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Kunst und Gesundheit - 5 Elemente Energiebilder von Eva Friederike Laspas. Infos hier.  
Aktuelle Ausstellungstipps und -rezensionen
  • Nagoya (- 04.05.08)
  • Giuseppe Arcimboldo (- 01.06.08)
  • Albin Egger-Lienz (- 29.05.08)
    Mit "Der Virtuellen" ins Theater:
  • Motortown
  • Unverhofft
  • König Ottokars Glück und Ende
  • Clavigo
  • Chinesische Neujahrsfest (Rückblick)
  • Denkraum Donaustadt Jän.-Juni
  • Weiterempfehlung dieses Artikels
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    Aktuelle Ausstellungstipps und -rezensionen

    Nagoya

    Das Werden der japanischen Großstadt
    Ausstellung vom 7. Februar bis 4. Mai 2008

    Wien Museum
    Karlsplatz, 1040 Wien
    Öffnungszeiten:
    Di - So und Feiertag: 9.00 - 18.00 Uhr
    1. Mai 2008 geschlossen

    Das Stadtmuseum von Nagoya und das Wien Museum stehen in enger Zusammenarbeit. Es ist dies bereits die vierte Ausstellung zwischen den beiden Städten.
    Schon bei der Wiener Weltausstellung 1873 war ein großer goldener "Shachi", das Wahrzeichen von Nagoya zu sehen. Es handelt sich dabei um ein fischähnliches Fabeltier, das sogar auf allen Kanaldeckeln der Stadt zu finden ist.
    Vor 400 Jahren wurde Nagoya gegründet. Sie war eine Burg- und Residenzstadt, in der Tausende Samurais lebten.
    Die Stadt bestand bis auf die Burg ausschließlich aus Holzgebäuden. Sogar der Bahnhof war noch aus Holz als die Stadt bereits 2 Mio Einwohner zählte. Die einstigen kilometerlangen Sandstrände mussten schon längst Hochhäusern und Schnellstraßen weichen.
    Die Hymne von Nagoya besagt, das die Stadt bei Tag und Nacht unaufhörlich wächst. Sie ist die viertgrößte Stadt Japans.
    Die Ausstellung zeigt wunderschöne Wandschirme mit zarter Seidenmalerei, viele endlos lange Rollbilder, kunstvolle Holzschnitte und eine prächtige Samurai-Rüstung.

    Wir bewundern kunstvoll gestaltete Kimonos und die 1000-Kreuze-Binde, die Frauen für die Krieger anfertigen, um ihnen Glück zu bringen. Die Stadt lebte auch von der Herstellung von Schwertern und der Produktion von Miso. Es gibt Holzschuhe und Tabi-Socken, bei denen die Ausnehmung für die große Zehe gesondert angebracht ist. Die Stadt ist das Mekka des "Pachinko", eines Glücks- und Geschicklichkeitsspiels. Diese Pachinko-Automaten bilden ebenfalls einen Teil der Ausstellung.
    Die Keramik-Firma Noritake erzeugte dekorative Vasen, Porzellan im Art deco-Stil und modernes Tafelgeschirr.
    Wie auch in Wien, nahm die erste Straßenbahn in Nagoya im Jahre 1898 ihren Betrieb auf.
    Besonderen Bekanntheitsgrad erlangte die Stadt durch die Toyota-Werke. Anfangs erzeugte man Webstühle und später wurde mit der Produktion der Autos begonnen. Ein Model des Toyota Sedan aus dem Jahre 1936 ist zu sehen. In der Eingangshalle steht ein Toyota Corolla zur Ansicht.
    Aus der Nähmaschinenfabrik "Brother", die anfangs Nähmaschinen zur Herstellung von Strohhüten erzeugte und später die Marke "Singer" vom Nähmaschinenmarkt verdrängte, wurde der heutige Elektronikriese.
    In Japan ist Nagoya die Musterstadt für die Mülltrennung. Abfall wird penibel sortiert.
    Wir sehen Aufnahmen von den Zerstörungen nach dem Krieg und von der bitteren Armut. Aber Nagoya erholte sich und wächst kontinuierlich weiter. Eine sehr interessante Ausstellung über die Geschichte vom Wachsen einer japanischen Großstadt mit 8 Mio Einwohnern - bis jetzt.......

