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02. Juni 2007 - 5. Festival der Sinne Wien - 11.00 bis 20.00 Uhr - Einritt frei! - Ein Tag voller Lebens-Sinn! - Auspobieren - Mitmachen - Aktiv werden! - 02. Juni 2007 - www.festivaldersinne.info - Mehr Infos hier.  
Aktuelle Ausstellungstipps und -rezensionen
  • HERMANN HESSE - Maler und Dichter (- 3. Juni 07)
  • Eros in der Kunst der Moderne
    (- 22. Juli 07)
  • Who is Marie-Louise von Motesiczky? (- 20. Mai 07)
  • Biedermeier (- 13. Mai 07)
  • Denkraum Donaustadt -
    Jänner bis Juni 2007
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    Aktuelle Ausstellungstipps und -rezensionen

    HERMANN HESSE - Maler und Dichter
    ( 1877 - 1962)

    Ausstellung vom 23. Februar - 3. Juni 2007

    Leopold Museum
    Museumsplatz 1, 1070 Wien
    Öffnungszeiten:
    Täglich: 10.00 bis 18.00 Uhr
    Do 10.00 bis 20.00 Uhr

    Die Direktoren des Leopold-Museums haben neben einer großen Auswahl an Briefen, Fotos und Gedichten auch 100 Aquarelle dieses großen Schriftstellers und Nobelpreisträgers für Literatur, der auch ein großartiges Maltalent besaß, für diese umfangreiche Ausstellung zusammengestellt. Wir bekommen erstmals tiefen Einblick in die vielfältige Schaffenswelt dieses Doppelgenies.
    Zu Beginn des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges meldete sich Hesse zum Militärdienst, wurde aber wegen seiner Kurzsichtigkeit zur Gefangenenfürsorge eingeteilt.

    Nach schweren Schicksalsschlägen unterzog sich Hesse einer Psychoanalyse.
    Während dieser Zeit entstanden seine ersten Werke, die ihm halfen, seine Depressionen zu verarbeiten. Seine ersten Bilder sind von gedämpften Farben geprägt. Wir können seine innere Traurigkeit mit empfinden. Die Figuren sind dunkel und ohne Konturen. Dies änderte sich aber schlagartig, als er in das Tessin übersiedelte. Mit dem Leben in der südlichen Landschaft änderte er auch seinen Malstil. Wir bewundern die farbenfrohen Landschaften, die Lebensfreude ausstrahlen. Damit gewann auch seine Sprache an Farbe. Literatur und Malerei verschmolzen ineinander. Seine fantastischen innigen, in blumiger Sprache gehaltenen Gedichte, gehören zu den größten Werken der Weltliteratur. Die Malereien zeigen eine starke Anlehnung an den Expressionismus. Der Künstler versteht es, uns in seinen Werken mit seinen Gefühlen, Träumen und Fantasien zu faszinieren. Wir vertiefen uns im Anblick der Fröhlichkeit ausstrahlenden Landschaften und wir meinen, dass eigentlich jemand dazu ein Gedicht von Hermann Hesse rezitieren könnte.
    Eine sehr interessante Ausstellung mit Seltenheitswert!
    (Hannelore Halper)
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    Eros in der Kunst der Moderne
    Ausstellung vom 1. März - 22. Juli 2007

    BA-CA Kunstforum
    Freyung 8, 1010 Wien
    Öffnungszeiten:
    Sa - Do 10.00 - 19.00 Uhr
    Fr 10.00 - 21.00 Uhr

