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 Photos: ©Gabriele Christine Altmann
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Zwischen Diesseits und Jenseits
Die wilde Hollerin und Wotan der Urschamane
Hoffnung auf Licht und Wärme
Vom Vanillekipferl zum archaischen Opferritual
Fortbildung, Workshop-Zyklus 2008
Ein uraltes Weisheitssystem
Trancereisen und Aufgaben
Landkarten der Anderswelt
Erkenntnisse im Alltag anwenden
Gestaltungsmöglichkeiten im Alltag
Die Methoden in der Praxis
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Medizinrad-Neuigkeiten
Medizinrad-Seminartermine
Schamanische Naturpraxis
Keltischer Kräuterkreis
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von Mag. Gabriele Christine Altmann
Wenn im November die Sonne durch das Sternbild des Skorpions geht, nimmt die Dunkelheit spürbar zu, die letzten Blätter fallen, die Kräuter sterben oder ziehen sich in die Erde zurück. Die Schleier zwischen den Welten sind dünn. Nebel verhüllen die scharfen Konturen der alltäglichen Welt. Die Schleier der Anderswelt heben sich. Der Mensch besinnt sich seiner Vergänglichkeit. In Gebieten der Erde, wo die Jahreszeiten einen deutlichen Rhythmus im Jahreskreis setzen, wie dies in unseren Breiten der Fall ist, ist der Spätherbst die Zeit der Totenfeste und der Ahnenverehrung.
Gehen auch Sie auf eine Reise zwischen den Welten:
Naturwesen im alten Wald
Virtuelle Reise
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Fragen an Expertin Mag. Gabriele Christine Altmann office@medizinrad.at |
Besonders um Neumond im November sind die Vitalkräfte der Natur niedrig und eine eisige Ruhe breitet sich aus. In den Novemberstürmen darf Altes endgültig gehen, damit Neues entstehen kann. Im Alpenraum kennt man die Mythen von den Totenzügen und der Wilden Jagd. Bis zum Dezember hin wird das Licht der Sonne noch schwächer und besonders zwischen Weihnachten und Neujahr in den sogenannten Rauhnächten, kann man der wilden Jagd begegnen. |
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Die Percht (die Hollerin, die Holle) ist die mächtigste Unterweltgöttin im Alpenraum, die über Leben und Tod herrscht. Sie holt die Seelen der Toten, die bis zu den Rauhnächten herumirren und sich an Wegkreuzungen sammeln. Sie ist es, die nach der Tradition der Alpenvölker die Seelen ins Jenseits führt. Die Percht hat ein gütiges und ein furchterregendes Gesicht.
Es gibt viele Sagen, in denen die Percht die Herzen der Menschen prüft, indem sie ihre Gestalt verändert und zum Bettelweib oder zum armen Tier wird. In Nordeuropa war es Wotan, der Urschamane, der den Totenzug anführte, begleitet von seinen Krafttiere - zwei Wölfen und zwei Raben. Während man in schamanischen Traditionen, die auch im europäischen Raum lebendig waren, Kontakt zu den Ahnen suchte, um Wissen und Rat zu bekommen und Orakeln befrage, war es auch nötig, die Häuser und Ställe mit Rauch zu reinigen und zu klären und damit auf die Energien des neuen Sonnenjahres vorzubereiten.
Zum Räuchern wurde auch der im Hochsommer gesammelte Kräuterbuschen, der bis zur Zeit der Rauhnächte aufbewahrt wurde, geräuchert. Die Kräuterbuschen wurden nach Planetenkräuter angeordnet, wobei sich in der Mitte eine Sonnenpflanze, z.B. die Königskerze befand (siehe Bild). Die Pflanzen des Kräuterbuschens enthielten die ganze Kraft des Sommers, die sich im Rauch in den Stuben entfaltete.
Wichtige Nächte zum Räuchern blieben im Brauchtum bis zur heutigen Zeit erhalten
in der Zeit zwischen den Jahren, der Zeit zwischen Diesseits und Jenseits
die Thomasnacht (21. Dezember)
der Heilige Abend
Silvesternacht
Neujahrsnacht
Heilige Drei Könige
Weitere Infos zum Brauchtum und Räucher-Rezepturen finden Sie auf :
Kräuterkreis November
Kräuterkreis Dezember
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Wenn im Dezember die Sonne in das Sternbild des Schütze tritt, verändert sich die Energie im Jahresrad auf feine subtile Weise. Etwas "Feierliches" liegt in der Luft und neue Hoffnung beginnt zu keimen. Die Hoffnung auf die Wiederkehr des Lichtes. Seit undenklichen Zeiten beobachteten die Menschen den Sonnenlauf und wussten auch wann sich die entscheidende Wende ereignen würde. Denn es gab nichts wichtigeres als die wärmende Kraft der Sonne, die die Saat sprießen ließ und für Fülle und Fruchtbarkeit bei Tier und Mensch sorgte. Um Mitwinter (21. Dezember) "stirbt" das Licht. Der kürzeste Tag und längste Nacht bricht an. Eine besondere Orakelnacht, in der die Menschen ihr Schicksal befragten. Es ist die dunkelste Nacht, in der das neue Licht geboren wird.
