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Von Frauen - für Frauen
 
2x ein Tag voller LebensSinn - 7. Festival der Sinne Wien, 16. und 17. Mai 2009 - Eintritt frei! - Mehr Infos hier.  
Ausstellungen:
  • Rembrandt und seine Zeit
  • Big City - New York
  • Theater:

  • Konzert der Berliner Barock Solisten
  • Die drei Schwestern
  • Das Leben ein Traum
  • California Suite
  • Kiss me Kate
  • Weiterempfehlung dieses Artikels
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    Aktuelle Ausstellungstipps

    Rembrandt und seine Zeit

    Albertina
    Ausstellung vom 4.3. - 21.6.2009
    öffnungszeiten:
    täglich: 10 - 18 Uhr
    Mi: 10 - 21 Uhr

    In dieser spektakulären Ausstellung sind 150 Werke aus dem Bestand der Albertina und 40 Ölbilder aus verschiedenen Sammlungen und Museen zu bestaunen.

    Ein Großteil der Zeichnungen wurden seinerzeit vom Gründer der Albertina, Herzog Albert von Sachsen-Teschen erworben.

    Die Epoche war das "Goldene Zeitalter" der Niederlande. Die Wirtschaft blühte und die Bewohner waren wohlhabend. All diese Umstände bildeten ein breites Betätigungsfeld für große Künstler. Es wurden nicht nur kostbare Ölgemälde sondern auch Zeichnungen auf Papier und Pergament geschaffen. Eine Vielfalt von Techniken wurde angewendet.

    In der Hochblüte standen das heimische Landschaftsbild, die Stadtansicht, die Seenlandschaft und viele Porträts, die sich nicht nur der Adel sondern auch das Bürgertum leisten konnte. Neben Rembrandt war ein ganzes Heer von Spezialisten tätig.

    Einer der vielen Vertreter auf dem Gebiet der Landschaftsmalerei war Aelber Cuyp. Seine Bilder geben die vielfältigen Stimmungen von Licht und Schatten wieder. Die Natur lebt. Die Luft zittert. Wir fühlen uns inmitten des Geschehens.

    Besondere Bedeutung erlangte Jan van Goyen mit der Gestaltung seiner Seenlandschaften. Sie geben stimmungsvoll die Atmosphäre wieder. Die aufgewühlte See, der Himmel und die Schiffe vermitteln Seeluft. Beim Anblick der "Hafenansicht bei aufziehendem Unwetter" von Ludolf Bakhuizen fühlt man sich von den Elementen bedroht.

    Rembrandt war auch ein großer Meister der Porträtmalerei und Zeichnungen. Einige Selbstbildnisse des Künstlers lassen den Maler für die Nachwelt lebendig bleiben.

    Die Brüder Adriaen und Isaac van Ostade vertreten das Bauerngenre so wirklichkeitsnah, dass wir den muffigen Geruch der Dorfschenke riechen können. Hell erleuchtet wird die Szene durch einen durch das Fenster einfallenden Sonnenstrahl.

    Das Stillleben wird von den berühmtesten Malern dieses Genres, Herman Hengstenburg und Jan van Huysum geprägt. Wir stehen bewundernd vor dem Früchte-Stillleben mit Fink und Schneckenhäusern und erfreuen uns an der Farbenpracht. Wundervolle Stillebengemälde mit Obst- und Blumenarrangements strahlen von den Wänden.

    Die Vielfalt dieser Kunstwerke versetzt uns in eine gesellschaftliche und künstlerische Hochkultur.

    Ein Besuch dieser Ausstellung ist ein unbedingtes Muss für jeden Kunstliebhaber.

    Hannelore Halper
    "Die Virtuelle"


    Big City
    New York Street Photography

    Wien Museum
    Karlsplatz, 1040 Wien
    Ausstellung vom 12. März bis 24. Mai 2009
    öffnungszeiten:
    Di - So und Feiertag 9 bis 18 Uhr
    am 1. Mai geschlossen

    Das Wien Museum zeigt moderne Fotografien von New York von den 1940er bis in die 1980iger Jahre.

    Die Zeiten der riesigen Fotoapparate und umfangreichen Ausrüstungen sind vorbei. Schnappschüsse und die Anwesenheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, bestimmen die Fotografien.

    Die Erfindung der ersten Kleinbildkamera (Leica) eröffnete ganz neue Möglichkeiten für den Fotografen. 150 Fotos von den bekanntesten Fotografen geben der Ausstellung ein besonderes Flair.

    Wir bekommen nüchterne Szenen präsentiert. Bilder nach Art von Henri Cartier-Bresson gehören der Vergangenheit an. Das große Auto und die qualmende Zigarette galten als besonders schick und wurden gern festgehalten. Der beginnende Wirtschaftsaufschwung, die überschwängliche Lebensfreude und Sorglosigkeit sind Zeitzeugen. Die Veränderungen von New York im Laufe dieser Jahrzehnte sind deutlich wahrzunehmen.

    Ausstellungskurator ist Gilles Mora, ein Fachmann der anerkannten Streetfotografie und Autor zahlreicher Publikationen auf diesem Gebiet.

