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Von Frauen - für Frauen
 
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Systemische Arbeit im Medizinrad für Frauen
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    Systemische Arbeit im Medizinrad für Frauen

    Expertenseite Alexandra Kalcakosz

    Der Kreis ist das Symbol für die Vollkommenheit und steht für die Gemeinschaft aller Lebewesen. Er ist zeitlos und repräsentiert das neue Leben, das aus dem Tod entsteht, damit das ewige Leben.

    Das Medizinrad der Hopi-Indianer entsteht durch die Vierteilung des Kreises in die vier Himmelsrichtungen / vier Schilder und schafft so einen heiligen Raum für Gebet, Meditation und Rituale.
    Die Lehre des Medizinrades hilft uns, unseren Platz im Schöpfungsplan zu erkennen und unsere Beziehungen zu anderen Lebensformen in Einklang zu leben.
    Das Medizinrad wird seine heilende und heilige Energie in unserem Leben entfalten, sobald wir seine verborgenen Kräfte mit unserer klaren Ausrichtung und einer ehrlichen Absicht für das Gemeinwohl in unser Leben einladen.
    Der symbolische Anfang des Medizinrades liegt im Osten und der Mittelpunkt stellt unsere eigene Mitte dar, hilft uns zu zentrieren und unseren Geist zu klären. Das Medizinrad steht symbolisch auch für den Schöpfer sowie für die Achse des Weltenbaums.
    Das Medizinrad ist ein Heilmittel, das die Seele besänftigt, sie an die Elemente anschließt und die zerrissenen Teile des Selbst wieder zusammenfügt.

    Die Arbeit im Medizinrad kommt in vielen Bereichen der schamanischen Tradition zum Einsatz.

    Alexandra Kalcakosz, die sich seit vielen Jahren mit schamanischer Energiearbeit und persönlichkeitsorientierter Astrologie beschäftigt hat für die Seelenarbeit mit Frauen eine Verbindung zwischen schamanischen Techniken und systemischer Arbeit entwickelt.

    Ihre systemische Arbeit im Medizinrad der Frau gliedert sich in drei Phasen.


    Nachdem die Workshopteilnehmerinnen ihren gemeinsamen Medizinkreis mittels Edelsteinen aufgebaut haben, wählt jede Frau nacheinander Ihre ganz persönlichen Vier-Schilder-Frauen. Diese positionieren sich in den Medizinkreis und die Aufstellungsleiterin beobachtet, wie diese Vier-Schilder-Frauen in ihrem Sein präsent sind.
    Die Ostfrau steht für den heiligen, jungfräulichen Frauenaspekt in der Psyche der Frau, die Südfrau für den erotischen, lustvollen Aspekt, die Westfrau für den mütterlichen, disziplinierten Anteil und die Nordfrau für den Aspekt der Alten Weisen und ist Repräsentantin der Ahninnen.
    Erst wenn alle Vier-Schilder-Frauen voll in ihrer Kraft stehen, kann sich das Lebensrad der Frau mit der gesamten Kapazität durchs Leben bewegen. Diese erste Phase der Arbeit zeigt auf, welche der Schilder-Frauen Halt, Heilung und Stärkung oder aber auch Demut, Kooperationsbereitschaft und Anpassung braucht. An Hand der hier aufgezeigten Dynamiken wird entschieden, mit welchen Themen in der 2. Phase gearbeitet wird.
    Ist z.B. die Ost-Frau schwach, werden die zu ihr gehörigen Themen überprüft. Das sind u.a. Geburt, das unschuldige Kind, religiöser Missbrauch, Schuld aus dem Familiensystem.

    In der zweiten Phase wird dann die jeweilige Frau und die Themen als Persona in den Raum gestellt.
    Diese Phase dauert solange, bis die destruktiven Energien, die in den Themen inne wohnen "befriedet" sind.
    In der dritten Phase werden die Vier-Schilder-Frauen wieder in den Kreis gestellt und es wird überprüft, wie die heilenden Schritte der zweiten Phase auf sie gewirkt haben. Erst wenn alle vier Frauen gut in ihrer Kraft stehen können, ist die Arbeit abgeschlossen und die nächste Workshopteilnehmerin kann mit ihrem Prozess beginnen.

    Ansprechpartnerin für Fragen zum nächsten Workshop am 27./28. Juni 2009:
    Alexandra Kalcakosz
    Tel.: 0699/19239916
    www.kunstundmagie.com
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