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 Fotos: Astrid Raubek-Lujic |
Der Tanz im Orient
Schwingende Hüften - tanzender Bauch
Interview mit Bahara
Die Erfahrungsberichte mit dem schwungvollen, weiblichen Tanz
Aktuelle Kurse
Kontakt - Tanzstudio als Zentrum
Weiterempfehlung dieses Artikels
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Expertenseite Mag. Barbara Hofbauer - Bahara
Das Original heißt Raqs Sharqi und war ursprünglich ein Geburts- und Fruchtbarkeitstanz. Als Orientalischer Tanz oder Bauchtanz hat er schon längst im Westen Einzug gehalten und erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit.
Es hat sich herumgesprochen: Orientalischer Tanz macht Frauen Spaß,
tut Körper und Seele gut und stärkt die Weiblichkeit!
Im Orientalischen Raum wird miteinander getanzt. Der energiespendende und zugleich entspannende Tanz in einer unterstützenden Frauengemeinschaft ist wunderbar.
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Mail an Expertin Bahara
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Frauen berichten:
"Nach dem Tanzen bewege ich mich selbstverständlicher - mein ganze Körper wird fühlbar."
"Ich komme angespannt und gehe mit mehr Freude nach Hause."
Der Tanz zentriert, lenkt die Aufmerksamkeit auf die Körpermitte und hilft die Körperwahrnehmung zu verbessern.
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Viele Orientreisende kennen die schillernden Tanzkostüme und wiegenden Hüftbewegungen der Tänzerinnen aus den Abendprogrammen der Hotels.
Diese ersten Eindrücke können sehr unterschiedliche Bilder vermitteln.
Dahinter liegt allerdings ein uraltes Kulturgut. Selbst heute noch ist im Orientalischen Raum bei fast jeder Hochzeit die Tanzdarbietung ein Höhepunkt des Festes. Das zeigt, wie tief diese Kunstform in den Herzen der Menschen verwurzelt ist. Neben dem Soloauftritt einzelner Tänzerinnen war und ist der gemeinsame Tanz von Frauen bis heute ein wichtiger Teil des sozialen Lebens.
In der Gruppe zu tanzen bietet Gelegenheit Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen, miteinander zu lachen und sich wohl zu fühlen.
Im Tanz werden freudige Momente miteinander geteilt. Aber auch
Sorgen, Seelenschmerz und Trauer finden ihren Ausdruck im Tanz.
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Orientalische Frauen kennen ein altbewährtes Heilmittel aus ihrer reichen Tradition: Sie tanzen sich frei - in den Trance- und Extasetänzen. Mit Hilfe von Trommelrhythmen, Räucherwerk und im Schutz der Gruppe holen sich seit Urzeiten Menschen Hilfe in diesen einfachen, wirkungsvollen Zeremonien. Der heilsame Effekt wird darin gesehen, Krankheiten und böse Geister auszutreiben.
Teilnehmerinnen berichten von tiefen Erlebnissen, bei denen sie sich ein ganzes Stück dem eigenen Ich genähert haben. Auch das Empfinden der Umwelt wird intensiviert. Insgesamt wirkt die Zeremonie nachhaltig heilsam und befreiend. Belastungen fallen ab, man fühlt sich erneuert, erfrischt und stabilisiert und geht dank dieser Zeremonie stark und ruhig in den Alltag zurück.
Das Gruppenerlebnis ist auch in den Folkloretänzen des Orients zentral. In der Golfregion wird der Khaligy bis heute bei Festen zur Freude und zum großen Spaß aller anwesenden Frauen getanzt.
Im alten Oberägypten tanzten die Männer mit ihren Stöcken. In abgewandelter Form ist der Tanz mit dem Stock bis heute in den Shows der berühmten Profitänzerinnen wieder zu finden. Ihre Soloperformance wird mit viel Sorgfalt vorbereitet, denn der Tanz bedarf ein hohes Maß an Körperbeherrschung, Ausdauer und Training.