    Die Ausstellung ist Teil des Jubiläumsprogramms anlässlich des 50jährigen Bestehens des Wien Museums und sicher werden wir auch weiterhin mit vielen interessanten Ausstellungen beglückt.

    Ein heißer Tipp für einen Schlechtwettertag!

    Hannelore Halper
    "Die Virtuelle"


    Mit "Der Virtuellen" ins Theater

    Konzert der Berliner Barock Solisten

    Musikverein
    Konzert am 9.3.2009
    Interpreten:
    Berliner Barock Solisten,
    Rainer Kussmaul, künstlerische Leitung, Violine
    Thomas Quasthoff, Bariton

    Am Programm dieses großartigen Konzertes standen Werke von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel.
    Die Berliner Barock Solisten boten mit Bach-Kantaten und Händel-Oratorien eine auf allen Ebenen wunderbare Leistung.
    Höhepunkt des Abends ist Thomas Quasthoff. Ein überragendes Erlebnis, wenn man ihn singen hört. Mit feinen Schattierungen und größter Musikalität fasziniert er die Zuhörer.
    Wenn man "For behold" aus dem "Messias" gehört hat, weiß man, was höchster Kunstgenuss ist.
    Mit "Am Abend, da es kühler war" gab es eine Zugabe mit besonders berührendem Tiefgang.
    Thomas Quasthoff, die Stimme! Ein einmaliges Erlebnis!

    Hannelore Halper
    "Die Virtuelle"


    Drei Schwestern

    von Anton Tschechow
    Premiere: 27. Februar 2009
    Volkstheater
    Besetzungsliste

    Eine höchst sehenswerte Aufführung der "Drei Schwestern" beschert uns das Volkstheater.
    Man ist von der ersten Minute gefangen genommen vom Spiel und Zusammenspiel der verschiedenen Charaktere. Hervorragend Raphael von Bargen in der Rolle als Andrej Sergejewitsch Prosorow, von dem alle eine große akademische Karriere erwarten. Nach seiner Heirat mit der exzentrischen Natalia Iwanowna, exzellent dargestellt von Anna Franziska Srna, geht es mit ihm kontinuierlich bergab.
    Die drei Schwestern Olga, Mascha und Irina sehnen sich, wie alle anderen, nach einem abwechslungsreichen Leben in Moskau. Allein, es bleibt beim Wunschdenken. Die Jagd nach dem Glück und die Erfüllung aller Sehnsüchte lassen sich nicht realisieren.
    Eine bessere Besetzung der drei Schwestern als die mit Claudia Sabitzer, Heike Kretschmer und Luisa Katharina Davids ist kaum möglich. Eine Dame übertrifft die andere in ihrer hinreißenden Schauspielkunst.
    Wie gewohnt, Marcello de Nardo, als großartiger bühnenpräsenter Darsteller. In der Gestalt des geschwätzigen Kommandeurs der Artilleriegarnison, tötet er bei einem Duell den Bräutigam von Irina. Seine Liebschaft mit Mascha, die mit einem Lehrer verheiratet ist, treibt diese fast in den Wahnsinn als er sie verlässt.
    Ganz berührend Heinz Petters als schwerhöriger Bote Ferapont.
    Regisseur Thomas Schulte-Michels brachte eine schwungvolle, kurzweilige, komödiantische Aufführung auf die Bühne des Volkstheaters, die sich zu einem Publikumsmagneten entwickeln wird.
    Begeisterungsstürme nach der tollen Leistung des gesamten Ensembles.

    Hannelore Halper
    "Die Virtuelle"


    Das Leben ein Traum

    Pedro Calderón de la Barca
    Burgtheater
    Besetzungsliste

    Unter der Regie von Karin Beier spielt Nicholas Ofczarek eindrucksvoll den behinderten Königssohn Sigismund.
    Er wütet, tobt, brabbelt, kreischt, singt, springt und wälzt sich am Boden. Er wird von seinem auf Krücken gehenden Vater, König Basilius, mit Erde zugeschüttet, verstoßen und wieder zurück in die Wirklichkeit geholt.
    Er wird mit Macht ausgestattet, die dieser nicht anders zu nutzen weiß, als sich so zu geben, wie auch er behandelt wurde. Er wirft einen Diener in den Schlossgraben und erfreut sich daran. Der Zuschauer sieht das Handeln dieser armen Kreatur sogar ein und ist geneigt, ihm nach allem was ihm selbst geschehen ist, recht zu geben.
    Peter Simonischek als an der Macht klebender Vater, will den Sohn wieder absetzen. Doch das Volk ist dagegen. Sigismund's Rückkehr wird als Zirkusshow dargestellt. Eine Slapstick-Komödie von Calderón.
    Das Leben ein Traum? Die Vorstellung war Wirklichkeit.
    Ein großer Klassiker als Karnevalsrummel. Dennoch viel Applaus für die großartigen Leistungen der Schauspieler.