    Hannelore Halper
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    Giuseppe Arcimboldo

    (1526 - 1593)
    Ausstellung vom 12. Februar bis 1. Juni 2008
    Kunsthistorisches Museum Wien
    Öffnungszeiten:
    Di - So 10.00 - 18.00 Uhr
    Do 10.00 - 21.00 Uhr

    Der im Jahre 1528 in Mailand geborene Künstler schuf in seinen Jugendjahren hauptsächlich religiöse Werke.
    1562 wurde er nach Wien berufen. Er diente Kaiser Maximilian II und dessen Sohn, Kaiser Rudolf, als Hofmaler und Arrangeur großer Feste. Seine Berühmtheit erlangte Arcimboldo durch die zusammengesetzten Köpfe.
    Bei der Betrachtung seiner Gemälde wechseln unsere Gefühle zwischen Neugier, Bewunderung und gelegentlicher Ablehnung.
    Die höfischen Porträts vermitteln den Eindruck von Steifheit. Umso lebendiger wirken seine anderen Gemälde. Man bewundert das Bildnis des Bibliothekars, dessen Haupt nur aus Büchern zusammengesetzt ist. Beim Anblick des Bildes vom Anwalt überfällt uns Befremden und leichter Ekel, da dieses Gesicht nur aus Reptilien besteht. Alle Gemälde wirken ungemein geheimnisvoll. Interessant sind die Köpfe aus Blumen, Gemüse und Hölzern. Alle Darstellungen der Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde sowie auch die Jahreszeiten sind aus Pflanzen zusammengestellt.
    Verblüffend wirkt das "Umkehrbild". Ein Gemälde zeigt einen Korb mit Obst und daneben, das gleiche Bild umgedreht, wird zu einem Gesicht. Die Ausstellung besteht aus Beständen des Kunsthistorischen Museums und aus Leihgaben anderer Museen und privaten Sammlern.
    Eine ungewöhnliche sehenswerte Schau im Kunsthistorischen Museum.
    Man sollte unbedingt die Gelegenheit nützen und sich diesem Genuss hingeben!

    Hannelore Halper
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    Albin Egger-Lienz

    (1868 - 1926)
    Ausstellung vom 15. Februar bis 29. Mai 2008

    Leopold Museum im Museumsquartier
    Öffnungszeiten:
    Täglich 10.00 bis 18.00 Uhr
    Donnerstag 10.00 bis 21.00 Uhr

    Albuin Ingenuin Trojer wird 1868 als Sohn des Kirchenmalers und Fotografen Georg Egger und einer Bauerntochter geboren. Er nimmt den Namen des Vaters an und fügt später noch den Namen seiner Heimatstadt hinzu.
    Albin Egger-Lienz studierte in München, übersiedelte 1899 nach Wien und wird hier Mitglied der Secession.
    Zum 140. Geburtstag des Malers werden mehr als 100 Gemälde und Zeichnungen sowie Vergleichswerke, wie z.B. von Defregger, Rodin und van Gogh ausgestellt.

    Egger-Lienz sollte Professor an der Wiener Akademie werden, aber als Thronfolger Franz Ferdinand das Bild "Der Totentanz" sieht, verweigert er die Zustimmung. Man befürchtete pazifistische oder sozialdemokratische Anzeichen im Gemälde.
    Der Künstler nimmt eine Professur in Weimar an, zieht aber bald in die Nähe von Bozen und malt seine beliebten Motive aus dem Leben der Bauernwelt. Die Nationalsozialisten verwendeten diese Bilder zur Verherrlichung. Seine Kriegsbilder wurden aber nie gezeigt!
    Wir stehen vor dem Gemälde "Die Bergmäher" und erahnen die Schwerarbeit dieser Männer. Kraftvoll schwingen sie die Sensen. Das Bild strahlt Farb- und Lebenskraft aus. Egger-Lienz malt seine Figuren derb und vierschrötig. Er selber betonte einst, dass er "Formen male". Szenen aus dem bäuerlichen Alltag vermitteln uns besonders die Bilder "Das Tischgebet" und "Das Mittagessen".
    Wie alle seine Werke sind auch jene mit Kriegsmotiven besonders aussagekräftig.
    "Die Namenlosen", ein Heer von Soldaten kämpft gegen den Feind. Alle gleiche geschundene Wesen.
    Leichenberge türmen sich beim "Finale". Das Ende des Krieges im Jahre 1918 wird hier beklemmend veranschaulicht. Die verhärmten Gesichter der "Kriegsfrauen" berühren zutiefst.