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Sonnenkraft, Fruchtbarkeit und aphrodisierende Vanillekipferl
In unserer Weihnachtsbräuchen und Weihnachtsdekorationen steckt eine Fülle von archaischer Sonnensymbolik und alter Fruchtbarkeitsritualistik.
Der Lichterkranz (später Adventkranz) beispielsweise symbolisiert das Sonnenrad.
Das Symbol ewiger Zyklen von Stirb und Werde. Mit dem Licht werden die Vegetationsgeister erweckt.
Im Adventkranz schließt sich mit dem Entzünden der vierten Kerze der Kreis des Lichtes.
Wenn man sich zu Nikolaus Nüsse schenkt oder zu Weihnachten Nüsse an den Weihnachtsbaum hängt, so geht es dabei um Fruchtbarkeitszauber, dies gilt für die Walnuss aber im Besonderen für die Haselnuss. Der Haselstrauch ist seit alters her ein Fruchtbarkeitssymbol.
Duftende, getrocknete Orangenscheiben versinnbildlichen in schöner Weise das Rad der Sonne.
Wenn ihre Familie über Omas selbstgebackene Lebkuchen und Weihnachtskekse mit Sonne, Mond oder Tierformen herfällt, dann haben wir es hier um Überreste eines archaischen Opferrituals zu tun! Es waren Kräfte aus der Natur, die man sich durch den Verzehr einverleibte. Die alten Opferbrote wurden auch den Elementen, dem Wind, dem Wasser, dem Herdfeuer und der Erde übergeben.
Äpfel - ob goldfarben, oder in Natura - sind Symbole der Weiblichkeit und Fruchtbarkeit. Der Granatapfel schließlich verheißt gar den Zugang zu den Geheimnissen der Frau.
Die Farben Grün und Rot schließlich sind die Farben des Sommers und der Liebe. Der Brauch, grüne Nadelgehölze im Mitwinter in die Behausungen zu holen und diese auch zu räuchern, dürfte sehr alt sein und geht vermutlich auf prähistorische Zeiten zurück. Im Duft des Grüns breitet sich Vitalkraft und Hoffnung auf Licht und Wärme der hellen Jahreszeit aus. Mit dem stärkenden Rauch von Wacholder und Tannenharz und den aphrodisierenden und wärmenden Düften von Vanille, Zimt und Schokolade steht der Geburt des neuen Sonnenjahres nichts mehr im Wege. Und wenn im Jänner schließlich die Sonne in das Sternzeichen des Steinbock tritt, werden die Energien geerdet und neue Vorsätze in die Tat umgesetzt.
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KRÄUTERENERGETIK NATURENERGETIK SCHAMANISMUS
Doch bevor das neue Jahr richtig losgeht sind noch alle herzlich zum
ORAKELABEND am Fr. 28. Dezember 07 eingeladen.
Der Abend ist auch eine Gelegenheit zum Kennen lernen des Medizinrad-Institutes
Anmeldung erbeten.
Ich begleite Sie gerne durch das neue Jahr 2008 mit interessanten Fortbildungsmöglichkeiten und in der Einzelbegleitung (Naturenergetik, schamanische Beratung).
Das Medizinrad-Zentrum bietet spannende und inspirierende Möglichkeiten der Naturerfahrung und der Fortbildung für Energetiker sowie für Menschen in Gesundheitsberufen:
Im Jahr 2008 wird der bewährte Seminarzyklus "Kräuterkunde im Jahreskreis" fortgesetzt und informiert über die Welt der Heilpflanzen im Rhythmus der Jahreszeiten
Im Jänner geht es los mit:
"Heile Räume mit Kristallen": Sa. 12. Jänner 08
"Traumpfade und Archetypen im Geburtshoroskop" Sa.-So. 26.-27. Jänner
Das nächste Kräuterkunde Basisseminar ist am 8.-9. März 08
Körperkerzen Ausbildung und Verkauf
BITTE DAS NEUE GESAMTPROGRAMM 2008 DES MEDIZINRAD-ZENTRUMS
DOWNLOADEN ODER PER POST ANFORDERN!
