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von Eva Laspas
In grauer Urzeit, als Mensch das Feuer noch nicht gefunden hatte, lebten wir von allem, was sich roh halbwegs essen ließ. Die damalige Lebenserwartung war nicht nur auf Grund des Klimas entsprechend gering. Durch die "Erfindung" des Feuers gelangten dann gekochte Nahrungsmittel in unseren Verdauungstrakt, die uns durch ihren gekochten Zustand besser ernähren konnten. Ganze und ungekochte Getreidekörner sind eine Überforderung für Zahn und Magen und führen bei den meisten Menschen über 30 zu Blähungen oder Magendrücken, gegart hingegen machen sie satt und nehmen bei 90% meiner KlientInnen den sogenannten "Süßhunger".
|  Eva Laspas, TCM-Ernährungsberaterin |
Auch heute noch gibt es Kulturen, die hauptsächlich gegarte Speisen zu sich nimmt. Besonders in heißen Ländern unserer Erde wird fast ausschließlich Gegartes gegessen, denn durch den Kochvorgang werden auch krankmachende Bakterien abgetötet. Aber auch in bäuerlichen Gegenden unserer Gebiete gab es lange Zeit überwiegend "warme", also gegarte Kost. Sie macht einfach länger satt und zufrieden.
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Meditation ist ein Mittel, zur Ruhe zu kommen. Wer meditiert gelangt über früher oder später in seine Mitte. Doch meist fehlt die nötige Zeit dazu, sich zurückzuziehen und zur Meditation niederzulassen.
Hier hilft, die täglichen Handgriffe bewusst zu tun - also auch das Kochen. Wenn Sie dem Kochen Ihre ganze Aufmerksamkeit widmen, mit all Ihren Sinnen kochen und alle störenden Gedanken ziehen lassen, gelangen Sie in einen Zustand innerer Kraft und ruhe, eine Energie, die sich auch auf Ihr Essen überträgt.
Das beginnt schon mit dem Waschen der Lebensmittel, wenn die Hände über die Überfläche des Kochguts streichen, die Unebenheiten wahrnehmen, die Augen die Farbe wahrnehmen, die Nase den Geruch... Durch das Reiben und streichen und das Rauschen des Wassers kommen wir zur Ruhe.
Hilfreich ist auch, sanfte Musik dabei zu hören.
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In der TCM geht es sehr oft um die sogenannte Thermik von Nahrungsmittel. Idee dahinter ist es, die Thermik im Körper sozusagen auszugleichen. Mutter Natur macht es uns vor: Im Sommer, wenn es sehr heiß ist, sind Tomaten reif, die unseren Organismus kühlen und etwas befeuchten - ideal bei heißem Sommerwetter.
Wenn es kühl wird im Herbst, werden wärmendere Gemüse reif, Kürbis, Zwiebel, Karotten, die sich auch lagern lassen und uns im Winter wärmen.
Zusätzlich hat auch jede Zubereitungsmethode ihre entsprechende thermische Wirkung auf den Körper. So können wir die Thermik eines Lebensmittels noch zusätzlich nach unserem Bedarf beeinflussen.
Wenn wir also recht oft frieren, dann hilft es, wenn wir Getreide vor dem kochen zusätzlich noch (ohne fett) etwas anrösten. Bei den Zubereitungsmethoden gilt: Die Temperatur, die beim Garungsvorgang erreicht wird, ist die Temperatur, die dann Wirksam ist.
Blanchieren bringt nicht so viel Wärme ins Nahrungsmittel wie Kochen, Kochen nicht so viel wie braten. Braten nicht so viel wie Grillen... und so weiter. Desgleichen ist natürlich auch das Einfrieren von Lebensmittel thermisch wirksam - die Lebensmittel werden eiskalt, auch wenn sie nachher gekocht werden, bleibt die energetische Botschaft erhalten. Hie und da ein Eis zu essen oder Speisen, die eingefroren waren, ist nicht so sehr das Problem, merkbar (Energiemangel) wird es erst, wenn wir uns hauptsächlich von Tiefkühlkost ernähren.
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