    Aber auch als Landschaftsmaler mit den Gemälden wie "Das Meer" oder "Die Almlandschaft" und als Porträtmaler mit seinem "Selbstbildnis" und der Darstellung seiner Tochter "Ila" war Egger-Lienz ein Meister.
    Mit seinem letzten Gemälde, der "Pietà" wird die Ausstellung beendet.
    Eine fulminante grandiose Schau, deren Besuch wärmstens zu empfehlen ist.

    Hannelore Halper
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    Mit "Der Virtuellen" ins Theater

    Motortown

    von Simon Stephens
    Österreichische Erstaufführung

    Akademietheater

    Regie: Andrea Breth

    Lee    Markus Meyer
    Danny    Nicholas Ofczarek
    Marley     Johanna Wokalek
    Tom     Jörg Ratjan
    Paul    Wolfgang Michael
    Jade    Astou Maraszto
    Justin    Udo Samel
    Helen     Andrea Clausen

    Danny war als Soldat in Basra und ist nun nach Dagenham in England zurückgekehrt.
    Er hat bei seinem leicht debilen Bruder Lee Unterschlupf gefunden. Seine Exfreundin Marley möchte ihn nicht mehr sehen, da er ihr mit seinen Briefen Angst gemacht hat. Als er bei ihr um Liebe bettelt, schüttelt sie ihn in Panik ab.
    Danny besorgt sich eine Waffe und führt seinen eigenen Krieg weiter.
    Nicholas Ofczarek spielt den gemütlich, gefährlichen, lockenden und tobenden Heimkehrer. Er zieht alle Register seines schauspielerischen Könnens. Ein Hochleistungsakt an Schauspielkunst!
    Jade, dargestellt von Astou Manaszto, schreit sich die Todesangst von der Seele während sie von Danny gefoltert und schließlich ermordet wird. Ein Ehepaar, gespielt von Andrea Clausen und Udo Samel lernt Danny kennen. Sie laden ihn auf ein Bier ein und überlegen, wie sie ihn für Sexspiele gewinnen können. Danny erzählt darauf hin von den abartigen Sexspielen und Folterungen in Basra. Die Situation heizt sich in der Folge gefährlich auf. Zum Schluss landet Danny wieder bei seinem behinderten Bruder. Da die Polizei bereits hinter ihm her ist, überzeugt er seinen Bruder mit schwulen Liebesszenen, ihn nicht zu verraten.
    Das Stück geht an die Nieren und erfordert vom Publikum starke Nerven.
    Die größte Bewunderung gilt den Schauspielern, die bis an die Grenzen ihres Könnens gehen und der ausgezeichneten Regie unter Andrea Breth. Volles Haus und tosender Applaus!
    Hannelore Halper
    04.03.2008
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    Unverhofft

    von Johann Nestroy

    Theater in der Josefstadt
    Premiere: 17. Jänner 2008

    Regie
    Hans Hollmann
    Bühnenbild und Kostüme
    Rolf Langenfass
    Musikalische Einrichtung
    Michael Rüggeberg

    Herr von Ledig, Partikulier
    Otto Schenk

    Walzl, Fabrikant
    Martin Zauner
    Gabriele, seine Frau
    Therese Lohner
    Falk, Modewarenhändler
    Siegfried Walther
    Arnold, Maler
    Alexander Pschill
    Berg, Handlungsreisender in Walzls Diensten
    Manuel Witting
    Marie Falk
    Caroline Frank
    Frau Schnipps, Ledigs Haushälterin
    Elfriede Schüsseleder
    Frau Nanni, Kindeswärterin
    Susanna Wiegand
    Anton, Bedienter bei Herrn von Walzl
    Gideon Singer

