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Neues Buch: "Ernährung nach den 5 Elementen für Einsteiger" - von Eva Laspas - ab Mitte Juni im Handel!  

Bildquelle: www.visipix.com,
Bognanni, Gaetano, Germany
Tipps aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)
  • Unsere fünf Sinne aus TCM-Sicht
  • Hören - die Niere öffnet sich in ...
  • Sehen - die Leber öffnet sich in ...
  • Ausnahme: die Zunge öffnet sich ...
  • Schmecken - Die Milz öffnet sich in ...
  • Riechen - die Lunge öffnet sich in ...
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    Unsere fünf Sinne aus Sicht der TCM
    (Traditionellen chin. Medizin)


    von Eva Laspas

    In vergangenen Ausgabe habe ich immer wieder über die Zuordnung unterschiedlicher Naturereignisse (Mittag, Abend, Sommer...) zu den 5 Elementen der TCM (Erde, Metall, Wasser, Holt und Feuer) geschrieben. Auch Lebensabschnitte und Abläufe lassen sich in dieses System bringen. Kindheit, Jugend, Eltern sein, zweiter Lebensabschnitt und Greis oder von der Empfängnis bis zur Geburt, alles läuft innerhalb der 5 Elemente ab.

    Bei der Diagnose in der TCM werden alle Funktionen der einzelnen Organe abgefragt, so auch die der Sinnesorgane. Lesen Sie hier nun, welches Sinnesorgan welchen Funktionskreislauf zugeordnet ist und was es uns über die dazugehörigen Organe sagt.


    Eva Laspas,
    TCM-Ernährungsberaterin


    Hören - die Niere öffnet sich in den Ohren

    Das wohl bekannteste Merkmal sind die Ohren. Mit zunehmenden Alter wird unsere Nierenkraft schwächer und damit auch unsere Hörleistung. Therapeutisch gesehen ist es die Nieren-Essenz (Niere hat 3 unterschiedliche Energieen: Yin, Yang und Essenz), die zu wenige vorhanden ist, wenn wir unseren Hörsinn einbüßen.
    Kommt man ohne Gehörsinn auf die Welt, so wird dieser Essenzmangel als ein angeborener angesehen. Bei Überbelastung, Stress oder Überforderung (Burn Out) kann die Essenz auch plötzlich entleert werden und es kann zu plötzlichem Hörverlust kommen.
    Essenz kann immer wieder aufgefüllt werden, ist jedoch ein Vorgang der sehr viel Zeit und Achtsamkeit bedarf. Richtige Ernährung, QiGong, Akupunktur oder chinesische Heilkräuter können helfen, die Essenz rascher aufzubauen. Bei dieser Therapie spielt natürlich auch das biologische Alter eine große Rolle.

    Einige Nahrungsmittel, die unsere Nieren stärken:
    Nüsse, besonders Walnüsse, schwarzer Sesam, Selleriewurzel, Rosinen, Ginseng, Maulbeeren, Kirschen, Hirse, schwarze Sojabohne, Maroni, Spargel, alle Beeren, Nieren, Knochensuppen...

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    Sehen - die Leber öffnet sich in den Augen

    Das Blut der Leber (Blut ist auch eine Energieform, fester als Qi) nährt unser Auge. Fehlsichtigkeit wird einem Ungleichgewicht in der Leberenergie zugeordnet, allerdings nur dann, wenn die Fehlsichtigkeit plötzlich auftritt. Alle Veränderungen im Auge zeigen Vorgänge im Körper an, die nicht "rund" laufen. Sollte plötzlich etwas am Auge entstehen, macht es Sinn, zu einem TCM-Arzt zu gehen, um das Entstehen von Krankheiten im Vorfeld zu verhindern. Die Frage nach der Nachtsichtigkeit gibt mir Aufschluss nach dem Zustand des Lebernblutes. Schlechte Sicht in der Dunkelheit oder gar Lichtempfindlichkeit in der Dunkelheit (Autofahrer in der Nacht, die sich bei Gegenlicht extrem gestört fühlen) zeigen mir wie stark der Mangel an Leber-Blut ist. Wenn wir verschwommen sehen und oder dazu noch Kopfschmerzen haben, dann leert sich das Blut bereits. Besonders Frauen sind extrem gefährdet, da wir jeden Monat Blut verlieren. Hier können wir in der Zeit der Menstruation richtig gut Blut aufbauen (siehe meinen Artikel im November).

