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 Bildquelle: Mag. Ulrike Herzog |
Was Sie als KlientIn bei einer Rückführung erleben
Wer kann eine Rückführung machen?
Unterschied zu "Wer war ich?"
Meine Arbeitsphilosophie
Was ich nicht biete
Was ich biete
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Expertenseite Mag. Ulrike Herzog, Wege zur Ganzheit
Der Zyklus von Leben und Tod, die Metamorphose der Phönix aus der Asche, das ewige Stirb und Werde - seit jeher fasziniert den Menschen die Frage um das Geheimnis des Lebens.
Der Grundgedanke der Reinkarnationslehre ist, dass wir eine unsterbliche Seele haben, die sich in verschiedenen Leben verwirklicht. Wir entwickeln und wandeln uns auf dieser Reise.
Die Vorstellung, dass wir mehrere Leben haben, dehnt den üblichen Lebensweg auf einen größeren Raum aus. Wir sammeln unsere Erfahrungen und nehmen sie auf dem weiteren Weg mit - über den Tod hinaus.
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Fragen an Expertin Mag. Ulrike Herzog u.herzog@aon.at
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Wir haben die Gabe, mit unserem Bewusstsein auch in die zeitlose Dimension unseres Seins einzutauchen.
Die Einblicke in frühere Leben können unser jetziges Leben wunderbar bereichern. Auch schwierige Themen, die uns im Heute belasten, lassen sich damit sehr gut lösen. Durch die Rückführungen kommt eine zusätzliche Ebene in die Innenschau, die uns einen vertieften Zugang zu uns selbst erschließt.

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Egal welche beeindruckenden Erlebnisse mit der Reinkarnationstherapie möglich sind - und es sind wirklich wunderbare Erlebnisse möglich - letztlich ist es für mich ein Modell. Ein sehr interessantes Modell, jedoch kein tatsächlicher Beweis für frühere Leben. Auch das Gegenteil ist für mich nicht erwiesen.
Was auf jeden Fall bewiesen wird, ist die beeindruckende Reichweite des menschlichen Bewusstseins.
Wir verfügen über ein enormes schöpferisches Potential und sind durchaus in der Lage, sehr komplexe Handlungsstränge als, zum Teil auch unbewusste, Regisseure in das Erlebnis einer Rückführung zu verpacken.
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Die gute Nachricht ist: es wirkt.
Selbst wenn wir ein früheres Leben komplett erfinden würden, Tatsache bleibt, dass wir durch eine Rückführung wichtige Gefühlsbereiche in der Tiefe unserer Seele heilen können.
Ohnedies kann man eine Rückführung zu einem Ereignis nur jeweils einmal auf eine bestimmte Art machen, da nach einiger Zeit wieder ganz andere Aspekte derselben Geschichte für uns wichtig sind. Je nachdem, wie wir uns verändern und entwickeln, verändern sich auch unsere Erinnerungen - die bewussten und die unbewussten.
Das, woran sich jemand erinnert, sagt viel über eine Person aus. Unsere Erinnerung ist ein Hauptfaktor unserer Persönlichkeit.
Als Mensch wiedergeboren zu werden,
ist keine einfache Sache.
Es ist genauso selten, wie es vorkommt,
dass eine einäugige Schildkröte,
die einsam in den Tiefen des Ozeans
umher schwimmt und nur alle hundert Jahre
einmal auftaucht,
beim Auftauchen den Kopf
durch die Öffnung eines hölzernen Jochs steckt,
das auf der unendlichen Weite der Ozeans treibt.
Buddha Shakyamuni
Dieses Zitat liegt mir am Herzen, da es spürbar macht,
wie kostbar das Geschenk des Lebens ist.
Auch wenn wir darauf vertrauen, dass wir wiedergeboren werden,
so wie wir heute sind, leben wir nur einmal.

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Jeder Mensch weiß, dass er eines Tages sterben wird, zum Glück kennen wir weder Tag noch Stunde.