    Herr von Ledig findet bei seiner Heimkehr einen Säugling in seinem Bett. Die Herkunft des Kindes ist allen ein Rätsel. Herr von Ledig macht sich empört auf die Suche nach der Kindesmutter.
    Dabei kommt es zu kuriosen Missverständnissen. Die Leute reden aneinander vorbei. Während Ledig das Kind meint, nehmen die anderen an, dass es sich um eine Situation handelt, in der sie gerade stecken. Diese Diskurse lösen beim Publikum Heiterkeitsstürme aus. Als der griesgrämige Ledig sogar annimmt, er könne als Vater in Betracht kommen, löst sich das Problem aber durch das Aufrauchen des richtigen Vaters von selbst. Man könnte meinen, dass Herr von Ledig beinahe enttäuscht ist, da er in der Zwischenzeit väterliche Gefühle entwickelte.

    Dank der großartigen Schauspielkunst von Otto Schenk, dem Martin Zauner aber in keiner Weise nachsteht, wird die Vorstellung zu einem Lacherfolg. Auch die Couplets tragen dazu bei, dass man selten so gut gelaunt ein Theater verlässt.
    Endlich ein echter Nestroy in unverfälschter Form. Wer sich gut unterhalten möchte, sollte sich für "Unverhofft" unbedingt Karten besorgen.

    Hannelore Halper
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    König Ottokars Glück und Ende

    von Franz Grillparzer

    Burgtheater Wien
    Koproduktion mit den Salzburger Festspielen

    König Ottokar     Tobias Moretti
    Margarethe von Österreich    Elisabeth Orth
    Benesch von Diedicz     Karl Merkatz
    Milota von Rosenberg     Johannes Krisch
    Zawisch von Rosenberg     Nicholas Ofczarek
    Berta, Beneschs Tochter    Sabine Haupt
    Braun von Olmütz,
    Kanzler des Königs     Rudolf Melichar
    Kunigunde von Massovien     Bibiana Beglau
    Rudolf von Habsburg     Michael Mertens
    Der alte Merenberg     Paul Wolff-Plottegg
    Seyfried Merenberg     Daniel Jesch
    Ottokar von Horek     Florentin Groll
    Burggraf von Nürnberg     Johannes Terne
    Herbott von Füllenstein     Patrick O. Beck
    Heinrich von Liechenstein Robert Reinagl
    Kärntner     Ronald K. Hein

    Regie: Martin Kusej

    Ein Drama in die Zeitgeschichte gepresst. Es wimmelt von Großmachtsüchtigen, Starrsinnigen und Geschundenen.
    Ein Lautsprecher, aus welchem Text in englischer Sprache dröhnt, beschallt den Beginn jeder Szene.
    König Ottokar, der König der Böhmen, kniet auf einem VW-Golf. Der stolze König in Demut - eine Schande! Für ihn war es nur mehr der große Abstieg seit dem er seine Gemahlin Margarethe von Österreich verstoßen hatte. Tobias Moretti spielt in diesem vor Blut, Schweiß, Tränen und Hass überfülltem Stück den böhmischen König bis zur Erschöpfung und bis zum bitteren Ende.
    Michael Mertens als Rudolf von Habsburg bringt auf nicht immer sympathische Weise Österreich den Frieden. Nicholas Ofczarek spielt mit ausgekochter Gemeinheit den Intriganten. Bibiana Beglau in der Rolle der Königin Kunigunde spielt eine Sexbegierige.
    Arme geschundene Gestalten, aus denen Blut fließt. Ein schockierendes, hartes und ohne Raum für Sympathie auf die Bühne gebrachtes zeitgenössisches Stück, das von Grillparzer sein soll.
    Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst ihre Freiheit!
    Viel Applaus für die Schwerarbeit der Darsteller.
    Hannelore Halper
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    Clavigo

    von Johann Wolfgang von Goethe

    Volkstheater Wien
    Premiere: 8. Februar 2008


    Clavigo, Archivarius des Königs
    Raphael von Bargen

    Carlos, dessen Freund
    Michael Wenninger

    Beaumarchais
    Günter Franzmeier

    Marie von Beaumarchais
    Luisa Katharina Davids

    Sophie Guilbert, geborene von Beaumarchais
    Heike Kretschmer

    Guilbert, ihr Mann
    Thomas Kamper

    Buenco
    Till Firit

    Saint Georges
    Markus Westphal
    2 Butler
    David Michael Nejo, Ibrahim Öztoplu /
    Christian Humer, Michael Krappel

