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Kunst und Gesundheit - 5 Elemente Energiebilder von Eva Friederike Laspas. Infos hier.  
Aktuelle Ausstellungstipps und -rezensionen
  • Oskar Kokoschka (- 12.05.08)
    Mit "Der Virtuellen" ins Theater:
  • Schöne Bescherungen
  • Miss Daisy und ihr Chauffeur
  • Misery
  • Gotteskrieger
  • Frederic Morton
  • Der Kommandant
  • Denkraum Donaustadt Jän.-Juni
  • Weiterempfehlung dieses Artikels
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    Aktuelle Ausstellungstipps und -rezensionen

    Oskar Kokoschka

    TRÄUMENDER KNABE - ENFANT TERRIBLE

    Ausstellung im Unteren Belvedere
    vom 24. Jänner bis 12. Mai 2008

    Rennweg 6
    1030 Wien
    Öffnungszeiten:
    Täglich: 10.00 - 18.00 Uhr
    Mittwoch: 10.00 - 21.00 Uhr


    Das Untere Belvedere beginnt mit dem Frühwerk (1906-1922) Kokoschkas die erste von drei noch in diesem Jahr zu sehenden Ausstellungen. Weitere Ausstellungen werden demnächst in der Albertina und im Linzer Lentos Museum zu sehen sein. Seine Schaffenszeit beginnt mit der Blüte des Jugendstils. Er zeichnet für die Wiener Werkstätte Postkarten, Plakate und den Zyklus "Die träumenden Knaben", den er auch textlich verarbeitet.
    Die 120 Exponate zeigen die rasch wechselnden Ausdrucksformen Kokoschkas.
    Sein Schaffen wurde stark von den Künstlern Rodin, Gauguin und Minne geprägt.
    Er entwickelt sich zu einem der bedeutendsten Expressionisten. Sein Malstil ist wild, er verwendet die Farben nach seiner inneren Stimmung, nimmt zum Malen die Finger und bearbeitet die Gemälde zum Abschluss noch mit Nägel und spitzen Gegenständen. Die Werke strahlen intensive Farbkraft und dramatische Unruhe aus. Er lernt Alma Mahler kennen und lieben. Viele Bilder sind von dieser Muse beeinflusst. Als Alma Kokoschkas Kind abtreiben lässt, meldet er sich zum Kriegsdienst. Er wird zweimal schwer verwundet. Aus dieser Zeit stammen interessante Bilder ums Kriegsgeschehen.
    Da er seine Alma nicht vergessen kann, lässt er eine Puppe nach ihren Maßen anfertigen, deren Herstellung aber total misslingt. Ein zotteliges Eisbärenweib glotzt abstoßend in die Gegend. Kokoschka nimmt die Puppe sogar in die Oper mit, kann sich aber an deren Anblick wenig erfreuen und zerstört sie letztendlich.
    Eine Nachahmung dieser Puppe und ein erst kürzlich wieder entdecktes Wandbild runden die reichhaltige, interessant zusammengestellte Ausstellung ab.
    Kokoschkas hat nie die Beliebtheit eines Klimt oder Schiele erreicht. Er war der eigenwilligste und sonderbarste Künstler aus dieser Reihe. Eine Gratwanderung zwischen Genie und Wahnsinn!
    Die Ausstellung gibt uns einen tiefen Einblick in das Leben und Wirken dieses großartigen Künstlers.

    Hannelore Halper

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    Mit "Der Virtuellen" ins Theater

    Schöne Bescherungen

    von Alan Ayckbourn

    Vorstellung im Volkstheater
    Premiere: 7. Dezember 2007

    Neville
    Günter Franzmeier

    Belinda, seine Frau
    Susa Meyer

    Phyllis, seine Schwester
    Beatrice Frey

    Harvey, sein Onkel
    Rainer Frieb

    Bernard, Phyllis' Mann
    Marcello de Nardo

    Rachel, Belindas Schwester
    Claudia Sabitzer

    Eddie
    Raphael von Bargen

    Patty, Eddies Frau
    Heike Kretschmer

    Clive
    Till Firit

    Regie: Patrick Schlösser

    Mit "Schöne Bescherungen" schenkt uns das Volkstheater eine köstliche Komödie mit schwarzem Humor.
    Wieder einmal soll das Fest der Liebe gefeiert werden. Alle kommen zusammen und sind bemüht, sich von ihrer besten Seite zu zeigen, wobei aber alle guten Vorsätze misslingen. Onkel Harvey, ein eigensinniger Charakter, will den Kindern unbedingt zu Weihnachten Gewehre schenken. Phyllis bemüht sich bei der Zubereitung der Menüs, wobei in der Küche immer wieder alles schief läuft. Beatrice Frey spielt die Rolle urkomisch und hat die Lacher auf ihrer Seite.