Das Erkennen der eigenen Endlichkeit und die Angst vor dem Tod betrifft uns alle - in der jeweils persönlich gefärbten Art. Der Glaube an Wiedergeburt ist für mich, nüchtern betrachtet, eine Bewältigungsstrategie, mit dem Tod und mit dem Leben umzugehen.
Vor allem das Prinzip, dass man erntet, was man sät, bekommt eine erweiterte Bedeutung, wenn wir an ein Leben nach dem Tod glauben.
Wenn ich die Ereignisse und Umstände meines Lebens als Folgen meiner Taten in vorhergehenden Leben begreife, dann ist es doch sehr reizvoll, mein karmisches Konto proaktiv auszugleichen.
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Dann lohnt es sich doch, Altlasten zu bereinigen und damit Kräfte freizusetzen, damit ich die schöpferische Gestaltung von Gegenwart und Zukunft optimal angehen kann.
Die Reinkarnationslehre ist wenig oder kein Trost im akuten Trauerfall, da ein Abschied und Verlust eines geliebten Menschen schmerzt. Dieser Trauerschmerz soll gebührenden Raum haben und nicht durch eine "Theorie" wegerklärt werden.
Nach einer gesunden Trauerzeit kann der Glaube an Reinkarnation sehr tröstlich sein. Auch kann eine Reinkarnationstherapie dabei helfen, wenn der Schmerz nach einer angemessenen Trauerzeit nicht weicht.
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sich selbst in einem früheren Leben sehen und spüren,
z.B. wie habe ich mich als französische Schauspielerin in Frankreich gefühlt, was war mir wichtig, was für ein Mensch war ich, welche Fehler habe ich gemacht, was hat mich beschäftigt, wie hab ich ausgesehen, was waren meine Talente, welche Lebensaufgabe hatte ich damals, was davon blieb ungelöst und welche Aufgabe habe ich jetzt in meinem Leben
Menschen von heute in anderen Rollen wieder erkennen,
wer war meine Mutter in meinem früheren Leben, mein Chef, meine Geschwister
vertieftes Verständnis für das eigene Lebensskript,
warum ziehe ich bestimmte Personentypen, Schwierigkeiten, positive Erfahrungen verstärkt an, weshalb habe ich meinen Beruf gewählt, was verbindet mich mit meinem Partner, aus welchem Grund habe ich mir meine Eltern ausgesucht, was ist meine Lebensaufgabe
Erinnerung an Fähigkeiten
Manche Fähigkeiten können nach einer Rückführung freier fließen, manche zeigen sich danach zum ersten Mal.
Klarheit über den Bezug zu anderen Kulturen, Sprachen, Orten
sei es Faszination oder Ablehnung, der starke Bezug zu bestimmten Ländern, Künstlern, Musik usw. kommt aus früheren Leben, oft ist es erleichternd oder bereichernd, über diesen Bezug mehr zu wissen.
Manche Menschen sehen Bilder, manche Leute nicht, auf jeden Fall durchleben Sie starke Eindrücke, intensive Empfindungen und Gefühle, körperliche Empfindungen - ist man groß, klein, dick, dünn, eventuell erlebt sich eine Frau als Mann oder umgekehrt,….
In einer Rückführung zählt, was Sie als KlientIn selbst erleben, meine Aufgabe als Therapeutin ist es, das Ziel der Rückführung im Auge zu behalten und Sie durch die Fragenführung auch durch heikle Passagen hindurch zu unterstützen.
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Mein jüngster Klient war 11 Jahre alt, meine älteste Klientin 62 Jahre alt.
Für Kinder sind Rückführungen besonders dann gut geeignet, wenn sie ein konkretes Problem direkt lösen wollen. Kinder sind noch nicht "so anspruchsvoll gestrickt" wie Erwachsene und können dementsprechend manches schneller lösen.