Infos:
Tel.02236/65337
office@medizinrad.at
www.medizinrad.at
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Um sich in den unzähligen Welten der anderen Wirklichkeiten, die bereist werden zurechtzufinden, haben Schamanen und Schamaninnen auf der ganzen Welt ähnliche "Landkarten" und Fixpunkte zur Orientierung entwickelt. Dies sind beispielsweise das Medizinrad, der Schamanenbaum und der eigene Kraftplatz.
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Der persönliche Kraftplatz - der Anker zwischen den Welten
Ein Kraftplatz ist ein Ort in der "nichtalltäglichen-Wirklichkeit", von dem aus jede schamanische Reise startet und an dem sie auch wieder beendet wird. Es ist ein Ort "in den unendlichen Weiten", auf dem man sich sicher und geborgen fühlt, meist ein schöner Platz in der Natur.
Beim Erlernen der schamanischen Reise, ist es der erste Schritt, diesen Platz im Bewusstsein sicher zu verankern.
Der Schamanenbaum - die Verbindung zwischen Mensch, Erde und Kosmos
Der Baum des Lebens, der Schamanenbaum, ist in vielen Kulturen ein starkes Symbol der Verbindung von Erde, Mensch und Kosmos. Es gibt den individuellen, persönlichen Schamanenbaum und auch den Baum eines Volkes, einer Gemeinschaft.
Reist der Schamane zu den WURZELN, so geht es um den Ursprung des Seins, den Bereich der Ahnen und der Urmütter. Dieser Bereich gibt tiefe Sicherheit und stellt die Verbindung zur eigenen Herkunft und zum Urvertrauen dar.
Der STAMM des Baumes liegt im Schutz der Krone, er symbolisiert das Eingebettet sein in die eigene Familie, die soziale Struktur, es ist jener Bereich, der zum alltäglichen Lebens gehört.
Reist der Schamane in die KRONE des Baumes, so findet er viele Räume, die seine Talente und Potentiale darstellen, seine kreative Ausdruckskraft, Bereiche wo Lebensübergänge oder Initiationen stattfinden. In der Krone sitzt die Schamanenmutter, die Verbindung zum höheren Selbst, zum Lebenssinn und Ziel.
Das Medizinrad - der Kreis des Lebens
enthält im Wesentlichen:
die 4 Himmelsrichtungen mit ihren Energiequalitäten:
- Osten: Neubeginn, Vision, Kindheit (siehe Workshop Seelenpfad des Adlers hier lesen.)
- Süden: Beziehungen aufbauen - Jugend, junges Erwachsenenalter,
Zeit des Vertrauens und der Liebe
- Westen: Kraft im Inneren finden - Zeit der Reife,
- Norden: Wissen und Erfahrungen weitergeben, Transformation - Zeit des Alters
- das Zentrum als göttlichen Ursprung und innere Mitte
- die "Kreuzviertelpunkte" oder Mondfeste im Jahreskreis, die einen tiefen Bezug zu den
übergangsphasen im menschlichen Leben haben
(Themen sind: Geburt, Fruchtbarkeit, Ernte, Loslassen und Tod als Teil des Lebens)
...mehr Infos zu den Medizinrädern hier lesen.
...mehr Infos zum keltischen Jahresrad hier lesen.
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Er weiß auch, dass alles was wesentlich ist, ein Wesen ist, mit dem man in Kontakt treten kann. Nach schamanischem Verständnis existiert der Mensch nie für sich isoliert, sondern ist eingebunden in ein Netz der Kraft auf der grobstofflichen und feinstofflichen Ebene, es entsteht eine tiefe Verbundenheit mit allen Wesen (den Menschen, Tieren, Pflanzen, Mineralien, der Erde selbst).
Die Methode ist uralt, erstaunlich einfach, den in der Einfachheit liegt die Kraft. Kindliche Kreativität, Vertrauen, Staunen und Neugier sind die besten Voraussetzungen für das Schamanisieren, die Methoden sind tief im Bewusstsein der Menschheit verankert, müssen nur wiedererinnert werden.
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die am Medizinrad-Zentrum in Workshops
und in
individueller Prozessbegleitung
angewendet werden:
Schamanische Reise mit Trommel- und Rasselrhythmus, schamanische, Mesa,
schamanische Aufstellung im Medizinrad,
Arbeit mit Chakrentieren, Steinen, Pflanzen, Kristallen, Federn, Farben, Kraftgegenständen (schamanische Kraftobjekte) ,
Maskenarbeit,
Seelenanteilrückholung und Verbindung zum Krafttier finden sowie schamanische Körperenergiearbeit.
Die nächste Möglichkeit die eigenen schamanischen Wurzeln zu finden:

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