    Marcello de Nardo, zeigt wieder einmal die Vielfalt seines Könnens. Er erinnert stark an Alec Guinness in seinen großen Rollen. Als Onkel Bernard will er unbedingt die Kinder mit einem Puppenspiel imponieren. Schon bei den Proben läuft alles gegen seinen Willen. Er bringt dadurch seine Assistentin Petty, wunderbar gespielt von Heike Kretschmer, zur Verzweiflung.
    Richtig turbulent wird es, als Clive, ein junger Schriftsteller, in das Geschehen eingreift. Die Frauen reißen sich förmlich um ihn und nach steigendem Alkoholkonsum kommt es unter dem Weihnachtsbaum zu verfänglichen Situationen.
    Zum Schluss greift Onkel Harvey zur Schusswaffe und das skurrile Weihnachtsfest endet fast tödlich.
    Das ganze Ensemble bietet einen kurzweiligen unterhaltsamen Abend, bei dem kein Auge trocken bleibt. Tosender Applaus belohnt die Schauspieler.
    Diese Vorstellung soll man nicht versäumen!

    (Hannelore Halper)
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    Miss Daisy und ihr Chauffeur

    Alfred Uhry
    Premiere: 20. Dezember 2007

    Kammerspiele
    Rotenturmstraße
    1010 Wien

    Regie
    Beverly Blankenship

    Bühnenbild und Kostüme
    Rolf Langenfass

    Musik
    Peter Kaizar

    Daisy Werthan, eine Witwe
    Louise Martini

    Hoke Coleburn, ihr Chauffeur
    Robert Owens

    Boolie Werthan, ihr Sohn
    Peter Moucka

    Miss Daisy, eine ältere Dame, ist beim Autofahren schon sehr unsicher. Ihr Sohn beschließt daher, für sie einen Chauffeur zu suchen.
    Dieser wurde auch bald gefunden. Hoke, ein Witwer mit dunkler Hautfarbe, wird damit betraut, die schwierige Miss Daisy dazu zu bringen, ihn zu akzeptieren. Anfangs wehrt sie sich vehement dagegen. Hoke, wunderbar und mit viel Gefühl dargestellt von Robert Owens, gibt sich alle Mühe, um Miss Daisy's Vertrauen zu gewinnen. Im Laufe der Zeit gewöhnen sich die Beiden aneinander und es entwickelt sich eine freundschaftliche Beziehung. Sie lehrt ihn lesen und schreiben. Er steht ihr in schwierigen Situationen bei.
    Louise Martini als Miss Daisy spielt überzeugend die inzwischen um zwanzig Jahre gealterte und manchmal geistig etwas abwesende Dame. Das Bühnenbild besteht aus Jalousien, die mit Autositzen abwechseln.
    Die Regie hat mit viel Einfühlungsvermögen geführt und der Abend ist beim Publikum mit reichlichem Applaus aufgenommen worden.

    (Hannelore Halper)
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    Misery

    von Simon Moore nach dem gleichnamigen Roman
    von Stephen King

    Eine Aufführung des Volkstheaters
    im Schwarzen Salon

    Regie: Lisa-Maria Cerha

    Paul Sheldon
    Rainer Frieb
    Annie Wilkes
    Claudia Sabitzer

    Première : 25. Jänner 2008

    Paul Sheldon ist ein berühmter Schriftsteller, der nach dem Erscheinen seines letzten Romans "Misery" ausgiebig gefeiert hat. In einer abgelegenen Gegend auf der Fahrt nach Hause hat er einen schweren Unfall und wird bewusstlos von der ehemaligen Krankenschwester Annie gefunden. Sie schleppt ihn nach Hause, schient seine gebrochenen Beine und verabreicht ihm reichlich Drogen, um seine Schmerzen zu lindern.
    Bald stellt sich heraus, dass Annie der größte Fan von Paul Sheldon ist. Er bittet sie, seinen Verleger anzurufen, um Mitteilung über sein Schicksal zu machen. Annie findet verschiedene Ausreden. Die Leitungen sind unterbrochen oder sie hat eben vergessen, als sie in der Stadt war, die aufgetragenen Anrufe zu tätigen. Manchmal geht sie ganz liebevoll mit Paul um, dann wieder ist sie unbeherrscht. Sie droht ihn mit dem Umbringen. Paul schwant, dass er einer Psychopatin in die Hände gefallen ist.
    Eines Tages bricht sie ihm mit einem Riesenhammer die Beine, sodass er das Bett nicht mehr verlassen kann.
    Sie zwingt ihn, einen neuen Roman über Misery zu schreiben. Da er diese im letzten Roman sterben ließ, sollte er sie nun für Annie wieder lebendig machen. Paul erleidet durch Annie unsägliche Qualen. Sie lässt ihrem Sadismus freien Lauf. Für ihn wird es zum Horrorerlebnis.
    Letztlich geht die Angelegenheit doch noch gut für ihn aus.......
    Sein in seinem Horrorgefängnis geschriebenes Buch erscheint und wird ein großer Erfolg. Nach den schrecklichen Erlebnissen mit Annie wird es sein letztes Buch sein.

