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Bildquelle: Shaolin Österreich
Im Buddhismus geht es um Einsichten, die nachvollziehbar sind
  • Geistige Strömung Asiens
  • Dharma - die große Ordnung
  • Die vier edlen Wahrheiten
  • Der achtfache Pfad
  • Sowohl-als-auch -Philosophie
  • Das buddhistische Weltbild ist nicht materialistisch
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    Geistige Strömung Asiens

    Partnerseite Shaolin Österreich

    Buddhismus hat nicht nur die vielzitierte mystisch-spirituelle, sondern vor allem eine wissenschaftlich-intellektuelle und eine psychologisch-geistige Seite.
    Welche Ähnlichkeiten haben Buddhas und Einsteins Weltbild?
    Was kann die buddhistische Lehre zu unserem westlichen Weltverständnis beitragen und was bietet sie einem ganz persönlich für die eigene individuelle Entwicklung?

    Der Buddhismus hat eine über 2.000 Jahre alte Tradition mit überaus mannigfaltigen Ausprägungen. Als eine der wichtigsten geistigen Strömungen Asiens hat er große Teile des Kontinents geprägt. In seinem Ursprungsland Indien ist er seit etwa 1.000 Jahren praktisch ausgestorben. In neuerer Zeit findet er im Westen vermehrtes Interesse, und dies im Zusammenhang mit so verschiedenen Gebieten wie (Natur-)Wissenschaft, Tourismus und Psychotherapie.
    Für wissenschaftlich Orientierte ist es faszinierend zu hören, dass westliche Physiker wie Einstein im 20 Jahrhundert zu ähnlichen Schlüssen über die Welt und die menschliche Existenz gekommen sind, wie Buddha vor zweieinhalbtausend Jahren.
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    Dharma - die große Ordnung

    Eine der wesentlichsten Grundlagen des Buddhismus ist die Lehre des Dharma. Sie besagt, dass der Kosmos ein geschlossenes System ist und eine definierte Ordnung hat.
    Es existiert ein Gesetz, dem alles unterstellt ist: Dharma.BR> Es ist das Prinzip der Redlichkeit. Die Wahl, nach Dharma zu leben, fällt man nicht, um einem höheren Wesen, einer höheren Macht zu gefallen, sondern um sich selbst und seinen höchsten inneren Ansprüchen an sich selbst als Mensch gewahr zu werden. Ein Leben nach Dharma zeigt sich in einer bemerkenswerten Achtung vor allem Seienden, vor der ganzen Natur.
    Ein Buddhist hat kein Problem mit ökologischer Lebensführung, ja es gehört zu seiner Grundhaltung. Im Gegenteil, sein ökologisches Denken geht viel weiter. Er wird niemandem seiner Freiheit berauben und Menschen, Tiere und auch leblose Materie nicht als sein Eigentum, sondern als ihm anvertraut betrachten.
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    Die vier edlen Wahrheiten

    Die Erkenntnis die Buddha zugeschrieben wird, wird in vier Sätzen zusammengefasst und traditionell als die "Vier edlen Wahrheiten" bezeichnet.

    Diese lauten wie folgt:
    1) Im Leben gibt es Leid (dukkha).
    2) Dieses Leid entsteht durch Begierde und Egoismus.
    3) Es ist möglich, sich von diesem Leid zu befreien.
    4) Der Weg dazu ist der achtfache Pfad zum rechten Leben.
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    Der achtfache Pfad

    Das ist jener Teil der buddhistischen Lehre, der konstruktiv-vage Anleitungen gibt, wie der Weg eines an Buddhismus interessierten Menschen aussehen kann.

    Der achtfache Pfad lautet wie folgt:
    1) Rechte Ansicht/rechte Einsicht;
    2) rechtes Motiv/rechte Gesinnung;
    3) rechte Rede;
    4) rechtes Tun;
    5) rechter Lebensunterhalt;
    6) rechte Anstrengung;
    7) rechte Achtsamkeit;
    8) rechte Konzentration

    Buddhismus - die größten Missverständnisse
    Der Buddhismus behandelt nicht unbedingt jene Fragen, die für westliche Menschen zentrale religiöse Fragen sein mögen. Deshalb sollen hier größten Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden.

    Der Buddhismus ist kein Glaubenssystem.
    Die Lehre soll erst dann als sinnstiftend angenommen werden, wenn man durch eigene Erfahrung erkannt hat, dass sie zu Fortschritt und Weiterentwicklung führt und sich positiv auswirkt. Außer der Prüfung durch die eigene Erfahrung gibt es kein Dogma und keine Autorität.
    Nicht blind glauben ist die eine Seite der Anleitung Buddhas. Die andere ist nicht in Zweifelsucht zu verfallen. Zweifelsucht gilt als großes Hindernis bei der Entwicklung eines wachen Bewusstseins.

    Nach Dharma leben bedeutet, auf sein eigenes, inneres intuitives Gefühl vertrauen zu lernen und dieses zu entwickeln.
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    Sowohl-als-auch -Philosophie

    Im Westen ist man z.B. Christ oder Moslem, Christ oder Buddhist. Selbst innerhalb des Christentums ist man Katholik oder Protestant. Dieses Entweder-Oder-Denken ist im Buddhismus gering ausgeprägt.
    Hier gibt es kein Entweder-Oder, sondern vielmehr ein Sowohl-als-auch. Es spielt keine Rolle, woher die Gedanken und Anstöße kommen, die einen weiterbringen.
    Die Entscheidung, was für einen Gut und Schlecht ist liegt bei einem selbst. Und wenn Religionen und Philosophien wirklich nur das Gute für die Menschheit wollen, und somit ein gemeinsames Ziel haben, dann können sie auch zusammenarbeiten, damit sie sich die Arbeit erleichtern.
    Diese grundsätzliche Sowohl-als-auch Haltung hat auch die sprichwörtliche Toleranz zur Folge, die dem Buddhismus zu eigen ist.
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    Das buddhistische Weltbild ist nicht materialistisch

    Das buddhistische Weltbild ist eine Sicht der Dinge, wo die Idee vor der materiellen Grundlage steht. Oder anders ausgedrückt: zuerst sind die "Anforderungen des Gesamten" zu verstehen und dann in Einklang zu bringen.
    Das materialistisches Weltbild äußert sich auch in der Wirtschaftsordnung die unsere Gesellschaft dominiert, wo Menschen als austauschbare und wegwerfbare Rädchen funktionieren.
    In einem buddhistischen Wirtschaftsystem stehen die Anforderungen der Mitmenschen (Teilnehmer am gleichen Wirtschaftssystem) im Mittelpunkt. Die Menschen/die Kunden und ihre Anforderungen stehen hier im Mittelpunkt.
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    Kontakt:

    Shaolin Österreich
    Ansprechpartner: Dipl. Ing. Robert Egger
    Dürergase 3, A-1060 Wien
    office@shaolinoesterreich.at
    www.shaolinoesterreich.at
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