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Von Frauen - für Frauen
 
 
 
 
Probleme mit schwierigen TCM-Büchern? Das muss nicht sein. TCM einfach für den Laien erklärt mit Beispielen aus dem Alltag und für den Alltag erfahren Sie in meinem Buch! Hier geht es zu den Infos...  

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Stillen - Nahrung für Körper und Seele
  • Stillen - Nahrung für Körper und Seele
  • Moment der Innigkeit
  • Wachstum von Körper und Seele
  • Ernährung nach der TCM während des Stillens
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    Stillen - Nahrung für Körper und Seele

    Expertenseite Eva Laspas

    Stillen ist für mich die innigste nachgeburtliche Verbindung zwischen Muter und Kind. Unsere Kleinen nehmen mit der Muttermilch nicht nur Nahrung sondern auch Liebe pur auf. Vorausgesetzt, wir Mütter haben die nötige Ruhe, ist das Stillen der intimste, innigste und wohligste Moment.
    Durch das Hormon Oxytocin, das sowohl beim Gebähren (löst Wehen aus), beim Stillen (löst die Milchentleerung der Drüsen aus, beruhigt und bindet), als auch beim Orgasmus (stimuliert die Paarbildung) freigesetzt wird, werden wir Frauen angenehm entspannt, beruhigt und noch mehr mit dem Kind verbunden. Oxytocin wird eine opiumähnliche Wirkung nachgesagt.
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         Eva Laspas,
    TCM-Ernährungsberaterin


    Moment der Innigkeit

    Stillen ist aber nicht nur für unsere Kleinen ein Moment der Innigkeit, auch wir Mütter erfahren uns während des Stillens neu. Wir müssen uns öffnen, uns hingeben, ganz im Weiblichen sein. Mit der Milch fließt unsere Lebensenergie, mit der wir unsere Kleinen nähren. Wir geben buchstäglich alles in den Monaten des Stillens. Wir erleben Nähe pur, die wir zulassen oder zulassen lernen müssen. Für viele Mütter verlaufen die Stillanfänge beim ersten Baby mit Schwierigkeiten. Wo steht geschrieben, was uns emotional erwartet? Zuerst schmerzen die Brustwarzen, bis sie sich den neuen Anforderungen angepasst haben. Das ist ähnlich wie bei neuen Schuhen, die schmerzen, bis sie eingetragen sind. (Doch die Milch lindert auch Entzündungen, so ist das beste Mittel gegen wunde Brust, weiterzustillen und etwas Milch auf den Brustwarzen eintrocknen zu lassen.)

    Danach spüren wir bei jedem Anlegen (mal stärker, mal schwächer), dass unsere Schamlippen auf das Hormon Oxytozin reagieren. Obwohl nicht wirklich so erregt wie beim Liebesakt, so spüren wir doch eindeutig Erregungsmerkmale. Wenn man fürchtet, "nicht normal" zu sein, bespricht man das nicht mit Freundinnen oder Stillberaterinnen, schämt sich vielleicht sogar und gibt das Stillen auf.
    Dabei ist dieses Wohlgefühl von der Natur gewollt und soll dazu beitragen, dass wir die langen Monate des Stillens auch auf uns nehmen. Dies erklärt auch, dass viele Frauen während der Stillzeit kein Bedürfnis auf Sexualität mit ihrem Partner haben, weil sie sowieso satt Oxytozingeschwängert sind.
    Für die Väter ist die Zeit des Stillens auch eine Herausforderung. Sie müssen zurückstecken, bekommen nicht mehr soviel Aufmerksamkeit, wie sie es gewohnt waren. Sie können nur zuschauen und die innigen Moment zwischen den beiden geliebten Menschen genießen. Wer hier aus der Kindheit Verletzungen mitgebracht hat, hat in diesen Monaten die Möglichkeit sie zu heilen. Und erkennen, dass Stillen nur einen kleinen Teil der Babypflege ausmacht. Viele innige Momente sind auch beim Baden, Wickeln oder Schmusen möglich...
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    Wachstum von Körper und Seele