    Einige Nahrungsmittel, die unser Leber-Blut stärken:
    Spinat, Mangold, Pinienkerne, Pistazien, Spargel, Avocado, Weintrauben, alle Beeren, Leber, Sesamöl, Amaranth, glebe Sojabohne, Kohlsorten, Butter, Löwenzahn...

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    Ausnahme: die Zunge öffnet sich im Herzen

    Eine Ausnahme gibt es im System, doch wenn wir hier einen "Sinn" zuordnen müssten, dann wäre es am Ehesten noch das "Fühlen", nämlich das der Lebensfreude. Doch dahin kommt man nur über einen Umweg. ;-)

    Über die Zunge gelangt man auf Aufschlüsse, die die Energie im Herz betreffen. "Mit gespaltener Zunge" sprechen, schon hören wir etwas über die Qualität des Sprechers. Klare Stimme und deutliche Aussprache zeigen mir etwas über die Herz-Energie. Sowohl leises undeutliches Sprechen (eher Kälte), wie auch das ununterbrochene Sprechen (eher Hitze) haben ihre Bedeutung. Bei der Zungendiagnose (siehe im Archiv den Artikel zur Zungendiagnose) sehe ich die Energie des Herzens schon in der Art, wie mir die Zunge gezeigt wird. Sehe ich bereitwillig und viel von der Zunge hat das Herz viel Yang (Herzenswärme und Offenheit, Mensch muss nichts zurückhalten), sehe ich nur sehr wenige oder gar nur die Zungenspitze, fehlt es dem Herzen an Yang (hier fehlt die Fähigkeit, aus "sich herauszukommen"...). hier auch die Verbindung zum "Gefühl", wage ich es, mich zu öffnen und habe ich Zugang zum "Fühlen" oder bin ich eher verschlossen, zeige keine Gefühle...
    Beobachten Sie Ihre Zunge am besten jeden morgen nach dem Aufstehen, so dass Sie ein Gefühl für "Ihre" Zunge bekommen. Sollte sich plötzlich hier etwas Drastisches verändern (z.B. eine Verkühlung kann u.U. sich durch starken weißen Belag zeigen), fragen Sie Ihre Ernährungsberaterin oder Ihren TCM-Arzt. Meist kann man hier mittels Veränderung in der Ernährung rasch gegensteuern.

    Einige Nahrungsmittel, die unser Herz stärken:
    Hafer, Buchweizen, Hirse, Sesam, Pistazie, Rind, Huhn, Vogerlsalat, Ei, Bohnenkraut, Rosmarin, Datteln, Rosinen...

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    Schmecken - Die Milz öffnet sich in den Mund

    Eine gesunde Energie im Bereich Magen/Milz lässt uns alle fünf Geschmacksrichtungen gut erleben. Säuglinge und kleine Kinder können noch nicht alle Geschmacksrichtungen schmecken, weil ihr Magen/Milz noch nicht "gereift" sind. Im Alter kann es dann zu gänzlichem Verlust des Geschmacksinns kommen, viele Menschen im Wasser-Element können öfter nur mehr salzig und süß erkennen.
    Auch der Mundgeschmack lässt Rückschlüsse auf die Zustände im Körper ziehen. Bitterer Mundgeschmack zeigt auf ein Ungleichgewicht in Magen, Leber oder Herzen in Verbindung mit Hitze. Süßer Mundgeschmack zeigt mir ein Ungleichgewicht im Bereich der Milz. Ein saurer Mundgeschmack zeigt die Energie von Leber und Magen. Haben wir einen metallischen Mundgeschmack geht es um Missstimmungen im Lungenbereich. Und bei einem faden Mundgeschmack geht es um - je nach weiteren Anzeichen um Leere in der Niere oder Störungen im Bereich Milz und Magen.

    Einige Nahrungsmittel, die unser Erdelement (Magern/Milz) stärken:
    Alle Lebensmittel, die aus der Erde kommen - also alle Knollen, Wurzeln... dazu längere Garzeiten, süßlich schmeckende Lebensmittel, Obst

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    Riechen - die Lunge öffnet sich in die Nase

    Geruchs und Geschmackssinn hängen eng zusammen. Ursprünglich war unter dem Begriff 2Essen" nicht nur die Nahrungsaufnahme durch den Mund gemeint sondern auch die Aufnahme der Gerüche der Nahrung. Auch das chin. Zeichen für Qi zeigt einen festen Anteil (Reis) und einen feinstofflichen Anteil (Dampf).

