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Als der Tod auf die Welt kam

  • Warum Steine ewig leben
  • Der Tunnel-Effekt
  • Zuhause in Gott
  • Mit dem Sterbenden sein
  • Buchtipp
  • Weiterempfehlung dieses Artikels
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    Als der Tod auf die Welt kam

    Von Eva Laspas

    ...wenn Sie jetzt über den Einstiegstext
    "Geburt, Leben und die Vertreibung aus dem Paradies" und dort auf "Sterben" geklickt haben, dann sind Sie auch hier richtig. Der Text kann sich sowohl auf den Geburts- als auch auf den Sterbeprozess beziehen.

    ...oder über den Text "Als der Tod auf die Welt kam" hierher kamen, Sie sind auf alle Fälle richtig. Hier geht es um den Tod, das Sterben und das Leben danach.

    Bis ins 19. Jahrhundert hinein starben die Menschen noch im Kreise der Angehörigen, auf dem Rücken liegend und die Augen nach Osten gewandt, um den Himmel und den Sonnenaufgang (im Osten liegt Jerusalem, dort, wo die Auferstehung stattfinden sollte.) sehen zu können. So konnte der Sterbende Abschied nehmen, letzte Wünsche äußern, man bat sich um Verzeihung, vergab einander und dann empfahlen die Angehörigen seine Seele Gott. Das Gute daran war, dass man dabei den Sterbeprozess bewusst gehen konnte - ähnlich wie beim Geburtsprozess in Ruhe und Schlaf begegnen durfte, was sich auf den friedlichen Mienen der verstorbenen zeigte.

    Michael von Brück, Autor von "Ewiges Leben oder Wiedergeburt?" geht in seinem Buch auf die Fragen "Ist mit dem Tod alles aus?" und "Reicht die menschliche Bestimmung über den Tod hinaus? ein. Alle Religionen geben darauf Antwort. Die Vorstellung von Tod und Todesüberwindung im christlich-europäischen Raum bilden einen deutlichen Kontrast zu hinduistisch-buddhistischen Lehre von Wiedergeburt und Nirvana oder zu den Jenseitserwartungen in der chinesischen Kultur. Daraus folgen unterschiedliche Anleitungen zur Lebenspraxis, die einander jedoch inspirieren können. Lesen Sie die Darstellungen der unterschiedlichen Weltbilder und Glaubensgebäude des bekannten Religionswissenschaftlers Michael Brück und erleben Sie mit, mit welche Riten und Meditationsformen die Menschen ihrer Sterblichkeit und dem Tod begegnen. Letztendlich ein tröstliches Buch, das uns einlädt, den Symbolen der Hoffnung nachzuspüren und uns von ihnen bewegen zu lassen.
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    Warum Steine ewig leben

    Ebenso wie die Frage nach unserem Ursprung des Lebens hat der Tod die Menschheit seit je beschäftigt. In ihrem Buch "Wie der Tod in die Welt kam" hat Autorin Sylvia Schopf Mythen und Legenden der Völker zusammengeschrieben. Eine davon ist die Geschichte von zwei Schildkröten, zwei Menschen und zwei Steinen. Sie stammt aus Nigeria in Westafrika und ich habe Sie Ihnen hier zusammengefasst:

    Zuerst schuf Gott die Schildkröten, dann die Menschen und schließlich die Steine. Von jeder Sorte machte er je ein Männchen und ein Weibchen. Weder die Schildkröten noch die Steine bekamen je Kinder - auch die Menschen nicht. Waren sie alt, wurden sie einfach wieder jung. So war das lange Zeit, bis eines Tages die Schildkröten zu Gott gingen, denn sie wünschten sich nichts sehnlicher als Kinder.

    Doch Gott gab ihnen die Erlaubnis Kinder zu bekommen nicht. Doch nach einiger Zeit versuchten sie es wieder. Da sprach Gott: "Wenn ihr Kinder haben wollt, müsst ihr auch sterben. Wollt ihr das?"
    Der Schildkrötenmann wollte, er sagte: "Wenn meine Frau schwanger ist, so will ich sterben."
    Gott fragte auch die Menschen, und auch der Menschenmann sagte, er wolle sterben, wenn er seine Kinder gesehen hätte. Dann fragte Gott die Steine: "Wollt ihr auch Kinder haben und dann sterben?"
    "Nein. Wir wollen keine Kinder und wir wollen auch nicht sterben", antworteten die Steine.
    Und so war es auch und ist bis heute - Menschen und Tiere bekommen Kinder und müssen dafür sterben.
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    Der Tunnel-Effekt