    Das BA-CA Forum zeigt in Kooperation mit der Fondation Beyeler (Basel) diese außergewöhnliche umfangreiche Ausstellung, die eine Kunstgeschichte der vergangenen 100 Jahre mit Klassikern der Malkunst erzählt.
    Wir begegnen in dieser fulminanten Schau Kunstwerken von Renoir, Rodin, Gauguin, Klimt, Schiele, Toulouse-Lautrec, Mucha, Matisse, Picasso, Dali bis zu Mapplethorpe, Horn, Freud, Newton, um nur einige davon aufzuzählen.
    Liebe, Lust, Leidenschaft, Nacktheit - Erotik in allen Variationen prasseln auf uns nieder.
    Die Ausstellung ist für Jugendliche unter 16 Jahr nur in Begleitung Erwachsener zugänglich (die ihnen dann bei Bedarf den Blick auf die "pornografischen" Werke verbieten?)
    Wir sind hingerissen von der Anmut und Ausstrahlung des unschuldig wirkenden Mädchens von Mucha. Ein Werk, das nicht gleich das Intimste zeigt, regt die Fantasie besonders an. Der Anblick so mancher wogender Fleischberge schreit nach Verhüllung.
    Mit der Darstellung ihrer erotischen Werke hatten es schon Klimt und Schiele nicht leicht, die zu Lebenszeiten schon deswegen Repressalien und Schmähungen über sich ergehen lassen mussten. Vorerst waren diese Zeichnungen vorwiegend für private Zwecke unter Männern vorgesehen. Wir bestaunen auch Graphiken mit eindeutigen Ansichten von Kopulationen. Schließlich gab es derartige Darstellung auch schon in der Antike. Wir sind nicht von allem, was gezeigt wird, restlos begeistert. Die alte Dame mit dem Phallus unter dem Arm oder der an einem Draht aufgehängte Riesenphallus stoßen eher auf Ablehnung als auf begeisternde Zustimmung. Aber Kunst ist eben Geschmacksache.
    Masturbation, Liebe mit Tieren und auch die Homosexuellen-Szene darf in der Sparte der Erotik nicht fehlen.
    Diese Ausstellung von mehr als 200 Grafiken, Zeichnungen, Gemälden und Skulpturen bürgt für knisternde Atmosphäre und Anregung der Fantasie. Hier findet jeder das Richtige für seinen Geschmack.
    Eine umfangreiche imposante Ausstellung, die man unbedingt besuchen soll.
    (Hannelore Halper)
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    Who is Marie-Louise von Motesiczky?
    Malerin zwischen Wien und London

    Ausstellung vom 8. März bis 20. Mai 2007
    Wien Museum
    Karlsplatz, 1. Stock
    1040 Wien
    Öffnungszeiten:
    Di - So u. Feiertag 9.00 bis 18.00 Uhr
    1. Mai geschlossen

    Das Wien Museum zeigt im Zusammenarbeit mit dem Motesiczky-Trust, der den Nachlass der Künstlerin verwaltet, zum 100. Geburtstag der Malerin rund 70 Ölgemälde, private Briefe und Originalfotos der Künstlerin mit Familie und Freunden.

    Wir bewundern die ausdrucksstarken farbenprächtigen Porträts, Landschaften und Stillleben, dieser leider viel zu wenig beachteten Künstlerin. Ihr Selbstporträt als junges, stolzes, selbstbewusstes Mädchen mit langen Haaren und mit Kamm fasziniert durch die elegante Ausstrahlung. Als junges Mädchen aus guten Haus lernt sie Beckmann kennen, der ihren Hang zur Malerei intensiviert und fördert. Durch ihre gesellschaftliche Stellung hatte sie Kontakt mit allen prominenten Persönlichkeiten.
    Beeindruckend sind die Bilder "Dame mit dem roten Hut" und "Bei der Anprobe". Es sind Selbstdarstellungen der Künstlerin. Große dunkle ausdruckstarke Augen blicken uns entgegen. Ihr Anblick fesselt uns und wir verharren bei vielen Bildern länger als üblich.
    Leider musste Motesczky die Hoffnung auf eine große Künstlerkarriere bald begraben. Der Nationalsozialismus traf sie mit voller Härte. Sie verbrachte mit ihrer Mutter einige Zeit in Holland. Ihre Stillleben erinnern uns unverkennbar an den Stil der holländischen Maler. Wir sind eingenommen von der Maltechnik, die stark an van Gogh-Gemälde erinnern.

    1938 floh Marie-Louise mit ihrer Mutter Henriette nach London. Auf Grund dieses Ereignisses malte sie ein ergreifendes Bild von verzweifelten Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten. In dieser Zeit entstand auch ein Porträt ihres Bruders Karl, der in Auschwitz ums Leben kam. In der Hinterbrühl, wo die Familie ein Grundstück besaß, wurde ein Kinderdorf gegründet. Marie-Louise ließ an diesem Ort zum Gedenken an ihren Bruder eine Büste aufstellen.
    Ihr wohl berühmtestes Gemälde, ein Porträt von Elias Canetti, das sich im Besitz des Wien Museums befindet, ist ein kraftvolles aussagekräftiges Bild ihres Lebensmenschen.
    Sie lernte Canetti in London kennen und lieben und unterstützte ihn auch finanziell.
    Als seine Frau starb, hoffte Motesiczky, dass er sie ehelichen werde. Er aber entschloss sich, eine andere Frau zu heiraten.
    Lange Zeit darnach brach sie jeden Kontakt zu Canetti ab, um ihn dann später wieder aufzunehmen. "Ganz ohne C. Welt ohne Sinn - mit C. endlose Quälerei" lautete ihre bittere Erkenntnis.