    Claudia Sabitzer als Annie Wilkes und Rainer Frieb als Paul Sheldon vollbringen großartige, fast übermenschliche Leistungen. Grandioses schauspielerisches Können hielt das Publikum in Atem. Nicht enden wollender Applaus belohnte die beiden ausgezeichneten Künstler.

    Die Regieführung, Ton und Beleuchtung waren Spitze.
    Das Volkstheater bietet mit allen seinen Vorstellungen einen künstlerischen und kulturellen Hochgenuss.
    Großes Welttheater! Überwältigende Schauspielkunst!
    Ein Grund, dass man ins Theater geht!!!

    Hannelore Halper
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    Gotteskrieger

    Schauspiel von Lutz Hübner
    Österreichische Uraufführung im Volkstheater Wien

    Leitung und Regie: Ricky May
    Jugendtheatercompany NÖ

    Das Wiener Volkstheater überrascht immer wieder mit interessanten, vielfältigen und diskussionswürdigen Aufführungen.
    In "Gotteskrieger" werden die aktuellen Themen wie Religion, Ausländerfeindlichkeit, Identitätssuche, der Entwicklung des Fundamentalismus sowie der durch die Globalisierung immer intensiver werdenden Ausbeutung, angesprochen.
    Grundlage des Stückes bildet der Fall des El-Kaida-Verdächtigen Zacarias Moussaoui, der mit den Ereignissen des 11. September in Zusammenhang gebracht wird und als Verdächtiger im Gefängnis ist.
    Im Theaterstück wird die Geschichte eines 17-jährigen Zacarias, der bloß Österreicher und kein Araber sein will, erzählt. Seine Mutter legt großen Wert darauf, dass er den Koran nicht kennen muss und auch nicht Arabisch lernen soll. Er wird ausschließlich nach westlichen Werten erzogen.
    Er ist fleißig, studiert, hat eine liebe Freundin und ist ein erfolgreicher Sportler. Er ist ein unauffälliger normaler junger Mann. Die Aufführung zeigt, wie seine Welt durch verlockende Gefahren zerstört wird. Er gerät in radikale religiöse Kreise und wird verführt, als "Gotteskrieger" zu kämpfen. Er ist bereit, als Fundamentalist sein Leben zu opfern.
    Man wird mit dem Problem des jungen Mannes konfrontiert. Man muss sich damit auseinandersetzen, wie leicht jemand in Verführung gerät und von radikalen Gedanken vereinnahmt wird.
    Ricky May hat das Stück genial inszeniert. Die jungen Schauspieler agieren wie Profis.
    Wir empfinden Mitleid mit dem bedauernswerten jungen Mann. Das Stück fördert die Auseinandersetzung mit anderen Kulturen und Religionen.
    Die anschließende Diskussion bot tiefen Einblick in die Situation der Mutter von Zacarias Moussaoui, der aus Marokko stammt und in Frankreich lebte. Sie schilderte ihren Kampf gegen den Terrorismus und zeigte auf, wie der junge Mann in die dämonische Falle gelockt wurde.

    Es ist ein Appell an alle, durch verstärktes Interesse an anderen Kulturen, die Hintergründe, die zur Radikalisierung führen, zu verstehen.
    Das Thema ist ein wichtiger Beitrag für das Zusammenleben mit Menschen aus anderen Kulturkreisen.

