 Bildquelle: Eva Laspas |
Martin Luther und die Naturwissenschaften
Die Existenz der Engel eine Glaubenswahrheit
Wer oder was sind Engel?
Dreieinigkeit - Gott, Wir und die Engel
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Doch so richtig ging der Zweifel durch Martin Luther los. 1528 empfahl er in seiner Wunderpostille, dass man Engeln nicht trauen sollte und sich auch nicht auf sie verlassen. 1531 begann er dann seinen "Feldzug" gegen den Engelglauben mittels seiner Engelpredigten, in denen er vor der übertriebenen Verehrung Erzengel Michaels warnte und auch davor, Engel nicht an Gottes Statt anzunehmen. Letztendlich paradox: trotz aller predigt sah er immer noch ihre geistige Realität.
Galileo Galilei stieß dann weiter in dieses Horn, denn durch die Entdeckung, dass sich die Erde um die Sonne dreht, löste sich die Naturwissenschaft aus der Theologie heraus und damit war dem Engelnihilismus Tür und Tor geöffnet. Nicht nur dem der Engel, alles, was man Naturwissenschaftlich nicht beweisen konnte, wurde als nicht existent abgetan.
Der Hochmut der Naturwissenschaften war also im 17. Jahrhundert geboren und sollte 3 Jahrhunderte brauchen, bis ein Umschwung zu erkennen war.
Solange dauerte es, dass Engel als nicht real angesehen und daher als nicht existent galten. Sie verblieben einstweilen in den Bildern der Kirchen und ergötzten die Betrachter.
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Ein bisschen habe ich im Netz gestöbert und auf der Seite www.karl-leisner-jugend.de (Link) folgende Wahrheit gefunden:
Zitat:
"Die deutschen Bischöfe schreiben in dem Erwachsenenkatechismus, dass "ein ernsthaftes Sprechen über die Engel ist auch deshalb schwierig, weil wir dabei an Grenzen der menschlichen Aussagemöglichkeiten geraten" (KEK S. 109). Ein ernsthaftes Sprechen über Engel ist deshalb schwierig, weil die Engelwelt ein Bereich ist, der mit der Naturwissenschaft nicht beweisbar ist. Die Naturwissenschaft stößt an die Grenze ihre Möglichkeiten und zeigt damit auf, wie begrenzt ihr Horizont ist..."
Mehr lesen auf der Seite: Engel - geheimnisvolle Wesen - www.karl-leisner-jugend.de
Die Kirche hat sich immer zu der Existenz von Engeln bekannt. Und hier beginnt schon das nächste Problem. Immer weniger Menschen können sich heutzutage noch mit der "Kirche" identifizieren. Zu viele Verletzungen gab es, zu viele Skandale, zu alt und verstaubt erscheinen die Methoden der Kirche, zu viel Macht der falschen Art. Das hat dazu beigetragen, den Ruf der Kirche zu schädigen. Bin ich bei der "Kirche" dabei, dann bin ich auch bei allen ihren Skandalen und Taten "mit dabei", irgendwie.
Viele sprechen mit Gott persönlich ohne den Dolmetscher "Kirche" noch zu brauchen. Und die Gemeinschaft einer Pfarre wird in den Städten auch seltener. Wir sind erwachsen geworden. Erwachsener und einsamer.
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"Engel" kommt aus dem Griechischen "angelos" und bedeutet "Bote, Botschafter". Im Lateinischen "Angelus" ist er ein Wesen, das Gott hilfreich zur Seite steht. Engel sind also Boten Gottes.
Das wirft natürlich die Frage auf, ob Gott, der Allmächtige, der Omipräsent ist - also überall anwesen - Boten überhaupt braucht. Wozu zum Schmidel gehen, wenn ich gleich mit dem Schmidt reden kann. Entstand der Glaube an Engel eventuell nur dadurch, weil Menschen sich unwürdig hielten, direkt mit Gott zu sprechen oder direkt von Gott Hilfe zu empfangen. Sozusagen: "Ich bin so klein und winzig, warum sollte Gott überhaupt mit mir sprechen wollen?" Also nehme ich mir einen Boten, der ist eine Ebene niedriger, mit dem kann ich besser als mit der Obrigkeit.
Das entspräche dem Machtbild der Kirche, die ja auch ein Konstrukt aus Oben und Unten ist. Oben sitzt der Papst unten kriechen die kleinen Priester. Also liegt es nur auf der Hand, auch im "Himmel" ein solches Konstrukt zu schaffen. (Autsch, das sieht aber nicht gut aus für die Engel.)
Die Frage, die sich daraus ergibt: Wo ist denn dann die Gleichheit - das "Alles Eins", wenn es Hierarchien gibt? Wo bleibt die Mächtigkeit und Allwissenheit Gottes, wenn er Boten und Abgesandte braucht? Zu was werden wir denn dann degradiert? Zu Bittstellern, die warten, bis unsere Nachricht oder Bitte über sieben Stellen bis ganz nach oben ging?
