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Die Juni-Ausgabe erscheint erst am 14.6.2009 - die Technik braucht leider noch etwas Zeit! Danke für Ihr Verständnis!  
 

www.pixelio.de, Ralf Luczyk
Der Duft der Rose
  • Die Rose als Zeichen aller Hoffnung
  • Was die Rose für uns tut
  • Durch die Blume gesagt: Augen auf beim Blumenkauf!
  • Kontakt
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    Die Rose als Zeichen aller Hoffnung

    Von Eva Laspas

    Die Rose ist eines der ältesten und in allen Kulturen bekanntes Symbol für Liebe, Hoffnung und Verschwiegenheit. Diese Symbolik gelangte ursprünglich aus dem antiken Griechenland zu uns: Die göttliche Aphrodite ließ ein rotes Röschen aus den Wunden ihres getöteten Geliebten Adonis wachsen, um so ihre Trauer zu zeigen. Aus diesem Mythos entstand die rote Rose als Symbol für immerwährende, selbst über den Tod hinausreichende Liebe.
    Und welche Blume könnte die Gefühlsschwankungen der Liebe auch heute noch besser widerspiegeln? Ihre zartblättrigen Blüten scheinen so unschuldig, sie duften lieblich und in so vielen Farben, doch ihre Schönheit verteidigt die stolze Rose mit harten, spitzen Dornen. In ihrer Gestalt paaren sich Unnahbarkeit und Hingabe, ganz wie in der Liebe, wo Hoffnung ganz plötzlich auf Niedergeschlagenheit folgen kann. Liebe kann eben nicht nur Segen sein ...
    Für die Römer der Antike stellte die Rose ein Zeichen von Reichtum dar. Rosen rankten sich um römische Trinkbecher. Sie sollten symbolisch daran erinnern, nur ja keine Geheimnisse auszuplaudern, auch nicht unter Volltrunkenheit. Später bediente sich die christliche Kirche dieser edlen Blume: Kirchenstühle zeigen Abbilder von Rosen und sollen so an Verschwiegenheit und Vertrauen erinnern. Rosen stehen auch sinnbildlich für den Leidensweg Christi, fünf Rosen stehen als Zeichen für die Wunden des Kreuzes.
    Der Geheimbund der Rosenkreuzer, dessen Anfänge im 17. Jahrhundert zu finden sind, baute ebenfalls auf das Schweigen, zu dem die Rose auffordern sollte und nahm die Pflanze in sein Logo auf. Ebenso taten es die Freimaurer: Sie bedienten sich an ihrem Jahrestag dreier Rosen, um ihre Sehnsucht nach einem höheren Leben zu symbolisieren.
    In der Sprache der Blumen haben Rosen (und ihre Züchtungen) viel zu sagen, wenn sich die Botschaft auch von Kultur zu Kultur etwas unterscheidet. So kann eine gelbe Rose zum Beispiel Eifersucht bedeuten, aber auch abnehmende Liebe und Untreue. Mit der Teerose will der Schenkende Beständigkeit oder närrische Liebe zeigen, mit Rosen ohne Dornen sagt er sprichwörtlich: „Du bist unwiderstehlich”, sie kann aber auch für „Liebe im Augenblick” stehen. Ein getrockneter Rosenstrauß im Heim mag hierzulande ein hübscher Schmuck sein, nach dem fernöstlichen Feng Shui bedeuten getrocknete Blumen im Haus jedoch Stillstand und Tod.

    Was die Rose für uns tut

    Abgesehen von ihrer sinnlichen Schönheit verwenden wir die Rose heute als wohlschmeckenden Tee, zur Raumbeduftung, als Zusatz in Parfums oder als ätherisches Öl. Dabei gilt das ätherische Rosenöl als eines der teuersten Öle überhaupt, ihre Essenz gewinnt man durch ein sehr aufwändiges Verfahren: Aus dreißig (30!) Blüten wird durch Wasserdampf-Destillation nur ein (1!) Tropfen Öl gewonnen! Rosenöl kann man aber auch in der Küche verwenden, zahlreiche Rezepte von Kuchen, Cremen und Getränken laden zum Experimentieren ein.

    Das sehr weiblich duftende Rosenöl soll laut Chakrenlehre der Veden (der grundlegenden Schriften der Hindus) das Herzchakra öffnen, erhebend und euphorisierend wirken. Demnach besänftigt es aufgewühlte Nerven, regt die Sinne an und hellt unsere Stimmung auf. Probieren Sie einmal Rosenöl in einer Duftlampe für Ihr Schlafzimmer oder im Büro! Wer gerne experimentiert, kann zum Rosenöl weitere Düfte mischen: Dazu passen zum Beispiel Lavendel oder Jasmin.

    (Text aus der Zeitschrift „Festival der Sinne-Journal, www.festivaldersinne-journal.at, mit freundlicher Genehmigung)

    Durch die Blume gesagt: Augen auf beim Blumenkauf!

    Auf FAIRTRADE zertifizierten Farmen werden die Blumen nach klar definierten sozialen und ökologischen Standards gezüchtet. „Zentraler Punkt ist der direkte Import aus den Anbaugebieten mit langfristigen Verträgen, damit die Preisgarantien funktionieren und die Produzenten Planungssicherheit haben“, so Marco Waibel, von Rosen Waibel anlässlich der nun gestarteten Offensive im Blumenfachhandel mit einem großen Angebot an FAIRTRADE zertifizierten Rosen aus Ecuador und Kolumbien. Die Rosen werden ständig auf Frische, Temperatur und Haltbarkeit kontrolliert – die Importeure und der Handel haben schließlich einen hohen Qualitätsanspruch. Jede einzelne Rose trägt das FAIRTRADE-Gütesiegel für Fairen Handel. Das bedeutet faire Löhne, sichere soziale Grundrechte, Gewerkschaftsfreiheit, Verbot von illegaler Kinderarbeit, Gesundheitsschutz sowie Schutz der Umwelt.
    Die Blumenfarmen erhalten einen festgelegten Aufschlag, nämlich die FAIRTRADE-Prämie von zehn Prozent des Einkaufs-Preises (FOB). Der Joint Body, ein Komitee aus Arbeiter- und Managementvertretern entscheidet dann gemeinschaftlich über die Verwendung der Prämiengelder zum Wohle der Arbeiter und ihrer Familien. So werden vielfältige Projekte finanziert, wie zum Beispiel die Anschaffung von Moskitonetzen, Trinkwasserfiltern und Fahrrädern, der Bau von Kindertagesstätten oder Kantinen. FAIRTRADE ist wirkungsvolle Entwicklungszusammenarbeit, die wirkt.

    Kontakt

    FAIRTRADE
    Verein zur Förderung des fairen Handels mit den Ländern des Südens.
    HOTLINE: 0810/ 500 770
    office@fairtrade.at
    www.fairtrade.at

     
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