    Regie Stephan Müller
    Bühnenbild Hyun Chu
    Kostüme Birgit Hutter
    Musik Thomas Luz
    Dramaturgie Hans Mrak

    Goethe verfasste das Stück in nur acht Tagen als Seelentherapie. Nach einer Episode des französischen Dichters Caron de Beaumarchais als Inspiration, erzählt der Dichter über sich selbst.
    Regisseur Stephan Müller hat die Tragödie auf das Wesentlichste beschränkt und komödienhafte Elemente eingebaut.
    Michael Wenninger, als Carlos, spielt den Berater und Intimus Clavigos mit diabolischen Verführungskünsten. Soll Clavigo als Schriftsteller Karriere machen? Soll er seiner großen Liebe zu Marie nachgeben? Fragen, die ihn zum Zerrissenen machen.
    Schließlich verlässt er die Geliebte, will wieder zu ihr zurück und verlässt sie dann doch.
    Luisa Katharina Davids glänzt in der Rolle als Marie. Sie ist ein reizendes verzweifeltes Mädchen, das sich zu Tode grämt.
    Marias Schwester, dargestellt von Heike Kretschmer, umsorgt und tröstet sie. Jeder will für jeden nur das Beste und scheitert schließlich doch daran. Die Darsteller sprechen mit Tempo. Elemente des Bewegungstheaters sind eingebaut, die höchste Körperbeherrschung abverlangen.
    Michael Wenninger als Carlos und Raphael van Bargen als Clavigo spielen hervorragend ein erotisch wirkendes Duo.
    Günther Franzmeier als Beaumarchais lässt Komik und Abgründigkeit wirken.
    Er verübt den Rachemord an Clavigo.
    Die zu Tode gekränkte Marie und der getötete Clavigo versinken miteinander im Boden der Bühne. Als Überraschung lässt sie der Regisseur wieder auferstehen.

    Ein toller Erfolg für Regie und Schauspielkunst. Ein sehenswerter Klassiker am Wiener Volkstheater. Große Begeisterung beim Premierenpublikum.

    Hannelore Halper
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    Das war das Chinesische Neujahrsfest

    "Ins Jahr der Ratte"
    in Jians-Institut
    am 2. Februar 2008

    Fiakerplatz 7, 1030 Wien
    Tel. und Fax 01 714 11 36
    Mobil 0699 1 9284542
    info@jians-institut.at
    www.jians-institut.at

    .....und wieder feierten wir das schon seit Jahren liebgewonnene Chinesische Neujahrsfest in Jians-Institut.

    Zahlreiche Gäste nahmen teil und genossen die künstlerischen Darbietungen.
    Gleich zu Beginn starteten Nera NICOL und Jian LI mit einer turbulenten Tanzeinlage und brachten Temperament und Feuer aufs Parkett. Es war eine Freude, den Beiden zuzusehen. Hier waren echte Profis am Werk.
    Nera Nicol führte wie alle Jahre humor- und temperamentvoll durch das Programm.
    Einen Vortrag von chinesischer Musik brachte uns Frau Brigitte Lang mit der Er-Hu zu Gehör. Sie ist eine Schülerin von Jians-Institut und bewies mit ihrem Vortrag ihr großes Talent. Reicher Applaus belohnte sie.
    Herr Egon KLEIN spielte ein Flötensolo mit fantastischen Klängen und spendete noch eine Zugabe.

    Zwischendurch wurden wir zur Abwechslung mit einer Bauchtanzvorführung von Frau Ute Albert unterhalten.

    Dann wurden wir wieder vom Können, von der Ästhetik und Konzentration der Teilnehmer der Kurse am Institut überzeugt. Wir genossen alle Formen von Tai Chi-Schwert mit Hermine Traher und Kollegen, Tai Chi-Säbel mit Silvia und Ernst, Tai Chi-Fächer und den 24 Formen von Tai Chi.
    Wir genossen die eleganten und kraftvollen Bewegungen, die immer wieder eine Augenweide sind.