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Spätestens seit "Shakira" sind die Hüftbewegungen des Orientalischen Tanzes bekannt. Das Schütteln des Beckens, die weichen Bewegungen der Hüften und die schönen, schwungvollen Rotationen sind ein Kernstück des Tanzes. Sie spenden Freude und Lebensenergie. Dieses quirlige Tanzvergnügen ist nicht nur anmutig, sondern auch gesund, es wirkt belebend und steigert das Wohlbefinden. Wenn sich die Hüften wiegen und Achterbewegungen malen, lockert sich das Becken. Der Oberkörper schlängelt sich geschmeidig und die Arme und Hände formen Ornamente. So stärken die Bewegungen spielend die Muskulatur des Körpers. Der Beckenboden wird gekräftigt und der gestärkte Stützapparat verhilft zu einer gesunden, aufrechten Haltung.
Es ist schön Tanz und Bewegung mit Körperbeherrschung und einem positiven Körpergefühl zu verbinden, berichten Kursteilnehmerinnen:
"Verspannungen im Nackenbereich lösen sich, die Schmerzen sind weg.
Der Tanz hat mich mehr zu meinem Körper geführt, zu meiner Frau in mir.
Meine Beweglichkeit verbessert sich, der Ober- und der Unterkörper finden sich. Ich bin oft stolz auf meinen Körper."
"Ich habe eine bessere Ausstrahlung, bin weiblicher und lerne mich besser zu bewege; es macht Spaß!"
Und Spaß macht es dem Team des erstes Zentrum für Orientalischen Tanz schon seit fast 18 Jahren. Erst leistete das Studio Chiftetelli Pionierarbeit in Österreich. Dann entwickelte sich ein internationales Zentrum, das für Kompetenz und Qualität steht. Das Studio mit seinem orientalischen Flair ist in der Wiener Neubaugasse zu Hause.
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Seit vielen Jahren arbeitet, tanzt und lebt Bahara mit und für den Orientalischen Tanz. Sie leitet des Studio Chiftetelli und erzählt:
"Es ist ein Ort der Bewegung und Lebensfreude. Wenn die Frauen in unseren Kursen mit viel Freude und Lachen die sanften und wilden Bewegungen entdecken, ist es für mich immer wieder auf's Neue ein Genuss. Es ist einfach schön, die Lebensenergie, die der Tanz in sich birgt in den Frauengruppen zu sehen.
Ich leite mit viel Hingabe ein hochqualifiziertes Lehrerinnenteam und unterrichte selbst mit Begeisterung. Wichtig ist mir, dass in unserem Studio der Orientalische Tanz mit viel Hintergrundwissen und langer Erfahrung in seiner Schönheit und Vielfalt weitergegeben wird.
Bei uns finden sich Tänzerinnen aller Alters- und Niveaustufen ein. Für schwangere Frauen und Mütter mit ihren Babys haben wir eigene Kurse. Auch Orientalischer Tanz für Kinder und ihre Mütter ist in unserem Kursprogramm zu finden.
An dieser Stelle ermutige ich alle, den Orientalischen Tanz auszuprobieren! Ich denke für jede Frau kann es eine wunderschöne Erfahrung sein, die Musik, den Rhythmus und den Tanz in der Frauengemeinschaft zu erleben."
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Frauen erzählen:
Die witzig, spritzige Musik inspiriert mich immer.
Ich freue mich jede Woche wieder auf das Tanzen, denn die wohltuenden Übungen und die angenehme Atmosphäre stärken mich.
Manchmal habe ich das Gefühl einfach nur zu tanzen, ich nehme die Musik war und mein Körper bewegt sich ganz von selbst, himmlisch.
Ich höre und sehe gerne den Tanz und die Tänzerinnen, ich liebe einfach die Musik und den Rhythmus, das mag ich gern.
Ich sehe die Tänzerinnen eins werden mit der Musik, sie sind zu hause in sich und strahlen das Glück beim tanzen aus, sodass ich glaube, sie tragen den Tanz in jeder Zelle des Körpers.
Die Mischung von Entspannung und Bewegung, Weiblichkeit, Geschmeidigkeit und Kraft hat etwas anziehendes und entführendes in Sich.
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