteln Seeluft. Beim Anblick der "Hafenansicht bei aufziehendem Unwetter" von Ludolf Bakhuizen fühlt man sich von den Elementen bedroht.
Rembrandt war auch ein großer Meister der Porträtmalerei und Zeichnungen. Einige Selbstbildnisse des Künstlers lassen den Maler für die Nachwelt lebendig bleiben.
Die Brüder Adriaen und Isaac van Ostade vertreten das Bauerngenre so wirklichkeitsnah, dass wir den muffigen Geruch der Dorfschenke riechen können. Hell erleuchtet wird die Szene durch einen durch das Fenster einfallenden Sonnenstrahl.
Das Stillleben wird von den berühmtesten Malern dieses Genres, Herman Hengstenburg und Jan van Huysum geprägt. Wir stehen bewundernd vor dem Früchte-Stillleben mit Fink und Schneckenhäusern und erfreuen uns an der Farbenpracht. Wundervolle Stillebengemälde mit Obst- und Blumenarrangements strahlen von den Wänden.
Die Vielfalt dieser Kunstwerke versetzt uns in eine gesellschaftliche und künstlerische Hochkultur.
Ein Besuch dieser Ausstellung ist ein unbedingtes Muss für jeden Kunstliebhaber.
Hannelore Halper
"Die Virtuelle"
von Anton Tschechow
Premiere: 27. Februar 2009
Volkstheater
Besetzungsliste
Eine höchst sehenswerte Aufführung der "Drei Schwestern" beschert uns das Volkstheater.
Man ist von der ersten Minute gefangen genommen vom Spiel und Zusammenspiel der verschiedenen Charaktere. Hervorragend Raphael von Bargen in der Rolle als Andrej Sergejewitsch Prosorow, von dem alle eine große akademische Karriere erwarten. Nach seiner Heirat mit der exzentrischen Natalia Iwanowna, exzellent dargestellt von Anna Franziska Srna, geht es mit ihm kontinuierlich bergab.
Die drei Schwestern Olga, Mascha und Irina sehnen sich, wie alle anderen, nach einem abwechslungsreichen Leben in Moskau. Allein, es bleibt beim Wunschdenken. Die Jagd nach dem Glück und die Erfüllung aller Sehnsüchte lassen sich nicht realisieren.
Eine bessere Besetzung der drei Schwestern als die mit Claudia Sabitzer, Heike Kretschmer und Luisa Katharina Davids ist kaum möglich. Eine Dame übertrifft die andere in ihrer hinreißenden Schauspielkunst.
Wie gewohnt, Marcello de Nardo, als großartiger bühnenpräsenter Darsteller. In der Gestalt des geschwätzigen Kommandeurs der Artilleriegarnison, tötet er bei einem Duell den Bräutigam von Irina. Seine Liebschaft mit Mascha, die mit einem Lehrer verheiratet ist, treibt diese fast in den Wahnsinn als er sie verlässt.
Ganz berührend Heinz Petters als schwerhöriger Bote Ferapont.
Regisseur Thomas Schulte-Michels brachte eine schwungvolle, kurzweilige, komödiantische Aufführung auf die Bühne des Volkstheaters, die sich zu einem Publikumsmagneten entwickeln wird.
Begeisterungsstürme nach der tollen Leistung des gesamten Ensembles.
Hannelore Halper
"Die Virtuelle"
Pedro Calderón de la Barca
Burgtheater
Besetzungsliste
Unter der Regie von Karin Beier spielt Nicholas Ofczarek eindrucksvoll den behinderten Königssohn Sigismund.
Er wütet, tobt, brabbelt, kreischt, singt, springt und wälzt sich am Boden. Er wird von seinem auf Krücken gehenden Vater, König Basilius, mit Erde zugeschüttet, verstoßen und wieder zurück in die Wirklichkeit geholt.
Er wird mit Macht ausgestattet, die dieser nicht anders zu nutzen weiß, als sich so zu geben, wie auch er behandelt wurde. Er wirft einen Diener in den Schlossgraben und erfreut sich daran. Der Zuschauer sieht das Handeln dieser armen Kreatur sogar ein und ist geneigt, ihm nach allem was ihm selbst geschehen ist, recht zu geben.
Peter Simonischek als an der Macht klebender Vater, will den Sohn wieder absetzen. Doch das Volk ist dagegen. Sigismund's Rückkehr wird als Zirkusshow dargestellt. Eine Slapstick-Komödie von Calderón.
Das Leben ein Traum? Die Vorstellung war Wirklichkeit.
Ein großer Klassiker als Karnevalsrummel.
Dennoch viel Applaus für die großartigen Leistungen der Schauspieler.
Hannelore Halper
"Die Virtuelle"
Premiere: 11. März 2009 / 20 Uhr
Gloria Theater
Prager Straße 9
1210 Wien
Regie: Pola Claricini & Gerald Pichowetz
Musikalische Leitung: Herwig Gratzer
Choreographie: Nini Stadlmann
Choreografie-Assistent: Dominik Büttner
mit Maya Hakvoort, Meike Kopka, Claudia Kraxner, Tina Schöltzke, Nini Stadlmann, Dominik Büttner, Peter Faerber, Valentin Frantsits, Peter Lodinsky, Gerald Pichowetz, Christian Rovny, u.v.a.
Eine musikalische KOMöDIE von Samuel und Bella Spewack
Gesangstexte und Musik von Cole Porter
für das Gloria Theater bearbeitet von Pola Claricini & Peter Lodynski
In Floridsdorf ist ein besonderes Kleinod zu finden: das Gloria Theater. Ein einladendes Foyer und freundliches Personal empfängt das Publikum. Man fühlt sich gleich zu Hause.
Das Musical "Kiss me Kate" nach der Bearbeitung von Pola Claricini und Peter Lodynski wird vor ausverkauftem Haus gespielt.
Der Theaterdirektor Fred Graham will die Titelrolle von Shakespeare's "Der Widerspenstigen Zähmung" mit seiner geschiedenen Frau Lilli besetzen. Erst ihre Eifersucht auf Fred's neue Freundin bewegt sie zur Einwilligung. In Wirklichkeit lieben sich Lilli und Fred noch, aber große Hürden sind auf dem Weg zu einem Happy End zu überwinden. Zwei Gauner jagen Fred, um einen ihm unterjubelten Wechsel einzulösen und Lilli erhält einen Blumenstrauß mit Widmung, der eigentlich für die Freundin von Fred bestimmt ist. Aber Ende gut - alles gut!
Ein Feuerwerk an flotter Musik, Gesang und Tanz mit den besten Darstellern, die Wien zu bieten hat. Gerald Pichowetz, selbst ein begnadeter Künstler und Regisseur, hat auch das Talent zur Auswahl des fantastischen Ensembles.
Als Topstar konnte Maya Hakvoort gewonnen werden. Auch Christian Rovny, einer der ehemals besten Tänzer der Wiener Staatsoper, dreht auf der Floridsdorfer Bühne seine Pirouetten.
Pichowetz und Lodynski spielen umwerfend die beiden Ganoven. Außerdem singen sie zu den mitreißenden Melodien Texte, die das Publikum zu Lachstürmen veranlasst.
Immer wieder Szenenapplaus und tosender Beifall am Ende der Vorstellung.
Lassen auch Sie sich in gute Laune versetzen!
Hannelore Halper
"Die Virtuelle
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