Die Voraussetzung für eine erfolgreiche Rückführungs-Therapie ist bei Erwachsenen eine grundsätzliche psychische Stabilität und die Bereitschaft, das Prinzip der Eigenverantwortlichkeit anzuerkennen.
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Die durchs Fernsehen bekannten Rückführungen bewegen sich auf einer anderen, leichteren Ebene - problematische Bereiche werden bewusst vermieden. Dennoch kommen die Leute auch dort immer wieder in teils aufwühlende Emotionen.
Eine Rückführung durchzuführen ist relativ leicht. Ich finde es fraglich, ob alles machbare zu Unterhaltungszwecken oder zum bloßen Stillen von Neugierde auch gemacht werden soll.
Die Kunst liegt darin, welche Informationen aus dem großen Datenspeicher wir im Rahmen einer Rückführung abfragen, und wie verbinden wir diese Informationen mit dem Leben, das wir heute leben.
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Auch trifft die Frage "Wie war ich?" viel eher den Kern der Reinkarnationstherapie, da es darum geht, Qualitäten, Eigenschaften zu erkennen, die uns in einem früheren Leben und auch im heute ausmachen.
Welche Eigenschaften wollen wir überwinden, welche wollen wir entwickeln? Die Lebensaufgabe, mit der wir in eine Inkarnation streben, ist mit Eigenschaften verbunden.
Niemand kommt, um etwas zu tun - z.B. um anderen zu helfen. Wir sind hier auf Erden, um zu Sein. Die Tätigkeiten, die wir ausüben sind die Formen, die wir wählen, um individuell verschiedene Inhalte (die Eigenschaften) zu verwirklichen.
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Eine Rückführung ist eine Reise in unser Unterbewusstsein, deshalb möchte ich meine KlientInnen kennen, bevor ich eine Rückführung durchführe.
Je sorgfältiger die Vorbereitung, umso effizienter ist Rückführung.
Natürlich hängt das jeweilige Setting davon ab, wie viel Vorerfahrung jemand mitbringt und auch davon, welche Therapieziele jemand hat.
Dementsprechend mache ich am Anfang der therapeutischen Arbeit mehrere Sitzungen, die der Lebensgeschichte gewidmet sind. Wir beginnen damit, wo der Klient/die Klientin gerade ist - wie ist die aktuelle Lebenssituation, was läuft gut und was ist wichtig, was möchte jemand verändern und verbessern Dabei entsteht ein Bild, der "rote Faden" eines Lebens zeigt sich.
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Oft sind wir erstaunt, wie viele Wiederholungen sich zeigen. Die Wiederholungen haben viele Gesichter - und das ist gut, da wir so lernen können, ein Thema aus verschiedenen Perspektiven zu betrachte. Sehr wichtig ist ein Perspektivenwechsel - einmal schaut man aus der Sicht des Opfers dann aus der Sicht des Täters. Beide Seiten sind wichtig zu benennen - was habe ich empfunden und erlitten, was habe ich anderen zugefügt. Daher macht es Sinn, mehrere Rückführungen zu machen.
Die Basis meiner therapeutischen Arbeit ist meine Ausbildung in analytisch fundierter Körpertherapie.
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Meine eigenen mystischen Erlebnisse und meine schamanische Selbsterfahrung sind für mich sehr wichtige Lebensbereiche. Ein zentraler Teil meiner Lebensphilosophie, meines Glaubens ist, das uns eine unsichtbare, feinstoffliche Welt umgibt, die unser Leben in der sichtbaren, stofflichen Welt trägt und den Lauf der Welt maßgeblich beeinflusst.
Deshalb hat die geistige Welt auch in meiner therapeutischen Tätigkeit ihren Anteil. Wann immer AhnInnen, andere Geister oder Energiefelder auftauchen, die für eine Klientin/einen Klienten wichtig sind, beziehe ich diese Kräfte in den Prozess mit ein. Dabei kann es um Abgrenzung oder Integration gehen, auf jeden Fall ist es ein heilsamer Vorgang und ein Weg zur Ganzheit.
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