    Wie schon im Artikel "Geburt, Leben und die Vertreibung aus dem Paradies" geschrieben, sind wir umgeben von Tunneln aller Art. Menschen, die "gestorben" sind und wieder ins Leben zurück kamen, beschreiben fast alle einen "Tunnel-Effekt" während sie ihren Körper verlassen. Autor des Buches "Lucy im Licht" Prof. Dr. Markolf H. Niemz lehrt Medizintechnik und Physik an der Uni Heidelberg. Das Buch ist eine aufregende Expedition im Grenzbereich zwischen Naturwissenschaft, Philosophie und Theologie. Anhand eines Experimentes können wir alle nachvollziehen, warum dieser "Tunnel-Effekt" entstehen kann: Die Seele des Sterbenden wird auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt!

    Falls Sie zu den SkeptikerInnen gehören, dann können Sie hier lesen: "Dass eine Seele vom Diesseits ins Jenseits gelangt, widerspricht naturwissenschaftlichem Denken keineswegs! Anhand von Erkenntnissen der modernen Physik sowie der Sterbeforschung formuliert Niemz überzeugende und in sich schlüssige Hinweise auf die Existenz eines Lebens nach dem Tod.

    Dazu kommt, dass auch an Hand der Relativitätstheorie folgende These stimmig ist:
    Für eine auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigte Seele finden alle Ereignisse in unserem Universum distanzlos und zeitlos statt.
    Das heißt: Eine auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigte Seele befindet sich in der Omnipräsenz und Ewigkeit.

    Wenn Sie nun den Searching-Light (Tunneleffekt) selber anschauen möchten, dann hat Ihnen der Autor auf seiner Homepage einen Film zur Verfügung gestellt. Zum Ansehen .
    hier klicken.

    Auf www.lucy-im-licht.de sowie im Buch "Lucy im Licht" finden Sie außerdem noch weiteres anschauliches Material für wissenschaftliche Experimente zum Thema.

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    Zuhause in Gott

    Ein weiteres Buch "Gespräche in Gott" von Neale Donald Walsch, in dem uns Gott über das Mysterium des Sterbens und des Todes Auskunft gibt. Ähnlich wie im Buch "Lucy im Licht" steht auch hier, dass wir zeitlos und unendlich leben. Auch erstaunlich und glaubwürdig, dass nicht die "Zeit verrinnt" sondern wir uns durch die "Zeit bewegen". Das leuchtet mir ganz einfach ein. Wir Menschen sind schon immer der "Nabelschau" unterlegen und haben das Universum von uns aus betrachtet - "die Sonne bewegte sich ja lange Zeit um die Erde" - ehe man das Gegenteil auch wissenschaftlich beweisen konnte. Es erscheint mir daher völlig logisch und aus dem Bauch heraus stimmig, dass nicht die Zeit um uns herum verrinnt, sondern wir uns in ihr langsamer oder schneller bewegen.

    Tröstlich ist das Buch allemal. Man erfährt, dass der Tod nicht existiert, dass er ein Geschenk ist, dass wir mit Gott eins sind und es keine Trennung gibt. Es gibt auch keinen Weg nach Hause, da wir immer zu Hause sind. Und dass Geburt und Tod dasselbe sind.

    Gott sagt: " Wenn das Glaubenssystem,. Dem du vor deinem Tod anhingst, die Gewissheit beinhaltet, dass das Leben weitergeht,. Wirst du, sobald du begriffen hast, dass du "gestorben" bist, sofort wissen, was passiert, und du wirst die Vorgänge auch verstehen. Glaubst du an Reinkarnation, erlebst du vielleicht Momente aus früheren Leben, an die du dich vormals nicht bewusst erinnern konntest. Glaubst du, dass du von einem bedingungslos liebenden Gott in die Arme geschlossen wirst, wird das deine Erfahrung sein.
    Glaubst du, dass über dich Gericht gesessen oder mit dir abgerechnet wird, wonach du dann für alle Zeiten im Paradies oder in der Verdammnis landest... ... der Himmel wird genauso sein, wie es dir vorgestellt hast, die Hölle auch. Und wenn du weder in der einen noch in der anderen Richtung spezielle Vorstellungen hast, wirst du sie auf der Stelle entwickeln. Und dann werden diese Orte sogleich dementsprechend für dich erstehen. Du kannst in diesen Erfahrungen so lange verweile, wie du möchtest...
    ... Doch lass uns klar stellen: eine Hölle existiert nicht! Einen solchen Ort gibt es einfach nicht. Und deshalb gibt es auch keinen solchen Ort, wo du hingehen könntest. Es existiert nur deine Vorstellung davon und du kannst so lange darin verweile, wie du es möchtest...