    Das Hauptthema ihrer Porträts bildete ihre Mutter, mit der sie 70 Jahre zusammenlebte.
    Sie verbrachten ihre Zeit in England in einer stilvollen Villa in der Nähe von London. Der gesamte Lebensweg ihrer Mutter ist auf den Gemälden festgehalten. Sie malte sie im Garten, in ihrem Spezialgefährt, mit dem sie in dem kleinen Ort Aufsehen erregte In späterer Folge malte sie die schon haarlose, entkräftete alte Dame im Bett.
    Der geliebte Windhund durfte auf keinem der Bilder fehlen. Henriette Motesiczky freute sich immer, wenn ihre Tochter sie malte, denn dann wusste sie, dass sie für längere Zeit der Mittelpunkt war und ihr besondere Beachtung zuteil wurde.
    Marie Louise erklärte immer: Eine Fotografie ist gleich fertig, aber ein Porträt braucht ja doch eine gewisse Zeit bis zu dessen Fertigstellung. Diese Ausstellung ist ein ganz besonderes Erlebnis und eine seltene Gelegenheit, diese große österreichische Künstlerin näher kennen zu lernen. Jedes ihrer Bilder hat sich fest in unserem Gedächtnis manifestiert. Auch nach der Ausstellung beschäftigen wir uns gedanklich noch intensiv mit dem Werken dieser besonders talentierten Malerin.
    Sehr empfehlenswert!
    (Hannelore Halper)
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    Biedermeier

    Die Erfindung der Einfachheit
    Ausstellung in der Albertina
    Vom 2.2. bis 13. 5. 2007

    Albertinaplatz 1,
    1010 Wien
    Öffnungszeiten:
    Mo - So 10.00 - 18.00 Uhr
    Do 10.00 - 21.00 Uhr

    Die Albertina zeigt eine umfangreiche Biedermeierausstellung mit 450 Exponaten mit Leihgaben aus dem Dansk Kunstindustrimuse Kopenhagen, dem Museum für Angewandte Kunst in Prag, der Stiftung Preußischer Schlösser Berlin-Brandenburg sowie aus dem Wiener Hofmobiliendepot und privaten Leihgebern.
    Die Möbel der Biedermeierzeit zeichnen sich durch Eleganz und Bequemlichkeit aus. Sie bestechen durch die vielfältigen Holzmaserungen und die Polsterung mit besonderen Stoffen. Meistens sind diese in grellen Unifarben oder in bunten Streifen gehalten. Der Biedermeierstil verzichtet auf Ornamente und begeistert uns durch die kunstvolle Verarbeitung und die natürliche Schönheit des Materials.
    Besonders anziehend finden wir die Kleinmöbel wie Sekretäre, Nähtischchen, Kommoden und Blumentischchen. Die runden gebogenen Formen waren sehr beliebt und erfreuen auch heute noch unser Auge.
    Biedermeiermöbel wirken durchaus nicht bieder. Die gezeigten Gegenstände stammen meistens aus Schlössern. Besonders der frühe Biedermeierstil wurde immer sehr geschätzt. "Weniger ist mehr" - kennzeichnet diese Ära.
    Bei den Gemälden jener Epoche dominiert die Landschaftsmalerei und das Porträt. Sie wirken fast fotografisch und geschönt. Ein hohes Niveau erreichte die Aquarelltechnik. Wir empfinden die kleinen Porträts von Amerling mit Mädchenköpfen und Stoppellocken lieblich und reizend. Die Landschaft wird realistisch dargestellt und strömt unberührte Natur aus.
    Die Glas- und Porzellanmalerei hatte ihren Höhepunkt in der Vedutenmalerei. Hier ist uns der Name Kothgasser ein besonderer Begriff. Wie gerne würden wir eine dieser glänzenden, elegant wirkenden Schalen mit Goldrand unser eigen nennen können.
    Porzellan, Silber und Glas wirken durch die verwendeten Materialien vornehm und gediegen. Es war eine Zeit der hohen Kunst des Gewerbes. Besonders angetan hat es uns die Spucknapfsammlung, die uns ein Lächeln entlockt.
    Die Damenmode war durch Korsett und Reifrock geprägt. Beim Betrachten der Kleider können wir uns beglückwünschen, dass wir heute bequemere Mode tragen dürfen. Beim Anblick der Wespentaillie bleibt so manchem von uns die Luft weg. Größter Beliebtheit erfreuten sich gestreifte, karierte oder geblümte Stoffe. Die Damen trugen einen haubenähnlichen Hut aus dem die Korkenzieherlocken hervor lugten.
    Aber auch die Taillie der Herren war geschnürt. Und nicht nur die Taillie, auch der Hals war eingeengt - durch den Vatermörder-Kragen. Der Mann von Welt trug Handschuhe und einen Spazierstock.
    Diese großartige umfangreiche Schau für Wohnen und Kunst hat uns ganz ausgezeichnet gefallen.
    Für jeden Liebhaber dieser gemütlichen und durch edles Handwerk ausgezeichneten Zeit muss diese Ausstellung einen Höhepunkt darstellen.
    Unbedingt hingehen und genießen!