    Zur Auflockerung wurde das Publikum zum Mitmachen bei der "Integrativen Tanz-Pädagogik" eingeladen. Die Leute tanzten gerne mit. Die Musik ging ins Blut. Kurse dieses Instituts für Tanzpädagogik werden auch in Jians Institut angeboten.

    Ran Gong, die Frau des Hauses, unterhielt uns mit einem Chinesischen Volkslied und animierte alle zum gemeinsamen Mitsingen. Dem Publikum machte es großen Spaß, so dass alle nicht genug davon bekommen konnte und es zu einigen Wiederholungen führte.

    Höhepunkt war wieder einmal der Tai Chi Tanz "Die Goldene Brücke" mit der Dao-Tanzgruppe:
    Nera, Annemarie, Marion, Silvia; Gernot, Ernst, Wolfgang, Jian LI, der mit seiner künstlerisch wertvollen Choreografie mit einer fantasievollen Brücke die Jahrhunderte der Chinesischen Dynastien bis zur heutigen Zeit verband. Jeder einzelne Darsteller hinterließ einen starken Eindruck und man konnte die Hingabe, Konzentration und Freude am Tanz fühlen.
    Jeder einzelne Teilnehmer hat sich einen großen Applaus verdient.

    Nach all diesen künstlerischen Darbietungen und den hohen Unterhaltungswert, widmete sich das Publikum dem abwechslungsreichen chinesischen Buffet.

    Nach der Verlosung der Preise der Tombola, freuten sich einige Teilnehmer über ihre Gewinne.
    Unter anderem war auch eine Zeichnung von Frau Mag. Lydia Molinski dabei, deren Vernissage ebenfalls zum reichhaltigem Programm vom "Fest zum Jahr der Ratte" gehörte.

    Lange unterhielten sich einzelne Gruppen noch über den wunderbaren Abend, an den wir noch gerne zurückdenken werden.
    Ein riesiges Dankeschön ergeht an Herrn Univ. Doz. Jian LI für Darbietung, Choreografie und die hervorragenden Leistungen durch seine Unterrichtstätigkeit. Allen Mitwirkenden gebührt hohe Anerkennung für ihre durch Fleiß und Ausdauer erbrachten sehenswerten Leistungen. Wir freuen uns schon auf das "Jahr des Büffels"!

    Laufende Informationen über alle Kurse, Seminare und Veranstaltungen finden Sie auf der Homepage des Instituts.
    www.jians-institut.at
    (Hannelore Halper)
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    Denkraum Donaustadt - Jänner bis Juni 2008
    im Seminarraum der Apotheke zum Löwen von Aspern


    PARADIES und PARADEISER

    Von Jänner bis Juni 2008 steht der Garten im Zentrum einer interdisziplinären Betrachtung im DENKRAUM DONAUSTADT.

    Die steigende Verknappung des Wohnraumes mitten in der Stadt ist nur ein Grund, den Lebensraum an die Ränder derselben zu verlegen. Das Wohnen in den Außenbezirken erlaubt das Wohnen im Grünen. Der Wunsch nach Gestaltung von einem "Stück Natur" entspringt einer Vielfalt von guten (?) Gründen.

    Im Zwiespalt zwischen der meist ökonomischen Notwendigkeit eines Arbeitsplatzes im urbanen Umfeld und dem stetig steigenden Bedürfnis nach "gesunder" Lebenshaltung, bietet sich die Vorstadt an. Unter Verzicht auf innerstädtische Infrastruktur, weitere Anfahrtswege zur Arbeit, zu Ausbildungsstätten und Kultureinrichtungen in Kauf nehmend, erfüllen sich immer mehr Familien den Traum von Haus und Garten an den Rändern der Stadt.
    Einfamilienwohnsitze mit Gärten prägen in unterschiedlicher architektonischer Ausformung die Ränder der großen Außenbezirke.

