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Der TOD- ein "nach Hause gehen"
Das Übergangsritual, die nach- totliche Begleitung
Das Begräbnis- die schamanische Lichterfeier
Das Ritual
Kontakt
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Schamanische Namensgebung
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von Katharina Linhart
"Es sind die Spuren der Liebe die wir auf Erden hinterlassen."
Wir alle tragen einen sogenannten göttlichen Funken in uns. Manche sind sich dessen bewusst und leben in der Verbundenheit mit Gott, dem Universum, dem All und allem was ist.
Sehr oft jedoch vergessen wir, dass wir vollkommene, göttliche und geliebte Wesen sind. Dies wird uns sehr oft nur dann bewusst, wenn es uns gut geht und wir glücklich sind. Doch genau die schweren Stunden, die schwierigen Momente werfen uns auf unser Selbst zurück und unsere Seele verlangt in diesem Moment weiter wachsen zu dürfen, da durch Unannehmlichkeiten und Schwierigkeiten das Wachstum gefördert wird.
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Katharina Linhart
katharina@wirkendekraft.at
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Begräbnisse werden in unserem Kulturkreis sehr oft mit Schwere, Trauer, der Farbe Schwarz, Tränen und Verzweiflung gleichgesetzt. Das Verlieren eines Menschen- ihn nicht mehr an seiner Seite zu wissen- ist in menschlichen Maßstäben gemessen traurig, doch die Seele macht sich frei von ihrem Erdenkleid auf ins Licht.
Trauer und Verzweiflung der Angehörigen hindert die Seele oft ins Licht zu gehen, da das Gefühl der Schuld, des "nicht- gehen- Dürfens" zu groß ist. Somit werden die Seelen durch die Trauer und das nicht- Loslassen gebunden, können sich nicht lösen, weiterentwickeln und in ein neues Erdenleben inkarnieren, doch auch die Hinterbliebenen können in ihrem Leben nicht weitergehen, da die festgehaltene Seele sie an den Schmerz, Trauer und den erlittenen Verlust jeden Tag aufs Neue erinnern.
|  In Liebe ins Licht begleiten
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Es gilt zu verstehen, dass jede Seele einen Seelenplan für sich erstellt. Das Ziel jeder inkarnierten Seele- hier in dieser Polarität- ist es, diesen zu erfüllen und alle Erfahrungen zu tätigen, die hierfür notwendig sind. Oft kreiert die Seele sich Situationen, die aus unserem eigenen Seelenverständnis nicht notwendig, unsinnig oder sogar widersinnig sind, doch wir sind "nicht in den Schuhen dieses Menschen/dieser Person/dieser Seele gegangen"- wie können wir dann wissen, was für diese Seele gut und richtig ist?
Es gilt jede Erfahrung/jedes Sein jeder Seele zu ehren. Möchte die Seele eine Erfahrung machen, der Körper sträubt sich jedoch dagegen, so wird die Seele einen Weg finden, das bewusste Selbst auszutricksen und über unser Tiefenselbst den Weg zu unserem Herzen und damit zu unserer Erkenntnis zu finden.
Möchte der Körper von dieser Ebene gehen, die Seele weiß/spürt/fühlt jedoch, dass noch nicht alle Erfahrungen/Verträge getätigt worden sind und auch noch kein Engel des Übergangs anwesend ist, dann hat der Körper keine Chance zu gehen.
Hat die Seele beschlossen, dass sie all ihre Erfahrungen gemacht hat, hat der Körper keine Chance sie dazu zu bewegen, nicht zu gehen.
Wenn wir die Zeit hier auf dieser Erde ausgefüllt leben und der Seele die Möglichkeiten geben die Erfahrungen zu machen, die sie sich vorgenommen hat, haben wir die Inkarnation positiv und zielorientiert verbracht.
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Im Schamanismus gibt es eine so genannte nach- totliche Begleitung. Dieses Ritual ermöglicht es dem Schamanen die Seele in der sogenannten Wolkenhalle "abzufangen" und mit ihr eine Lebensrückschau abzuhalten. Dabei sind auch die Geistführer und Schutzengel des verstorbenen Menschen anwesend. Die Seele ist ewiglich- wir lassen jediglich unseren Körper/unsere Hülle/unser Vehikel der vergangenen Erdeninkarnation zurück.
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 Kraftlieder bringen die Seele ins Licht |
Bei dieser Lebensrückschau wird Bilanz gezogen und die Seele nimmt die bereits getätigten Erfahrungen an und "packt sich für die neue Inkarnation all die Lernthemen ein", die sie noch erfahren möchte.
(Keiner "zwingt" die Seele bestimmte Erfahrungen zu tätigen/zu erfahren, sondern jede Seele bestimmt SELBST und EIGENVERANTWORTLICH, welche Erfahrungen sie erleben möchte.)
Danach wird die Seele aufgefordert den Weg ins Licht zu gehen. Schutzengel und Geistführer sind hierbei unterstützend anwesend.
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Gemeinsam mit den Hinterbliebenen wird die schamanische Lichterfeier gestaltet, indem das Positive und Schöne der Seele hervorgehoben wird und all das Lichte, dass durch diese Seele in die Welt gekommen ist.
Ein sehr schönes und tiefgehendes Mantra ist der Satz: "Sei still und wisse ich bin Gott!" Dies ist keine Blasphemie gegenüber dem katholischen Glauben- es ist viel mehr eine Ehrung, dass wir alle nach Gottes Bild geschaffen worden sind und daher auch das Göttliche in uns tragen: Die Schönheit, das Wissen und die Verbundenheit mit allen Geschöpfen dieser Erde.
Gott/der Schöpfer/das Universum hat uns allen den freien Willen mit auf den Weg gegeben. Wir selbst sind die Schöpfer unserer Realität- unseres Seinszustandes und haben jede Sekunde unseres Lebens die Möglichkeit unser Leben zu gestalten.
Gedankenkontrolle ist ein wichtiger und nicht zu unterschätzender Part darin.
Daher wird in der Festrede das Positive, das Schöne und das Lustige, das uns in Er-innerung bleiben soll hervorgehoben und durch Anekdoten aufgelockert.
Lieder und Instrumente selbst gesungen und gespielt unterstützen dabei und bringen die versammelten Menschen stärker zueinander.
Der Tod selbst ist nichts Furchterregendes - er ist viel mehr ein Abschluss eines Zyklus.
"Von einem geliebten Menschen
wird immer etwas in unseren Herzen zurückbleiben:
etwas von seinen Träumen,
etwas von seinen Hoffnungen,
etwas von seinem Leben,
alles von seiner Liebe!"
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 Liedertexte werden ausgegeben
 Festrede
 Urne wird zum Grab getragen
 Asche zu Asche, Staub zu Staub
 Das Grab wird versiegelt |
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