    (Hannelore Halper)
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    Frederic Morton

    Lesung aus seinem Buch
    "Durch die Welt nach Hause"

    im Wiener Volkstheater, Empfangsraum

    Regen Zuspruch fand die Lesung Frederic Mortons aus seinem Buch über sein Leben zwischen Wien und New York.
    Das zahlreich erschienene Publikum kam in den Genuss des genialen Textes.
    Wir hörten ein Kapitel aus der berührenden Autobiographie des in einer unseligen Zeit aus seinem Heimatland vertriebenen Mannes. Ein grandioser Wortakrobat. Ein ernstes Thema, das mit feinem Humor durchzogen ist.
    Das Werk, ist unterhaltsam, kurzweilig, interessant geschrieben und stellt ein wertvolles geschichtliches Kulturgut dar. Wir gewinnen Einblicke in das Leben eines Mannes, der Bäcker werden sollte und heute als weltbekannter Schriftsteller hohes Ansehen genießt.
    Ein Buch, das man unbedingt lesen muss!

    Erschienen: @Deuticke im Paul Zsolnay Verlag 2006
    ISBN-10: 3-552-06060-8
    ISBN-13: 978-3-552-06030-2

    Hannelore Halper
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    Der Kommandant

    von Frederic Morton
    Uraufführung im Volkstheater - Empfangsraum

    Der Kommandant wurde als szenische Lesung im Empfangsraum des Volkstheaters nach einer deutschen Übersetzung von Bettina Arlt uraufgeführt.

    Im April 1945 nähert sich die Rote Armee mit Kanonendonner. Der Kommandant eines Konzentrationslagers und seine Frau leben in Angst. Sie ist angeblich schwanger und strickt an Babywäsche. In dem Manne keimt ein grauenvoller Gedanke auf. Um sich und seiner Frau die Flucht zu ermöglichen, lässt er den KZ-Häftling Victor Gruner vorführen. Dieser ist ein ehemaliger Schauspieler aus Wien, der dem Kommandanten in der Figur ähnelt und auch altersmäßig entspricht. Er ist dazu auserkoren, in die SS-Uniform zu schlüpfen und auf Grund seines schauspielerischen Talents ganz die Rolle des Kommandanten zu übernehmen.
    Die Sache hat allerdings einen Haken, den Gruner kann sich nicht mehr an seine Vergangenheit erinnern und auch nicht an die Tatsache, dass er früher Schauspieler war. Auch Peitschenhiebe und psychischer Terror helfen nicht, die Erinnerung zurück zu holen. Das Drama nimmt seinen fatalen Lauf.......

    Die szenische Lesung war wunderbar dargebracht von Michael Schottenberg als Gruner. Günther Wiederschwinger las und spielte den unmenschlichen Kommandanten, der nur gegenüber seiner Frau (vorgetragen von Katharina Vötter) manchmal weichere Töne anschlug.
    Es war eine unbedingt sehenswerte Aufführung, die man sich gut als Theaterstück vorstellen könnte. Vielleicht schreibt einmal jemand das Drehbuch.....

    Ein Dankeschön an das Volkstheater für den großen Einsatz, immer wieder interessante und brisante Themen aufzugreifen.

    Hannelore Halper
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    Denkraum Donaustadt - Jänner bis Juni 2008
    im Seminarraum der Apotheke zum Löwen von Aspern


    PARADIES und PARADEISER

    Jänner bis Juni 2008 - Apotheke zum Löwen von Aspern

    Von Jänner bis Juni 2008 steht der Garten im Zentrum einer interdisziplinären Betrachtung im DENKRAUM DONAUSTADT.

    Die steigende Verknappung des Wohnraumes mitten in der Stadt ist nur ein Grund, den Lebensraum an die Ränder derselben zu verlegen. Das Wohnen in den Außenbezirken erlaubt das Wohnen im Grünen. Der Wunsch nach Gestaltung von einem "Stück Natur" entspringt einer Vielfalt von guten (?) Gründen.

    Im Zwiespalt zwischen der meist ökonomischen Notwendigkeit eines Arbeitsplatzes im urbanen Umfeld und dem stetig steigenden Bedürfnis nach "gesunder" Lebenshaltung, bietet sich die Vorstadt an. Unter Verzicht auf innerstädtische Infrastruktur, weitere Anfahrtswege zur Arbeit, zu Ausbildungsstätten und Kultureinrichtungen in Kauf nehmend, erfüllen sich immer mehr Familien den Traum von Haus und Garten an den Rändern der Stadt.
    Einfamilienwohnsitze mit Gärten prägen in unterschiedlicher architektonischer Ausformung die Ränder der großen Außenbezirke.

