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Frischen Sie Ihren Wohnraum mit Farbe und Eerngie auf - 5 Elemente Energiebilder helfen Ihnen dabei. Infos hier.  
Tipps aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)
  • Musik in der Küche
  • Musik im Wandel der Jahreszeiten
  • Kochen mit Tönen
  • Winter
  • Frühling
  • Sommer
  • Spätsommer
  • Herbst
  • Aktueller Buchtipp
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    Musik in der Küche
    (Traditionellen chin. Medizin)


    von Eva Laspas

    "Die sechs Qi am Himmel sind Yin, Yang, Wind, Regen, Dunkelheit und Helle.
    Auf der Erde bilden sie die fünf Geschmäcker. Daraus entwickeln sich die fünf Farben,
    welche sich in den fünf Musiktönen verwirklichen!"
    (Zi Zhuan, ca. 540 v. Chr.)



    Eva Laspas,
    TCM-Ernährungsberaterin


    Musik im Wandel der Jahreszeiten

    Jede Jahreszeit hat ihre ganz bestimmten Klänge - so leben wir auf, wenn wir in der Früh das Balzkonzert der Singvögel hören, denn das heißt, der Frühling ist da. Im Sommer herrschen die Zikaden oder Grillen mit ihrem kratzig anmutigen Zirpen. Im Herbst rascheln die Blätter und der Winter besticht mit seiner Stille, die nur eine verschneite Landschaft bieten kann.

    Vielleicht verbinden Sie andere Geräusche zu den Jahreszeiten, sicher ist, jede Jahreszeit hat auch ihre ganz bestimmte Musik.

    Die chinesische Kultur ist stark mit der Natur verwoben. So entstand auch die Chinesische Medizin aus Naturbeobachtungen.
    Ebenso wie jede Jahreszeit von den alten Chinesen eine Farbe, ein Geschmack und ein Geruch zugeordnet wurde (und auch nachvollzogen werden kann), wird jeder Wandlungsphase (Jahreszeit) auch ein Ton zugeordnet. Da sie 5 Jahreszeiten kennen - Winter, Frühling, Sommer, Spätsommer und Herbst - entstand daraus das auf 5 Tönen basierende Musiksystem (pentatonisch).

    Töne sind himmlische Schwingungen und können erst durch unser Ohr gehört werden.
    Jeder Ton steht in Verbindung mit inneren Gesetzmäßigkeiten, die im alten China die Gesellschaft und das soziale Zusammenleben gefördert und aufrechterhalten haben. Diese Gesetzmäßigkeiten sorgten für den Einklang des Menschen mit dem Göttlichen. Nahe liegt daher, dass Töne auch zu Zwecken der Heilung eingesetzt wurden.
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    Kochen mit Tönen

    Kochen kann ein schönes Erlebnis sein. Wenn nicht gerade weinende Kinder an Ihrem Rock hängen, dann legen Sie stimmungsvolle Musik auf und genießen Sie die Berührung Ihrer Hände mit den Lebensmitteln. Kochen Sie intuitiv und lassen Sie zu, wenn Kochen zu einer Form der Meditation wird.
    Bei der Auswahl der Musik in der Küche kann Sie folgende Beschreibungen eventuell zum weiteren Experimentieren anregen.
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    Winter
    - Element Wasser - Farbe schwarz/blau - Geschmack salzig - Ton: in etwa A - Organe: Niere und Blase - Angst und Willenskraft


    Der Ton des Wassers "YU" ist der 5. Ton der pentatonischen Skala und entspricht in etwa dem A. In klassischen Texten wird dieser Ton mit "tief und dunkle" beschrieben. Da die Wandlungsphase "Winter" auch die des Todes und der Geburt ist, heißt es, dass Yu all das repräsentiert, das zur Aufrechterhaltung des menschlichen Lebens gebraucht wird.

    Die Nierenkraft ist auch die Energie schlechthin, die für das Leben wichtig ist. Versiegt die Energie der Niere, versiegt das Leben. Im Chinesischen "Buch der Geschichte" heißt es:
    "Yu fördert die Niere und gibt dem Menschen Harmonie und Weisheit".
    Möchten wir die Niere stärken, dann hören wir öfter klassische Musikstücke in A-Dur, etwa die 7. Sinfonie von Beethoven oder die 4. Sinfonie von Mendelssohn Bartholdy. Wenn wir das nun in der Küche tun, während wir kochen, dann schwingt auch das Kochgut mit und stärkt unser Wasserelement mit all seinen Facetten.
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    Frühling
    - Element Holz - Farbe Grün - Geschmack sauer - Ton E - Organe: Leber und Gallenblase - Kreativität, Wut und Entscheidungskraft

    Die Energie von "JIAO", unserem E gleicht der Energie der Leber, so kann also E die Leber befrieden. Spielen wir E zur richtigen Zeit, am rechten Platz und in der richtigen Art, dann fühlen wir uns glücklich, zuversichtlich und lebendig. Unsere Lebensenergie kann fließen.

    Die Kraft des Holzes ist aber auch die Kraft, Neues zu erfinden und sich für die Veränderung zu entscheiden. Fehlt es uns an Entscheidungskraft oder brauchen wir neue Lösungen, dann greifen wir zu klassischen Musikstücken in E-Dur, die als "hell und strahlend" beschrieben wird, ähnlich wie die Frühlingssonne. Beispiele: 7. Sinfonie v. Bruckner oder die Ouvertüre von "Tannhäuser", Wagner.
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    Sommer
    - Element Feuer - Farbe Rot - Geschmack bitter - Ton G - Organe: Herz und Dünndarm - Freude, Liebe

    Die Note "ZHI", unser G, hat die Schwingung wie das Herz. Und wirklich, ein Lied in G-Dur hat etwas Heiteres an sich. Heiterkeit und Freude entspricht auch dem Herzen.