Egal, wie man es betrachtet, es sind immer nur Boten, nie der Chef selber. Und wenn ich nicht an "Wertigkeit" und "Hierarchie" im Himmel glaube, dann passen die "Götterboten" hier nicht ganz hinein - wenn, ja wenn ich nicht ihre Existenz anders begründen kann. Autsch, das sieht aber wirklich nicht gut aus für die Engel.
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Wer oder was ist Gott? Wenn wir davon ausgehen, dass wir alle Eins sind, dass wir Teil Gottes sind oder gar Gott selber, dann sind wir auch Engel oder Teil des Engel. (Siehe die Bücher von Neal Donald Walsch.) Oder Engel sind Teile von uns. Aha, da kommen wir auf ein interessantes Gebiet!
Aus dem NLP wissen wir, dass wir in unserem Unterbewusstsein unendlich viele "Teile" mit uns tragen. Im spirituellen Sprachgebrauch kann man diese auch "Höheres Selbst" nennen. Da gibt es "Teile" die uns warnen, "Teile" die uns gut zureden, "Teile" die für und "Zu-Fälle" kreieren. Kurz - Intuition und Bauchgefühl. Könnte es nicht sein, dass - vorausgesetzt wir glauben, dass wir alles Eins sind - "Engel" Botschafter unser aller Höherer Selbst sind??? (Wow, woher kam denn das jetzt? Glauben Sie mir, ich plane keinen meiner Artikel, sie kommen alle aus mir heraus.)
Nachdem wir ja durch Jahrhunderte hindurch verlernt haben, uns telepatisch zu verständigen, verwenden wir einfach die Engel, das zu tun. Telefon und Internet brauchten immer noch mehr Zeit, als Engel. Und wenn Sie richtig um Hilfe bitten, dann bekommen Sie die auch - von den Engeln. Ja, sollten Sie bisher den Eindruck bekommen haben, dass ich nicht an die Existenz von Engeln glaube, so muss ich Sie ent-täuschen. Ich kann ihre Existenz spüren und bitte sie auch gerne um Hilfe. Ich kam nur nie damit klar, sie als "niedriger" als Gott zu sehen. Und damit in die Machthierarchien der Kirchen einzusteigen.
So können also manche Engel Hilfe bei Heilprozessen geben, andere wiederum Hilfestellung im Alltag, Arbeit und Familie. Wenn wir einen Engel um Hilfe bitten, bitten wir sozusagen das Universum, unser Höheres Selbst, unser aller Höhere Selbst. Und für Viele von uns klappt das einfach besser, wenn wir uns Engel vorstellen. So ist für jeden etwas dabei. Die einen sprechen mit Gott, die anderen mit dem Pfarrer, die dritten mit den Engeln. Doch in Wirklichkeit ist alles EINS, sind es wir selber, DU, ICH und ALLES WAS EXISTIERT.
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Gespräche mit Erzengel Michael
"Engelastrologie" - Band 5 der Serie
Gechannelt von Natara
Kamasha Verlag
ISBN 978-3-93676-04-9
€ 18,00
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In den letzten Jahren habe ich Ihnen die vorigen 4 Bände der Serie "Gespräche mit Erzengel Michael" vorgestellt. Hier ist nun der 5. Band, der sich mit der Astrologie der der Engel beschäftigt. Dabei geht es um eine ganz neue Art der Astrologie, eine, die sich nicht an Sternzeichen orientiert sondern an 13 "Zeitfenstern", über die jeweils ein Engel oder Meister des Lichts wacht. Gechannelt werden in diesem Band nicht nur die Botschaften von Erzengel Michael, sondern auch viele andere Seelen oder Engel. Das Gefühl tiefer Gemeinschaft erwacht beim Lesen, du bist nicht allein.
Engel weisen Wege zu Heilung
Gesund werden - gesund bleiben
v. Alexa Kriele
Knaur Verlag
ISBN 978-3-426-65603-7
€ 17,90
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Psychische Probleme, Beziehungskrisen, Vereinsamung oder Sinnkrisen können sich in körperlichen Erkrankungen niederschlagen. Die Autorin Alexa Kriele studierte Philosophie und Psychologie und war lange als Journalistin und Seminarleiterin für Manager tätig. Seit 1994 versteht sie sich als "Dolmetscherin der Engel" und ist bekannt aus zahlreichen Büchern, TV sowie Printmedien. Sie stellt Engel Fragen und bekommt konkrete sowie hilfreiche Antworten.
Dieses Buch macht den Zusammenhang von Körper, Geist und Seele deutlich und zeigt, wie man mit seinen Organen ins Gespräch kommen kann,. Um zu erfahren, wo der Kern des jeweiligen Problems liegt.
Lesen Sie dann über die jeweiligen "Organvertreter" zum Beispiel: Lunge - Orientierung an der Lebensabsprache, Milz - Flexibilität, das Lausemädchen, Knochen - Vergangenheit und Zukunft, der Archäologe
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