    Dieser "Gespräche mit Gott" Band ist ein weiteres Buch aus der Reihe, die uns Trost bringen und unsere Ängste nehmen sollen. Unbedingt lesenswert!
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    Mit dem Sterbenden sein

    Im Buch "Beim Sterben geht es um mehr als den Tod" von Lama Shenpen Hookham finden wir Antworten auf die Fragen:
  • Wie kann Meditation helfen, den Tod zu verstehen?
  • Welche Stadien umfasst der Sterbeprozess?
  • Wie können wir Sterbenden beistehen?
  • Welche praktischen Vorbereitungen für das eigene Sterben sind sinnvoll?
  • Wie können wir Zugang zu dem finden, was in uns unsterblich ist?

    Da unser Sterbekult - so wie der Geburtskult - sich immer mehr auf Spitäler und das "Alleingelassen" werden einstimmt, habe ich Ihnen hier den Part notiert, in dem der Autor Tipps gibt, wie wir mit einem Sterbenden sein können. Vielleicht wird unser eigenes Leben glücklicher und unsere Angst vor dem Tod vergeht, wenn wir uns zeitlebens auch um Sterbende kümmern. Vielleicht haben wir überhaupt nur Angst vor dem Sterben, weil wir wissen, dass wir da vielleicht alleine auf einem kargen Flur in einem Spital liegen und niemand bei uns ist. Das ist genau so, wie sich schwangere Mütter ängstigen, dass sie alleine und ohne Hilfe ihr Kind zur Welt bringen müssen. Es ist genau das Gleiche - warum schieben wir dann die Sterbenden ab und jubilieren nur über eine Geburt? Fühlen Sie in sich hinein, wenn jeder von uns etwas ändert an dem Umgang unserer Kultur mit diesen Prozessen, dann kann sich langfristig auch eine andere Sterbekultur entwickeln...

    Auszug aus dem Buch:
    In diesem Kapitel werde ich verschiedene Empfehlungen in einen Zusammenhang bringen, die mit dem Thema zu tun haben, wie wir anderen während und nach ihrem Tod beistehen können...

    Mit dem Sterbenden sein
    "Hier geht es im Wesentlichen darum, immer im Sinn zu behalten, dass man einfach für den anderen da ist und nicht ständig besorgt sein sollte, ob man das Richtige tut oder nicht., Allein die Gegenwart eines liebevollen Menschen, der sich nicht schnell wieder zurückzieht, kann bei dem Sterbenden oft schon das vertrauen in sich selbst wiederherstellen, das vertrauen, in irgendeiner Weise mit anderen auf einer tieferen Ebene verbunden zu sein. Dies ist normalerweise außerordentlich hilfreich!..."

    Also nicht hektisch herumrennen, sondern sich hinsetzen und NICHTS tun, nur DA sein. Und das ist sehr schwierig, du kannst nichts tun (ähnlich wie bei einer Geburt, da musst du auch deinen Körper machen lassen und kannst NICHTS tun, musst einfach nur DA sein...) und musst den Lauf der Dinge abwarten.
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  • Buchtipps

    Ewiges Leben oder Wiedergeburt?
    v. Michael von Brück
    Verlag Herder
    ISBN 978-3-451-29599-7
    € 19,90
    Dieses Buch bei Amazon.de bestellen

    Wie der Tod in die Welt kam
    Sylvia Schopf
    Verlag Herder
    ISBN 978-3-451-29605-5
    € 16,90
    Dieses Buch bei Amazon.de bestellen

    Lucy im Licht
    v. Prof. Dr. Markolf H. Niemz
    Verlag Droemer
    ISBN 978-3-426-27420-0
    € 16,90
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    Beim Sterben geht es um mehr als den Tod
    v. Lama Shenpen Hookham
    Verlag Theseus
    ISBN 978-3-89620-345-8
    € 22,95
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