Inhalt dieser Ausgabe
Körper:
Geist:
Seele:
Beruf:
 
 
Wertvolle Tipps und Austausch mit anderen "Aussteigern" finden Sie auch auf der Homepage der Autorin: www.mut-zur-auszeit.at  
 
Raus aus dem Hamsterrad
  • Ausstieg auf Zeit - der Weg zu mehr Lebensqualität
  • Machen meine Finanzen mit?
  • Buchtipp
  • Noch mehr Bücher im Shop
  • Weiterempfehlung dieses Artikels
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    Raus aus dem Hamsterrad
    Buchrezension des Buches "Mut zur Auszeit" von Christa Langheiter

    Von Eva Laspas

    Krankheiten sind Botschaften des Körpers. Sie bescheren uns eine (un)freiwillige Auszeit, eine Zeit, in der wir endlich den Bedürfnissen unseres Körpers nachkommen. Wenn wir das Fieber zulassen und nicht schon im Keim ersticken. Im Fieberschlaf werden wir dessen gewahr, das unser Gleichgewicht derart massiv stört, dass wir unbedingt etwas ändern müssen: die Arbeit, eine Beziehung...

    Wenn wir dann, vom Fieber geschwächt, aber um eine Erkenntnis reicher an unseren Arbeitsplatz zurück kommen, erkennen wir, dass sich in der Zwischenzeit wesentliches getan hat: Viele Dinge, die wir vielleicht als "dringend" eingestuft hatten, haben sich "von selbst" erledigt" und die, die noch da sind (weil keine Heinzelmännchen bei uns wohnen) erledigen wir so flugs, dass wir nur so staunen.

    Spätestens dann sollte es uns dämmern: Wir brauchen eigentlich gar nicht erst die Krankheit abzuwarten, wir können uns auch so zwischendurch einmal einen Arbeitspause gönnen. Die wir dann gesund und munter so verbringen, wie wir das wollen. Kaffee mit der Freundin, Sauna alleine, Tennis mit dem Partner... oder einfach ins Bett legen am helllichten Tag und eine Runde schlafen. (Probieren Sie das mal aus und beobachten Sie, wie mächtig die kleine Stimme wird, die Ihnen schon beim Lesen dieser Zeilen einflüstert, dass "Liegen im Bett am Tag und ohne krank zu sein" sich nicht gehöre und überhaupt... Legen Sie sich trotzdem nieder, beobachten Sie, was der kleinen Stimme (dem Ego) alles einfallen wird, Sie vom Lager wieder hochzubekommen und lachen Sie herzlich darüber. Hauptsache Sie bleiben liegen. ;-)

    Soweit die Miniauszeiten, die wir uns täglich gönnen sollen. Dabei ganz Unsinniges machen (Wer bestimmt, was Unsinnig ist und was nicht?).
    Wenn Sie regelmäßige Miniauszeiten nehmen, brauchen Sie sie vielleicht nicht oder kommen erst so richtig auf den Geschmack: die große Auszeit - von mindestens einem halben Jahr...
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    Ausstieg auf Zeit - der Weg zu mehr Lebensqualität

    Welche Potentiale bieten eine längere Pause vom Job, eine Auszeit, ein Sabbatical und wie findet man heraus, welche Form der Auszeit für einen persönlich passt? Was ist rechtlich und organisatorisch zu beachten? Welche Anlaufstellen gibt es, um eine Auszeit optimal vorzubereiten? Wie arrangiert man sich mit dem Arbeitgeber, Familie und Kindern? Wie steigt man nach der Auszeit wieder ein?

    Fragen über Fragen und die Organisation all dieser wesentlichen Details treiben gerade Menschen, die eine Auszeit bitter nötig haben, schon jetzt die Grausbirnen auf die Stirn. Doch mit dem Buch "Mut zur "Auszeit" haben Sie wirklich alle Tipps, Listen und Adressen zur Hand, um eine Auszeit in greifbare Nähe zu rücken.

    Neben praktischen Hilfestellungen, Checklisten und Aussagen von Experten und unternehmen bietet dieses Buch eine Fülle von Interviews mit AussteigerInnen auf Zeit, die sehr persönlich von Anlässen zu Auszeit, ihren Erfahrungen in der Auszeit und danach berichten.

    Autorin Christa Langheiter, die viele Jahre als TV-Redakteurin im ORF, arbeitete, gelangte durch eine von ihrem Körper erzwungene "Auszeit" zu einer neuen Lebensqualität. Heute arbeitet sie als freie Texterin für zahlreiche Unternehmen, ist Fastenbegleiterin und sorgt mit Yoga, Fotografieren und Märchenschreiben für ihre persönliche Work-Life-Balance. Auf ihrer Website "
    www.mut-zur-auszeit.at finden sie ein Forum zum Austausch und andere wertvolle Tipps.
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    Machen meine Finanzen mit?

    Dies mag wohl die erste Frage sein, die sich viele von Ihnen stellen. Auszeit nehmen - jederzeit - doch wovon bezahlen? Zumindest die Fixkosten für die Wohnung laufen fast unvermindert weiter. Hier ein Auszug aus dem Buch zum Thema "Finanzen":

    Die Frage nach den Finanzen ist das größte "Aber", das den Auszeitwilligen auf der Seele brennt bzw. bald am Konto. Insbesondere dann, wenn man die Auszeit nicht zuhause mit Bücherlesen und Spazieren gehen verbringen möchte, sondern die Welt bereisen oder im Ausland leben möchte.
    Dass aber dennoch auch das Finanzielle bewältigbar sein kann, haben schon viele bewiesen. Je dringender man einen Auszeitwunsch umsetzen möchte, umso eher scheint sich auch der finanzielle Weg zu finden. Dass für Sie eine Auszeit auch klappen kann, dafür soll Ihre Fantasie ein wenig angeregt werden. Mehr Geld lukrieren oder Kosten sparen - das sind die beiden Königswege.

    Hier einige Tipps, wie Sie Kosten einsparen können:

  • Zeitungen nicht mehr kaufen, sondern in der Bibliothek lesen.
  • Trennen Sie sich von Dingen, die Sie ohnehin nicht mehr brauchen. Verkaufen Sie ihre Kleidung im Secondhand-Laden, wenn Sie sie seit mehr als drei Jahren keines Blickes mehr gewürdigt haben.
  • Vermieten Sie ein Zimmer in Ihrer Wohnung. Etwa wenn die Kinder ohnehin nur noch dreimal im Jahr nach Hause kommen.
  • Setzen Sie nicht auf Lotto, Rubbellose und andere Glücksgewinnchancen. Die Wahrscheinlichkeit, beim Lotto die sechs Richtigen zu tippen, liegt bei 1: 8 000 000...
  • Für ganz Wagemutige: "Das Sterntalerexperiment, Mein Leben ohne Geld, von Heidemarie Schwermer, Riemann Verlag, 2001
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  • Buchtipp:

    Mut zur Auszeit (für Österreich)
    v. Christa Langheiter
    Redline Wirtschaftsverlag
    ISBN 3636013785
    € 18,90
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