  • Wie ist das Erscheinungsbild des Gartens in der Vorstadt?
  • Welche sozialen, ökonomischen, ästhetischen Bezüge bilden sich im Garten heute ab?
  • Wie innovativ wird der private Grünraum gestaltet?
  • Wie unterscheidet sich der Stadtrandgarten vom historisch gewachsenen bäuerlichen Obstgarten?
  • Welchen Produkten wird heute im Anbau der Vorzug gegeben, welche Zierpflanzen werden gepflanzt?

    Diese Fragen sollen im DENKRAUM DONAUSTADT in den nächsten Monaten genauso zur Sprache kommen , wie Beispiele zur historischen und künstlerischen Gestaltung oder die gesellschaftliche Relevanz von botanischen Gärten. Der biologische Anbau und die Wiederentdeckung alter Samensorten, sowie alternativer Gartenmodelle und ihre unterschiedliche Nutzung sollen vorgestellt und diskutiert werden.
    Der pragmatische Austausch über die notwendige (harte) Arbeit im Garten, über Erfolge und Misserfolge bei Anbau und Ernte wird Teil des Programms sein. Ebenso werden Erfahrungen bezüglich der therapeutischen Wirkung bei der Gestaltung eines Gartens vermittelt. Philosophische Betrachtung und ästhetische Inspiration im Naturraum/Kunstraum- Garten können eine thematische Klammer im Dialog mit den eingeladenen ExpertInnen bilden.

    Wo immer der Schwerpunkt gesetzt wird, in der Praxis oder in der Theorie, im Garten wird der Raum zwischen Nutzen und Sehnsucht durchmessen. Dies gilt für alle Formen der Gartengestaltung. Der Weg führt von Paradies zu Paradeiser, möglicherweise auch in die umgekehrte Richtung. Das Nützliche und das Schöne gehen im Garten eine Allianz ein. Damit diese best möglichst erkannt wird und gelingt, sind alle eingeladen im DENKRAUM DONAUSTADT ab Jänner 08 die imaginären Gärten zu betreten.

    Termine:

    JÄNNER
    Mittwoch , 30. Jänner 08 um 19 Uhr
    Willhelm Schlagintweit - Apotheke zum Löwen von Apsern
    "Alles beginnt in Eden - eine kurze Geschichte der Klostergärten "

    FEBRUAR
    Mittwoch, 27. Februar 08 um 19 Uhr
    Maria Auböck - Landschaftsarchitektin
    "Paradiese der Peripherie"

    MÄRZ
    Mittwoch, 12 März 08 um 19 Uhr
    Peter Zipser - Verein Arche Noah
    "Grünes Zebra" und "Brandywein": "Bunte Paradeisvielfalt at ist best"

    APRIL
    Mittwoch , 23 April 08 um 19 Uhr
    Michael Kiehn - Direktor des Botanischen Gartens, Universität Wien
    "Botanische Gärten - Aufgaben und Herausforderungen"

    MAI
    Mittwoch, 28.Mai um 19 Uhr
    Lois & Franziska Weinberger - Künstler
    " Feldarbeit"

    JUNI
    Mittwoch, 25, Juni um 19 Uhr
    SUVAT
    Eröffnung der Ausstellung "Herbarium"
    Ausstellungsdauer 25.6. - 30.7.08


    5 UHR TEE
    15.Mai. und 19.Juni jeweils um 17 Uhr
    Dr. Wilhelm Schlagintweit führt zum Thema " Heilkräuter und Gemüse in Klostergärten "
    durch den Heilkräutergarten am Dach der Apotheke.

    CLUB DER KLEINEN LÖWEN Kinderprogramm für Menschen ab 4
    Samstag, 8. März 08 um 10 Uhr 30
    "Ein Elefant mit Bauchweh"

    Samstag, 7. Juni 08 um 10 Uhr 30
    " Rosen, Tulpen, Nelken ...".


    VERMITTLUNGSPROGRAMM für Schulen " Mund auf - Augen zu "
    Anfragen zu Terminen freier Wahl im Mai und Juni für Schulklassen, Tagesheime und Kindergärten unter: T.: 282 13 82 oder per Email :office@apo-aspern.at

    DENKRAUM DONAUSTADT, Verein zur Förderung von Gesundheit durch Kommunikation von Wissenschaft und Kunst, ausgezeichnet in der Sparte Prävention mit dem Gesundheitspreis der Stadt Wien.
    Apotheke zum Löwen von Aspern
    Groß Enzersdorfer Strasse 4a
    1220 Wien
    Kontakt: Bärbl Zechner
    T. u. F.: 01 596 44 46 Email: zechner.drei@utanet.at

    www.apo-aspern.at

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