    Liebe geht ja bekanntlich über den Magen, aber auch die Qualität unserer Nahrung bestimmt unseren Gesundheitszustand. Da alles Qi ist (alles ist eins) mag es logisch sein, dass das Qi des Koch in einem guten Zustand sein muss, damit auch die zubereitete Nahrung ein gutes Qi aufweist.
    Wenn Sie also das Herz eines Menschen ansprechen möchten, dann suchen Sie nach klassischen Werken in G-Dur und spielen Sie diese in der Küche, wenn das Essen zubereitet wird oder alleine gart. Wenn Sie Tschaikowski's 2. Klavierkonzert nicht mögen, dann können Sie auch "Knockin' On Heaven's Door" von Bob Dylan nehmen.
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    Spätsommer
    - Element Erde - Farbe Gelb - Geschmack Süß - Ton C - Organe: Magen und Milz - Grübeln, Mutter sein

    Dem Element Erde, dem Spätsommer, in dem alles reift und der die Basis unseres Überlebens ist, wird der Grundton, das C (chinesischer Ton "GONG") zugeordnet. Er gilt als Basis der Töne, aus der sich alle anderen Töne ableiten, so wie Mutter Erde die Grundlage für alle Gestalten und Formen ist, die auf ihr weilen. C-Dur ist auch die einfachste Tonart, sie ist für Anfänger auf allen Instrumenten gut geeignet.

    Musik in C-Dur wirkt auch klar und ernst, also ein "in sich ruhen", wie das Mutter Erde wohl ist. Zum Beispiel Mozart's Sinfonien Nr. 36 und 41 ("Jupiter-Sinfonie") oder Abba's "Super Trouper". ;-)
    C-Dur ist in der Küche immer gut gespielt, da wir das Erdelement nicht genug stärken können. Besonders Kinder profitieren davon bestens.
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    Herbst
    - Element Metall - Farbe Weiß - Geschmack Scharf - Ton D - Organe: Lunge und Dickdarm - Trauer

    Der chinesische Ton der Wandlungsphase Herbst ist das "SHANG", unser D, das uns mit unseren Gefühlen überhaupt in Berührung bringt. Dazu muss ich etwas weiter ausholen: In der Chinesischen Philosophie gibt es auch fünf Seelen - eine jede ist einem Element zugeordnet. Die Seele des Metallelementes ist "Po" und ist eng mit unseren Emotionen verknüpft. Po ist auch die erste Seele, die den leblosen Zellhaufen in der Gebärmutter zu einem Menschen macht. Po hat viel mit "Körperlichkeit" zu tun, will ich mich fühlen, brauche ist eine gesunde Po-Seele. Menschen, die Schmerzen besonders stark empfinden könnten eine Störung in der Po-Seele haben.

    D stärkt nun diese Körperseele, wir können Sie einsetzen bei Schmerzen, bei Verkühlungen (Lunge= Abwehrkraft) oder einfach, um Trauer auf ein gesundes Maß zu beschränken.
    Barockmusik ist meist in D-Dur, von Bach das Magnificat oder Sweet Home Alabama" von Lynyrd Skynyrd. D-Dur kann auch allgemein die Abwehrkräfte stärken und daher im Herbst öfter gespielt/gehört werden.

    Andererseits, wer in einem Trauerfall nicht weinen kann, könnte es mit D-Moll versuchen, D-Moll geht aufs Gemüt und bewirkt Trauer - also eher bei Wut spielen und - um besser Weinen zu können auch kurz zum Trauern. Beispiele: Moonlight Shadow von Mike Oldfield, Schubert: Streichquartett "Der Tod und das Mädchen" oder Brahms 1. Klavierkonzert; Tragische Ouvertüre.
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    Aktueller Buchtipp:

    Musikalisches habe ich nicht gefunden, doch ein Buch einer lieben TCM-Kollegin von mir heißt: "Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder" nach dem Kinderlied. Es ist ein wirklich feines Kochbuch, das Ihnen eine bunte Vielfalt an (kindgerechten) Gerichten für die ganze Familie bietet. Liebevolle Bildgestaltung lassen uns das Wasser im Mund schon beim Durchblättern zusammen laufen. Hier gleich einmal eine Kostprobe für den Herbst:

    Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder
    v. Karin Hofer
    verlag Norea Repro Druck
    ISBN 3853120261
    € 27,75
    Dieses Buch bei Amazon.de bestellen
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    Kürbis-Karottensuppe:
    von Karin Hofer

    F  In heißem Wasser
    E   Kürbis- und Karottenstücke ca. 10 Minuten weich kochen und pürieren.
    M   mit Pfeffer, Koriander und
    W   Salz
    H   einem Schuss Orangensaft,
    F   einer Prise Kurkuma oder Paprikapulver würzen
    E   mit etwas Kürbiskernöl
    M   geriebener Muskat und
    W   Sojasauce servieren.

    (Die Buchstaben am Rand F, E, M, W, H sind die Abkürzungen für die 5 Elemente Feuer, Erde, Metall, Wasser und Holz)
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    Kontakt

    Eva Laspas
    Ernährungsberaterin nach der TCM
    Info und Termine Institut Laspas:
    Eibengasse 56/E3, 1220 Wien
    Tel: 280 76 27,
    eva@laspas.at
    www.laspas.at

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         Eva Laspas,
    TCM-Ernährungsberaterin


     
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