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Angenehme Gefühle, die uns stärken…
Belastende Gefühle, die uns schwächen…
Möglichkeiten, mit belastenden Gefühlen besser umzugehen…
Mein ganz persönliches Rezept
Seminar: Die Kraft der Gedanken, Macht der Gefühle
Ferienseminar in Griechenland/Lefkas
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von Stella Mandusic
Es gibt hunderte von Gefühlen…
Doch es ist dabei auch wichtig zu wissen, dass wir nur rund 10 % der Wirklichkeit wahrnehmen und den Rest nur durch unsere Gedanken, Vorstellungen, Überzeugungen etc. interpretieren. Kurz: Wir machen unsere Gefühle selber!
Jeder von uns lebt so gesehen, in einer anderen Welt und unsere Gefühle spielen dabei eine wesentliche Rolle!


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Wir sind natürlich sehr geprägt durch unsere Erziehung, unsere eigenen Erfahrungen, unser Umfeld usw. Doch das bedeutet auch, dass es nur an uns liegt, welche Bedeutung wir den Ereignissen, Gedanken und Vorstel-lungen usw. geben und wie wir uns damit fühlen!
Sehen Sie sich die kleinen Kinder an, wie sie neugierig und voll Freude die Welt entdecken. Diesen unbeschwerten Zustand der Unvoreingenommenheit und positiven Grundeinstellung können wir uns - zumindest zu einem großen Teil - wieder zurückholen!
Die Frage ist nun: Wie nehmen Sie Ihre Welt jetzt wahr? Sind Sie glücklich und zufrieden in Ihrer Welt oder oft schlecht gelaunt und deprimiert? Sind Sie noch neugierig und voll Freude in allem was Sie tun oder oft niedergeschlagen und zu müde, um die schönen Dinge des Lebens zu genießen?
Sollten Sie Ihre Welt mehr als Belastung wahrnehmen, ist das auch kein Problem, denn nichts war schon immer so und darum lässt sich auch alles wieder ändern! ;-)
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Denken Sie doch noch einmal daran, als Sie sich das letzte Mal aus tiefstem Herzen auf etwas gefreut haben. Das starke Gefühl der Freude …
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ließ Sie vielleicht bis in die Nacht durcharbeiten
hat Sie vielleicht dazu gebracht, Ihr Angst zu überwinden
hat Ihnen vielleicht die Kraft gegeben, etwas zu beenden, was Sie bisher nicht geschafft haben
ließ Sie vielleicht eine enorm beschwerliche Reise auf sich nehmen, die Sie so nie angetreten wären
hat Sie vielleicht dazu gebracht, eine schwierige und schon längst fällige Entscheidung zu treffen usw. usw.
Schließen Sie jetzt vielleicht einmal kurz Ihre Augen und erinnern Sie noch einmal daran, als Sie das letzte Mal so richtig verliebt waren…
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Wie haben Sie damals Ihre Welt wahrgenommen?
Vermutlich ist Ihnen bei jedem Gedanken an Ihr Glück das Herz übergegangen und Sie haben so Ihr gesamtes Umfeld damit erfüllt. Der Ort oder die Stadt, in der Sie damals gelebt haben, hatte plötzlich einen ganz besonderen Zauber. Der ungeliebte Job war dann vielleicht doch ganz in Ordnung und für Ihre nervige Kollegin empfanden sie plötzlich sehr viel Mitgefühl. Der betrunkene Bettler in einer U-Bahn-Station löste statt Ärger vielleicht Tränen bei Ihnen aus und sie hatten vermutlich sehr häufig das Bedürfnis, die Menschen, die Ihnen täglich begegnet sind, einfach ohne Grund anzulächeln usw.
Sie kennen sicher auch einige Beispiele aus Ihrem Leben, wo Sie aufgrund solcher wunderbaren Gefühle wie Liebe, Freude und Begeisterung wahre Meisterleistungen vollbracht und Ihre Wünsche oft mit Leichtigkeit erreicht haben. Und vermutlich haben Sie das vorher gar nicht für möglich gehalten, oder?
Daraus lässt sich gut erkennen, wie machtvoll unsere Gefühle sind und wie sehr Sie unser Wohlbefinden beeinflussen!
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Auch diese Gefühle kennen Sie sicher, z.B. Ärger, Wut, Angst, Eifersucht, Schuldgefühle, Neid, Kränkung usw.
Wann und warum tauchen sie auf?
Immer dann, wenn unsere Erwartungen nicht erfüllt werden, und zwar sowohl an uns selbst als auch an andere. Also immer dann, wenn wir wieder einmal mit der "Realität" in Konflikt geraten und kämpfen!
