Inhalt dieser Ausgabe
Körper:
Mit Lust im Bauch
Die Wirkung von Klang
Klänge aktivieren Selbsth... (6)
Musik in der Küche (TCM)
Geist:
In der Stille liegt die Kraft (2)
Chakraphon-Musikinstrumente
Worte wirken Wunder
Ausgewählte Literatur
Seele:
Gnomentanz und Elfenkreis (8)
Die heilende Kraft der Stimme
Magie der Musik
Maya-Zeit 10.10. - 8.11.07
Kultur Wien
Beruf:
Der Ton macht die Musik
Stand-Punkte bewegen (pdf)
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Worte wirken Wunder
Mit Herz und Verstand
Geschwätz
Übung:
Reden und Zuhören
Freude
Übung:
Freude
Buchtipp
Weiterempfehlung dieses Artikels
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Worte wirken Wunder
Buchbesprechung des gleichnamigen Buches von Sylvia Wetzel
Dass Worte Wunder wirken, wissen wir spätestens seit Masuru Emoto, den Mann, der Wasser mit unterschiedlichen Worten ansprach, dieses dann einfror und die daraus entstandenen Kristalle für die Welt ablichtete.
Weil wir Menschen zu 80% aus Wasser bestehen, schwingt das Wasser je nach die an uns gerichteten Worte - in Wellen, Zacken oder anderen mehr oder weniger geometrischen Mustern.
Manchmal bewirken Worte auch Katastrophen. Das geschieht dann, wenn beim Sprechen herz und/oder Verstand fehlt. Im ihrem Buch "Worte wirken Wunder" schreibt Autorin Sylvia Wetzel über Worte und deren Wirkung. Doch nicht nur das - sie stellt uns auch viele Übungen vor, mit denen wir lernen können, bewusster zu werden.
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Mit Herz und Verstand
Wenn wir mit Herz und Verstand sprechen, dann können Worte tatsächlich Wunder bewirken. Lob zum Beispiel kann anspornen, Tadel macht herunter, Leistungen lassen nach. "Mit Herz meine ich eine Gefühl der tiefen Verbundenheit mit allem, das Gespür für den gemeinsamen Grund, aus dem heraus wir jeden Augenblick entstehen und in dem wir leben. Wenn wir tief verstehen, dass wir das Leben nie - auch mit dem Verstand nicht - in den Griff bekommen können, übernimmt das Herz, das sich verbunden "weiß", die Führung im Leben.", schreibt die Autorin.
Daher ist ein gutes Einvernehmen zwischen Herz und Verstand wichtig, es ist die Grundlage überhaupt für ein gutes Miteinander und für konstruktive Kommunikation. Eine weitere Voraussetzung ist ein wachsendes Bewusstsein für das, was wir sagen, tun und denken, wie wir das tun und welche Folgen es nach sich zieht.
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Geschwätz
Mit sinnlosem Geschwätz vergeuden wir unser Leben. Zwischen einer interessanten Geschichte und sinnlosem Geschwätz können wir leicht unterscheiden, wenn wir anderen zuhören. Reden wir selber, ist es schwieriger. Dies ist die vierte Übung der rechten Rede in diesem Buch. Es geht dabei darum, andere nicht mit dummen Geschwätz zu belästigen.
Das kann am Anfang ins Gegenteil führen, wir sprechen gar nichts mehr. Auch die Autorin hat diesen Fehler am Anfang gemacht. Doch wir können nicht daraus lernen, wie und was wir sprechen, wenn wir gar nicht sprechen!
Übungen sind nicht dazu da, sie als Vorschriften zu nehmen, sie sollen eine art Krücke sein, die wir benutzen, um das Gehen zu üben.
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Übung: Reden und Zuhören
Übungen der rechten Rede haben eine soziale und eine individuelle, eine kulturelle und eine spirituelle Funktion. Sie erleichtern das Zusammenleben mit anderen Menschen, und sie helfen uns herauszufinden, was uns wirklich wichtig ist im Leben. Nun zur Übung:
Wir denken an ein längeres Gespräch in den letzten Tagen. Wir fragen uns: "Worüber haben wir geredet? Wer hat mehr oder länger geredet? War es ein Dialog oder eher ein Monolog? Wie habe ich mich nach dem Gespräch gefühlt? Wie hat sich die andere Person gefühlt? Hat sie das gezeigt?"
Wir denken dann an zwei, drei weitere Gespräche mit derselben Person und fragen uns: "Laufen unsere Gespräche immer ähnlich ab? Sind Reden und Zuhören ähnlich verteilt? Wechseln die Rollen?
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Freude
Wenn wir uns freuen, fühlen wir uns mit dem verbunden, was wir tun, und mit Menschen, mit denen wir das erleben. Freude ist ein schöner und einfacher Weg, das Gefühl der Verbundenheit miteinander zu wecken und zu stärken...
... Sinnesfreuden dauern kurz, und die Freude, die wir erleben, entsteht in uns. Jeden tag erleben wir die Freude der fünf Sinne. Wir genießen den glatten Stoff der Seidenbluse und freuen uns am Lichtspiel des Morgenhimmels. Wir lassen ein Stück Schokolade auf der Zunge zergehen, entspannen und beim Duft der Kartoffelsuppe und lauschen dem Klang einer geliebten Stimme.
Sinnesfreuden haben aber eher einen schlechten Ruf in spirituellen Kreisen. Warum? Meist halten wir den Aufhänger, also den liebevollen Blick oder den Morgenhimmel für die Ursache des Wohlbefindens. Doch mit der Zeit begreifen wir, dass die Quelle der Freude im eigenen Herzen ruht.
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Übung: Freude
Wir denken an das, was gerade gut läuft in unserem Leben. Wir denken an die guten Bedingungen, die da sind, und sagen uns innerlich: "Ich freue mich, dass ich gesund bin und drei Freundinnen habe..." Wir zählen alles auf, was uns gefällt, und freuen uns darüber.
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Buchtipp
Worte wirken Wunder
v. Sylvia Wetzel
Theseus Verlag
ISBN 9783896203298
€ 14,95
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