    (Hannelore Halper)
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    Denkraum Donaustadt - Jänner bis Juni 2007
    im Seminarraum der Apotheke zum Löwen von Aspern


    "mehr oder weniger", Mahlzeiten zwischen Mangel und überfluss
    Seminarraum der Apotheke zum Löwen von Aspern

    Genussvolles Essen, das in seiner tradierten Form gesunde Ernährung bisher eher ausschloß, beginnt nach einer Allianz mit der Gesundheit zu suchen. Dies verlangt eine Neuorientierung unseres Geschmacksinns. Die Lebenswirklichkeit in unserer Wohlstandsgesellschaft erlaubt jedoch nicht allen sozialen Gruppen die Auseinandersetzung mit gesundem Essen. Daher wird es zunehmend wichtiger, das Thema Ernährung nicht ausschließlich selbstbezogen zu behandeln sondern auch mit Strategien zum verantwortlichen Handeln für andere zu verbinden. DENKRAUM DONAUSTADT lädt Sie von Jänner bis Juni ein, gemeinsam mit Expertinnen und Experten auch über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Bärbl Zechner
    Konzept DENKRAUM DONAUSTADT


    APRIL
    Karl Michael Brunner - Professor für Soziologie am Institut für Soziologie und empirische Sozialforschung an der Wirtschaftsuniversität, Wien
    Donnerstag, 26. April 07 um 19 Uhr
    "Geschmacksunterschiede: Wie Menschen ihren Ernährungsalltag gestalten"

    MAI
    Verein "Wiener Tafel"
    Donnerstag, 31. Mai 07 um 19 Uhr
    "Versorgen statt entsorgen"

    JUNI
    Karin Keiblinger - Humanbiologin, Bioexpertin
    Donnerstag, 28. Juni 07 um 19 Uhr
    "Die gute Schuljause - gesund, biologisch, up to date"

    Eröffnung der Ausstellung von Frenzi Rigling
    "Protokolle"


    CLUB DER KLEINEN LöWEN
    für Kinder ab 5 Jahren

    "TISCHLEIN DECK DICH" - Willkommen in der Kinder-Kochwerkstatt!
    Samstag, 21. April 07 / Beginn 10:30 Uhr
    "In der Getreideküche"

    Samstag, 16. Juni 07 / Beginn 10:30 Uhr
    "In der Kräuterküche"

    Konzept: Sylvia Schlagintweit


    "5 - UHR TEE"
    Spezialführungen durch den Heilkräutergarten
    mit Dr. Wilhelm Schlagintweit

    Donnerstag, 10. Mai um 17 Uhr
    "Heilkräuter - ein Genuss"

    Donnerstag, 14. Juni um 17 Uhr
    "Vom Garten in die Küche"

    Eintrittspreise:
    Veranstaltungen im Seminarraum Euro 5,-/ermäßigt Euro 3,-
    Führungen durch den Heilkräutergarten Euro 4,-/ermäßigt Euro 3,-
    Kinderveranstaltungen Euro 4,-/ermäßigt Euro 3,-

    Anmeldung zu den Veranstaltungen erbeten:
    Apotheke Zum Löwen von Aspern, 1220 Wien, Groß-Enzersdorfer Straße 4a
    T 01/282 13 82
    Fax 01/283 04 81
    E-mail Büro:
    office@apo-aspern.at
    Informieren Sie sich über das Programm von DENKRAUMDONAUSTADT unter www.apo-aspern.at
    oder direkt in der Apotheke zum Löwen von Aspern.

    Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: U1Kagran/Bus 26a oder
    U3 Schlachthausgasse /Bus 84A
    Nachlesen bei www.plan.at
    www.apo-aspern.at

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    Das war das Chinesische Neujahrsfest

    "Ins Jahr des Schweines"
    in Jians-Institut
    am 10. Februar 2007

    Fiakerplatz 7, 1030 Wien
    Tel. und Fax 01 714 11 36
    Mobil 0699 1 9284542
    /www.jians-institut.at

    Wie jedes Jahr wurde auch diesmal wieder das Chinesische Neujahrsfest in Jians Institut begangen. Es ist immer der Höhepunkt des Jahres und zieht das Publikum magnetisch an. Uns ist bekannt, dass in Jians-Institut immer die höchsten künstlerischen Darbietungen, die beste Unterhaltung und das köstlichste chinesische Buffet die Gäste erwartet.
    Zur großen Ehre dieser Veranstaltung erschien der Botschafter der Volksrepublik China, Seine Exzellenz Herr LU Yonghua, mit seiner charmanten Frau Gemahlin.
    Der Herr Botschafter war vom dargebotenem Programm sehr angetan. Er erwähnte in seiner Ansprache die guten Beziehungen und die große Freundschaft zwischen China und Österreich sowie die Wichtigkeit des kulturellen Austausches. Die Frau des Botschafters, die mit Jian LI in Peking Tanz studierte, legte dann - zur Überraschung des Publikums - mit dem großen Meister einen flotten Tanz aufs Parkett.
    Frau Prof. Nera Nicol führte humorvoll durch den Abend und verblüffte mit großartigen Tanzeinlagen das Publikum.
    Univ. Doz. Jian LI hat den Dao-Tanz "Gelber Fluss" meisterhaft choreografiert.
    Die Mitwirkenden der Tanzgruppe haben die anspruchsvolle Choreografie fabelhaft einstudiert. Es war ein Augen- und Ohrenschmaus für alle. Weiters wurden wir mit Darbietungen aus Tai-Chi, Qi Gong, Tai-Chi-Fächer und Schwert verwöhnt. Wir bewunderten das Können der Teilnehmer und konnten uns an der Ästhetik der gezeigten Programme erfreuen.
    Frau Gong Ran sang mit bezaubernder Stimme ein chinesisches Volkslied übers "Wäschewaschen", wobei wir alle zum Mitsingen animiert wurden. Eine wunderbare Vorstellung gaben die Er-hu-Schüler(in) mit einer chinesischen Melodie und dem Lied "Edelweiß" aus "Sound of Music". Es war eine künstlerische Darbietung der besonderen Art, da es großer Musikalität und Geschicklichkeit bedarf, diesem Instrumente derartige Töne entlocken zu können.
    Die zahlreich erschienenen Gäste delektierten sich sodann am chinesischen Buffet und viele tanzten nachher noch lange weiter........
    Es war ein Fest für alle Sinne und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, da geht es "Ins Jahr der Ratte".
    Ein großer Dank ergeht an Herrn Univ. Doz. Jian LI für die künstlerische Leitung und die exzellenten Vorführungen sowie seinen fleißigen Mitarbeitern. Bestimmt werden Sie nächstes Jahr gerne wieder kommen und auch Ihre Freunde mitbringen.

    (Hannelore Halper)
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    Don Juan oder die Liebe zur Geometrie

    (Max Frisch)

    Neues Theater in Döbling
    Hutweidengasse 24
    1190 Wien

    Vom 26. bis 28. Jänner 2006 (wegen der großen Nachfrage mit Zusatzvorstellungen)
    hat das Theater in Döbling mit dem anspruchsvollen Stück "Don Juan oder die Liebe zur Geometrie" wieder beste Unterhaltung mit höchster Qualität geboten.
    Die Geschichte von Don Juan, der nur sich selbst und die Geometrie liebt, war wieder ein Erlebnis der besonderen Güte.
    Der Mann, der vor den Frauen flüchtete und doch immer verführt wurde, der sogar für Mord und Selbstmord die Verantwortung trägt, inszeniert seine eigene Höllenfahrt, um seinem frevlerischen Leben zu entgehen.
    Er wird von der Herzogin von Ronda , einer ehemaligen Prostituierten, die durch Heirat reich wurde, aber Don Juan schon lange liebt, auf ihr Schloss gebracht. Er fühlt sich als Gefangener, kann jedoch seine Gefühle schwer verbergen. Ja, zu guter Letzt ist sogar ein Kind unterwegs!
    Die Rolle des Don Juan wird fantastisch von Daniel Pospischil interpretiert. Er ist der geborene Schauspieler, schlüpft ganz in die Rolle des Frauenfeindes und verkörpert diesen glaubwürdig.
    Das ganze Ensemble hat unter der Regie von Miklos Peter Vojnich und unter der Gesamtleitung der Principalin Heidelinde Twaroch hervorragendes Theater gezeigt. Wir sind von der künstlerischen Leistung der Principalin seit Jahren verwöhnt und freuen uns schon auf die nächsten unterhaltsamen Theaterabende.
    Das Burgtheater könnte sich hier einige Anregungen holen!

    Hannelore Halper
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