    Wenn wir verkühlt sind, unsere Nase "zu" dann haben wir oft keinen Geruchssinn mehr. Die Lunge ist also hier das Organ, das über einen ausgeprägten Geruchssinn herrscht.
    Kann durch die Energie der Lunge "gerochen" werden, sorgt die Energie des Herzens dafür, ob wir den Geruch als "Duft" oder "Gestank" wahrnehmen. Ob wir nun extrem empfindlich auf Gerüche sind oder eher sehr wenig riechen, es geht um die Energie in der Lunge.

    Einige Nahrungsmittel, die unsere Lunge stärken:
    Mandeln, Hafer, Erdnüsse, Walnüsse, Sellerie, Marotte, Champignon, Rosinen, Marille, Heidelbeere, Karpfen, Basilikum, Bohnenkraut, Rosmarin, Majoran...

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    Aktueller Buchtipp:

    Die 5-Elemente-Küche zum Abnehmen

    Wenn es ums "Abnehmen" geht, haben viele von uns schon einen weiten Weg hinter sich. Durch Kuren, Diäten und Kasteiungen haben wir viele Monate und Jahre unseres Lebens damit verbracht, unsere Energie zu schwächen, ganz besonders unter Mangelernährung leidet die Milz, die unter anderem dafür zuständig ist, unseren Feuchtigkeitshaushalt zu steuern, sprich in einfachen Worten: dafür sorgt, dass Wasser nicht eingelagert sondern ausgeschieden wird.
    So wundert es uns vielleicht nicht mehr, dass wir trotz aller Kuren und Diäten am Ende doch mit Übergewicht dastehen. Da wir durch übermäßigen Energieverbrauch und Mangelernährung über Jahre dazu gekommen sind, müssen wir dieses Manko nun durch hochwertige Nahrungsmittel und diätethisch ausgewogene Mahlzeigen über einen längeren Zeitraum hinweg ausgleichen. Hier ist die TCM-Ernährung ausgezeichnet wirksam: Nicht nur, dass sie keine "Diät" ist, sondern ein neues Lebenskonzept, bietet sie auch individuelle Ernährungsmöglichkeiten - so individuell jeder Mensch eben ist!

    Es freut mich nun ganz besonders, dass Claudia sich dieses Themas angenommen und gemeinsam mit dem avVerlag ein weiteres wunderbares Buch auf den Markt gebracht hat, das ich allen (und nicht nur denjenigen, die Abnehmen möchten) wärmstens ans Herz lege.

    Die 5-Elemente-Küche zum Abnehmen
    v. Dr. Claudia Nichterl
    avBuch
    ISBN 978-370402280-6
    19,90 €

    Dieses Buch bei Amazon.de bestellen

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    Rezept des Monats

    (aus dem Buch Die 5-Elemente-Küche zum Abnehmen v. Dr. Claudia Nichterl, siehe Buchtipps)

    Rezept des Monats:
    Antipasti-Gemüse mit Schafkäse
    (empfohlen als Frühstück)

    4 Champignons
    1 kl. Zucchini
    2 EL Olivenöl
    Pfeffer aus der Mühle
    1 Prise Salz
    4 Kirschtomaten
    4 El Balsamicoessig
    1 Zweig Rosmarin
    1 Handvoll Rucola oder Radicchio
    100g Ziegen- oder Schafkäse

    Champignosn putzen und in Scheiben schneiden. Zucchini waschen und in Scheiben schneiden. Tomaten waschen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zucchinischeiben kurz dünsten. Champignons zugeben und das Gemüse mit Pfeffer und Salz würzen. Gemüse vom Hern nehmen und die Kirschtomaten dazugeben. Durchrühren und kurz auskühlen lassen. Rosmarin vom Zweig rebeln. Das Gemüse mit Balsamicoessig und Rosmarin vermischen und ziehen lassen.

    Salat waschen und auf zwei Teller verteilen. Das marinierte Gemüse und den käse auf dem Salat anrichten. Als Beilage 1-2 EL gekochtes Getreide (Reis, Hirse) oder 1 Scheibe Roggen- oder Dinkelbrot reichen.

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    Kontakt

    Eva Laspas
    Ernährungsberaterin nach der TCM
    Info und Termine Institut Laspas:
    Polgarstr. 13E/RH7,
    1220 Wien
    Tel: 280 76 27,
    eva@laspas.at
    www.laspas.at
    ---------------------
    Kostenpflichtige telefonische Beratung:
    Tel.: 0900 970047 (1,81€ pro Minute)
    Ideal für Beratungen aus den Bundesländern (die Mappe kommt dann per Post) oder für Zwischenfragen zur persönlichen Befindlichkeit, zum Jahreszeitenwechsel...
    ... hier mehr darüber lesen
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         Eva Laspas,
    TCM-Ernährungsberaterin


     
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