Ein Geschäftspartner hält sich nicht an die getroffene Vereinbarung und wir werden wütend. Unser Lebenspartner verlässt uns und wir kränken uns. Unsere Kinder lassen wieder einmal alles liegen und wir ärgern uns. Wir kommen bei jeder Verabredung zu spät und verurteilen uns innerlich dafür. Wir sind zu bequem, um etwas zu erledigen und bekommen Schuldgefühle usw.
Es ist wichtig zu wissen, dass uns nicht die Menschen, sondern nur unsere Erwartungen an sie enttäuschen. Wir leiden nicht, weil sie etwas tun oder lassen, sondern weil wir erwarten, dass sie etwas tun oder lassen. Dabei ist für uns natürlich vollkommen klar, dass nur unsere Vorstellung richtig ist! ;-)

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Aber auch unsere Erwartungen an uns selbst, führen manchmal zu Enttäuschungen, weil wir gern anders sein möchten und es dann doch nicht sind!
In dem Wort Enttäuschung liegt aber auch eine tiefere Bedeutung, nämlich: Das Ende der Täuschung! Denn bisher haben wir uns offenbar getäuscht und nun werden wir "ent-täuscht", also mit der Realität konfrontiert!
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Und sehr oft kommt es auch vor, dass die anderen gar nicht genau wissen, was wir von Ihnen erwarten und wie wir uns dann mit ihrem Verhalten fühlen. Wir haben sehr oft unausgesprochene Erwartungen an sie!
Sie gehen vielleicht davon aus, wenn Sie jemandem aus einer schwierigen Situation helfen, dass er dafür dankbar ist oder Ihnen auch einmal hilft, wenn es Ihnen schlecht geht. Erfüllt sich diese Erwartung auch? Nicht immer und das ist die Realität.
Haben Sie gesagt, dass Sie das erwarten?
Vielleicht sagen Sie jetzt: "Na, das ist doch selbstverständlich, denn das würde ja jeder anständige Mensch tun!" Doch das ist wieder nur eine Ihrer Überzeugung. Die Realität ist, dass sich Menschen eben einmal so oder auch anders verhalten und wenn wir ihnen nicht sagen, was wir erwarten, dann kann unsere Erwartung noch weniger erfüllt werden!
Natürlich heißt das nicht, dass sich alle unsere ausgesprochenen Erwartungen erfüllen, doch wir geben dem anderen damit zumindest die Chance, sie zu erfüllen. Denn wenn er es gar nicht weiß, kann er nur Vermutungen anstellen, oder eben so handeln, wie es ihm entspricht!
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Erwartungen loslassen! Das klingt vielleicht unmöglich, doch wenn ich mir bei allem, was ich tue gleichzeitig bewusst mache, ob ich mir dafür etwas erwarte, dann kann ich besser entscheiden, ob ich es tue oder vielleicht doch besser lasse, weil die Enttäuschung dann zu groß wäre!
Geben Sie niemandem die Macht über sich! Es ist falsch, wenn wir denken, wir MÜSSTEN uns über dieses oder jenes ärgern, kränken usw., denn in Wirklichkeit ist dies unsere freie Entscheidung. Jeder Mensch reagiert anders, je nachdem, wie er sich entscheidet! Machen Sie sich daher bewusst, dass niemand auf der Welt die Macht über Sie hat - nur Sie selbst!
Erwartungen aussprechen! Wenn ich meine Erwartungen ausspreche, gebe ich dem anderen die Chance, sie zu erfüllen!
Nicht mehr WER, sondern WAS! Wenn ich aufhöre, den anderen als Person in Frage zu stellen - z.B. statt: "Du bist gefühllos!" besser "Dein gefühlloses Verhalten hat mich verletzt!" - hört er mir auch zu und geht nicht gleich in die Abwehr. So bewahre ich den Kontakt zum anderen.
Alles vergeht! Wenn uns wirklich noch einmal etwas ärgert, verletzt usw., dann erinnern wir uns, dass dies nur ein vorübergehender Zustand ist und anstatt uns allzu lange aufzuregen, nutzen wir die Kraft und Zeit besser, um die Dinge wieder in Ordnung zu bringen!
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Verzeihen! Ich vermeide die vermeintliche Zwangsläufigkeit belastender Gefühle, indem ich dem anderen gleich verzeihe. Damit erübrigt sich das schmerzende Gefühl! Natürlich kann ich ihm sein Verhalten auch vergelten und mich tage-, monate- oder jahrelang kränken und damit selbst belasten. Doch warum sollte ich das tun? In den meisten Fällen verzeihe ich ohnehin früher oder später, also warum nicht gleich jetzt? ;-)
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