    Hannelore Halper
    "Die Virtuelle"


    California Suite

    von Neil Simon
    Deutsch von Gerty Agoston
    Premiere: 11. März 2009
    Volkstheater in den Bezirken

    Regie: Doris Weiner
    Bühne: Hans Kudlich
    Kostüme: Erika Navas
    Mit Johanna Mertinz, Katharina Stemberger, Wolf Dähne und Andy Hallwaxx

    Unter der Regie von Doris Weiner ist jeder der vier Akte eine ergötzliche Komödie für sich.
    In der Suite 203 steigen die verschiedensten Menschentypen ab.
    Der erste Akt handelt von einer New Yorker Journalistin, die mit ihrem entfleuchten Ehemann um das Sorgerecht für die Tochter im Clinch liegt. Köstliche Wortspiele und viel Witz liegen in dem an und für sich ernsten Thema.
    Im nächsten Akt bewohnt der brave Ehemann das Apartment. Er hat allerdings eine stockbesoffene Blondine in seinem Bett und wird von seiner Ehefrau überrascht. Dank der Glanzleistung von Johanna Mertinz und Wolf Dähne werden die Zuschauer zu Lachstürmen animiert.
    Im dritten Teil der Komödie bringt eine exzentrische Schauspielerin, die eventuell den Oscar verliehen bekommen wird, ihren Ehemann zur Verzweiflung. Katharina Stemberger und Andy Hallwaxx geben ein wunderbares Ehepaar ab, über deren Streitigkeiten man sich köstlich amüsieren kann.
    Im letzten Abschnitt erlebt man, wie zwei befreundete Ehepaare das erste Mal gemeinsam Urlaub machen und sich bald nicht mehr ertragen können. Es passieren die unwahrscheinlichsten "Unfälle". Einer ist auf den anderen böse und jeder schiebt den anderen die Schuld zu. Bei der Versöhnung kommt es dann aber wieder beinahe zu Handgreiflichkeiten.
    Sogar die mexikanische Putzfrau Maria (Katja Knebel) trägt zur Heiterkeit im Publikum mit ihrem Liebesleben bei, wenn sie am Mobiltelefon Frust und Lust los werden möchte.
    Wunderbare turbulente Situationskomik dargebracht von einem fantastischen Ensemble, bürgt für einen unterhaltsamen Theaterabend.

    Hannelore Halper
    "Die Virtuelle"


    Kiss Me Kate

    Premiere: 11. März 2009 / 20 Uhr
    Gloria Theater
    Prager Straße 9
    1210 Wien

    Regie: Pola Claricini & Gerald Pichowetz
    Musikalische Leitung: Herwig Gratzer
    Choreographie: Nini Stadlmann
    Choreografie-Assistent: Dominik Büttner
    mit Maya Hakvoort, Meike Kopka, Claudia Kraxner, Tina Schöltzke, Nini Stadlmann, Dominik Büttner, Peter Faerber, Valentin Frantsits, Peter Lodinsky, Gerald Pichowetz, Christian Rovny, u.v.a.
    Eine musikalische KOMöDIE von Samuel und Bella Spewack
    Gesangstexte und Musik von Cole Porter
    für das Gloria Theater bearbeitet von Pola Claricini & Peter Lodynski
    In Floridsdorf ist ein besonderes Kleinod zu finden: das Gloria Theater. Ein einladendes Foyer und freundliches Personal empfängt das Publikum. Man fühlt sich gleich zu Hause.
    Das Musical "Kiss me Kate" nach der Bearbeitung von Pola Claricini und Peter Lodynski wird vor ausverkauftem Haus gespielt.
    Der Theaterdirektor Fred Graham will die Titelrolle von Shakespeare's "Der Widerspenstigen Zähmung" mit seiner geschiedenen Frau Lilli besetzen. Erst ihre Eifersucht auf Fred's neue Freundin bewegt sie zur Einwilligung. In Wirklichkeit lieben sich Lilli und Fred noch, aber große Hürden sind auf dem Weg zu einem Happy End zu überwinden. Zwei Gauner jagen Fred, um einen ihm unterjubelten Wechsel einzulösen und Lilli erhält einen Blumenstrauß mit Widmung, der eigentlich für die Freundin von Fred bestimmt ist. Aber Ende gut - alles gut!
    Ein Feuerwerk an flotter Musik, Gesang und Tanz mit den besten Darstellern, die Wien zu bieten hat. Gerald Pichowetz, selbst ein begnadeter Künstler und Regisseur, hat auch das Talent zur Auswahl des fantastischen Ensembles.
    Als Topstar konnte Maya Hakvoort gewonnen werden. Auch Christian Rovny, einer der ehemals besten Tänzer der Wiener Staatsoper, dreht auf der Floridsdorfer Bühne seine Pirouetten.
    Pichowetz und Lodynski spielen umwerfend die beiden Ganoven. Außerdem singen sie zu den mitreißenden Melodien Texte, die das Publikum zu Lachstürmen veranlasst.
    Immer wieder Szenenapplaus und tosender Beifall am Ende der Vorstellung.
    Lassen auch Sie sich in gute Laune versetzen!

    Hannelore Halper
    "Die Virtuelle


     
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