  • Wie ist das Erscheinungsbild des Gartens in der Vorstadt?
  • Welche sozialen, ökonomischen, ästhetischen Bezüge bilden sich im Garten heute ab?
  • Wie innovativ wird der private Grünraum gestaltet?
  • Wie unterscheidet sich der Stadtrandgarten vom historisch gewachsenen bäuerlichen Obstgarten?
  • Welchen Produkten wird heute im Anbau der Vorzug gegeben, welche Zierpflanzen werden gepflanzt?

    Diese Fragen sollen im DENKRAUM DONAUSTADT in den nächsten Monaten genauso zur Sprache kommen , wie Beispiele zur historischen und künstlerischen Gestaltung oder die gesellschaftliche Relevanz von botanischen Gärten. Der biologische Anbau und die Wiederentdeckung alter Samensorten, sowie alternativer Gartenmodelle und ihre unterschiedliche Nutzung sollen vorgestellt und diskutiert werden.
    Der pragmatische Austausch über die notwendige (harte) Arbeit im Garten, über Erfolge und Misserfolge bei Anbau und Ernte wird Teil des Programms sein. Ebenso werden Erfahrungen bezüglich der therapeutischen Wirkung bei der Gestaltung eines Gartens vermittelt. Philosophische Betrachtung und ästhetische Inspiration im Naturraum/Kunstraum- Garten können eine thematische Klammer im Dialog mit den eingeladenen ExpertInnen bilden.

    Wo immer der Schwerpunkt gesetzt wird, in der Praxis oder in der Theorie, im Garten wird der Raum zwischen Nutzen und Sehnsucht durchmessen. Dies gilt für alle Formen der Gartengestaltung. Der Weg führt von Paradies zu Paradeiser, möglicherweise auch in die umgekehrte Richtung. Das Nützliche und das Schöne gehen im Garten eine Allianz ein. Damit diese best möglichst erkannt wird und gelingt, sind alle eingeladen im DENKRAUM DONAUSTADT ab Jänner 08 die imaginären Gärten zu betreten.

    Termine:

    MÄRZ
    Mittwoch, 12 März 08 um 19 Uhr
    Peter Zipser - Verein Arche Noah
    "Grünes Zebra" und "Brandywein": "Bunte Paradeisvielfalt at ist best"

    APRIL
    Mittwoch , 23 April 08 um 19 Uhr
    Michael Kiehn - Direktor des Botanischen Gartens, Universität Wien
    "Botanische Gärten - Aufgaben und Herausforderungen"

    MAI
    Mittwoch, 28.Mai um 19 Uhr
    Lois & Franziska Weinberger - Künstler
    " Feldarbeit"

    JUNI
    Mittwoch, 25, Juni um 19 Uhr
    SUVAT
    Eröffnung der Ausstellung "Herbarium"
    Ausstellungsdauer 25.6. - 30.7.08


    5 UHR TEE
    15.Mai. und 19.Juni jeweils um 17 Uhr
    Dr. Wilhelm Schlagintweit führt zum Thema " Heilkräuter und Gemüse in Klostergärten "
    durch den Heilkräutergarten am Dach der Apotheke.

    CLUB DER KLEINEN LÖWEN Kinderprogramm für Menschen ab 4
    Samstag, 8. März 08 um 10 Uhr 30
    "Ein Elefant mit Bauchweh"

    Samstag, 7. Juni 08 um 10 Uhr 30
    " Rosen, Tulpen, Nelken ...".


    VERMITTLUNGSPROGRAMM für Schulen " Mund auf - Augen zu "
    Anfragen zu Terminen freier Wahl im Mai und Juni für Schulklassen, Tagesheime und Kindergärten unter: T.: 282 13 82 oder per Email :office@apo-aspern.at

    DENKRAUM DONAUSTADT, Verein zur Förderung von Gesundheit durch Kommunikation von Wissenschaft und Kunst, ausgezeichnet in der Sparte Prävention mit dem Gesundheitspreis der Stadt Wien.
    Apotheke zum Löwen von Aspern
    Groß Enzersdorfer Strasse 4a
    1220 Wien
    Kontakt: Bärbl Zechner
    T. u. F.: 01 596 44 46 Email: zechner.drei@utanet.at

    www.apo-aspern.at

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