    Wenn wir Eltern über all diese Vorgänge Bescheid wissen, dann fällt es uns leichter, sie zu leben und zu genießen. Mütter akzeptieren das Stillen besser, Väter die eventuelle sexuelle Abstinenz, das scheinbare "Ausgeschlossensein". Es dauert sowieso nicht ewig. Kaum hat man sich eingelebt, schon ändert sich alles, unser Kind interessiert sich für die erste feste Nahrung, stillt sich ab, geht in den Kindergarten, die Schule...
    Bei meinen ersten beiden Kindern (Abstand 17 Monate), hatte ich weder Zeit noch Einstellung, sie richtig zu genießen. Im Rückblick waren die Jahre des Stillens und der innigen Zweisamkeit sehr rasch vorbei. Jetzt bei meinem dritten Baby, genieße ich das "Jahr" viel mehr und nehme die Einzelheiten bewusster wahr. So erkenne ich, dass das Jahr des Stillens dem Wachstum von Körper und Seele gewidmet ist, für Mutter, Vater und Kind.
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    Ernährung nach der TCM während des Stillens

    Die TCM klassifiziert Nahrungsmittel unter anderem auch nach Temperaturverhalten, Thermik" genannt, des Nahrungsmittels im Körper. Was im Sommer reif ist kühlt uns bei sommerlicher Hitze, was im Winter "reift" wärmt uns. (Das im Winter kein Obst und Gemüse reif wird, sollte uns schon zu denken geben...)
    Essen wir also jetzt im Winter Sommergemüse und -obst, dann werden wir herrlich gekühlt von innen heraus. Wen wundert es, wenn wir nicht nur ständig frieren sondern auch verkühlt sind.

    Die Muttermilch bekommt die Thermik des Essens der Mutter. Ernährt sich die Mutter mit wärmenden Suppen, Wurzelgemüse, Speisen aus dem Backrohr, Kompotten, etc., dann wärmt die Milch das Baby mehr und es wird auch weniger Blähungen haben, als wenn die Mutter rohes Obst, Salat und kalte Imbisse zu sich nimmt.

    Das Organ, das laut der TCM für die Milchproduktion zuständig ist, ist die Milz. In der Chin. Medizin sagt man, dass die Muttermilch "weißes" Blut ist, das statt zum Herzen, zu den Milchdrüsen reist. Die Milz hat es gerne trocken und warm. Kälte und Feuchtigkeit ermüden sie sehr. Daher ist es auch für den Energiehaushalt der Mutter positiv, wenn sie warme Speisen, dicke Suppen, Aufläufe, Eintöpfe, Kompotte, etc. isst. Die warmen Speisen halten warm und geben Energie, die wir Mütter sowieso immer gut brauchen können!

    Mehr über die Ernährung der "Mitte" (Milz und Magen sowie Verdauung) nach der TCM können Sie auch in meinem Buch "Ernährung nach den 5 Elementen für Einsteiger" im Kapitel "Unser Verdauungsfeuer und seine Aufgaben" lesen, sowie aus dem Anhang einfache, rasch zubereitete und köstliche Rezepte nachkochen. Hier finden Sie mehr Infos zum Buch:
    http://www.laspas.at/de/buch.htm
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    Rezept des Monats:

    Reisbrei mit Trauben

    ½ Tasse (ca. 80g) geschroteten Reis mit der 6-fachen Menge Wasser (1/2 Liter) und 3 Kardamonkapseln unter ständigem Rühren ca. 10 Min. köcheln lassen, zugedeckt nach 5 Min. quellen lassen. Kardamon entfernen.
    Trauben vierteln, ev. vorhandene Kerne entfernen und unter den warmen Reis mischen.

    Für Babys - Trauben pürieren, bzw. Kompott machen.

    Aus dem Buch:
    Es war eine Mutter die hatte vier Kinder
    v. Karin Hofer
    ISBN 978-3-85312-026-2
    27,75 €
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    Kontakt

    Eva Laspas
    Ernährungsberaterin nach der TCM
    Info und Termine Institut Laspas:
    Polgarstr. 13E/RH7,
    1220 Wien
    Tel: 280 76 27,
    eva@laspas.at
    www.laspas.at
    ---------------------
    Kostenpflichtige telefonische Beratung:
    Tel.: 0900 970047 (1,81€ pro Minute)
    Ideal für Beratungen aus den Bundesländern (die Mappe kommt dann per Post) oder für Zwischenfragen zur persönlichen Befindlichkeit, zum Jahreszeitenwechsel...
    ... hier mehr darüber lesen
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         Eva Laspas,
    TCM-Ernährungsberaterin


     
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