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Die Juni-Ausgabe erscheint erst am 14.6.2009 - die Technik braucht leider noch etwas Zeit! Danke für Ihr Verständnis!
 
Ethisches Marketing
  • Gleich zu Beginn zwei Tipps
  • Die 26 Stärken sind...
  • Selbstbehandlung...
  • Buchtipp
  • Weiterempfehlung dieses Artikels
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    Ethisches Marketing

    Buchvorstellung des Buches von Dr. Susanne Rupprecht und Georg Parlow notiert von Eva Laspas

    StammleserInnen erinnern sich vielleicht, ich habe Ihnen vor Jahren das Buch „Zart besaitet“ von Georg Parlow vorgestellt, in dem es um Menschen geht, die Sinneswahrnehmungen überdurchschnittlich wahrnehmen und dadurch in ihrem Leben auch Einschränkungen erfahren können, die aber dennoch lernen können diese spezielle Herausforderung in Stärke umzuwandeln.
    In diesem Buch, das ich jedem/r UnternehmerIn wärmstens ans Herz lege, geht es um einen soliden Marketing-Ansatz, der auf diesen Stärken aufbaut. Georg Parlow liefert passend zum Inhalt die „Power-Tipps“, die Ihnen dabei helfen, persönliche innere Hindernisse zu überwinden, die Ihnen in der Umsetzung Ihrer ethischen Marketing-Strategien im Wege stehen könnten. Zusätzlich finden Sie 21 Arbeitsblätter und Checklisten, die Sie bei der kongreten Umstzung unterstützen. Fangen Sie gleich heute damit an und kaufen Sie sich das Buch. Und damit Sie bis zur Lieferung nicht untätig sein müssen, habe ich ihnen hier einiges notiert.



    Gleich zu Beginn zwei Tipps

    Letztens bei der Messe- und Marketingweiterbildung (hier mehr Infos zu den nächsten Terminen http://www.festivaldersinne.info/2009_messeschulung.pdf), die ich gab, ließ ich die Teilnehmerinnen sich zu beginn vorstellen, allerdings durften sie das nur über ihre private Person machen. Es war wunderschön zu sehen, wie diese (jungen) Einzelunternehmerinnen da nach dem Namen ins Stocken gerieten, weil ihnen in diesem Moment klar wurde, dass ein Trennen von privat und beruflich in unserem Fall gar nicht möglich ist. Wir sind doch unsere Unternehmen, wo immer wir gehen und stehen. Durch dieses „bewusste Ausklammern“ erinnerten wir uns, bzw. machten es uns einfach noch einmal bewusst und spürten gleich den Stolz, der da mit dabei ist!

    Es gibt viele viele Tipps, einer davon ist „Setzen Sie auf persönliche Empfehlung!“ und diesen finden Sie auch zu Beginn des Buches. Schon in der Einleitung, steht es: „Sieht man sich in seiner Lebensumgebung um und überlegt, welche wirklich empfehlenswerten, kleinen Unternehmen es gibt, denen man so sehr vertraut, dass man sie Freunden, Vorgesetzten oder dem Partner vorschlagen würde, wird man nur sehr wenige finden, ob diese nun Restaurants, Installateure, Gärtnereien oder Tierärzte sind. Dennoch gibt es unzählige Anzeigen für lokale Kleinbetrieben den Lokalzeitungen oder im Radio, in Postwurfsendungen und anderswo, die einen täglich erreichen. Mit großer Wahrscheinlich sind die Firmen, denen man vertraut, nicht unter diesen. Tatsächlich ist zu wetten, dass die meisten heftig beworbenen lokalen Unternehmen sich nicht unter jenen befinden, die man weiterempfohlen hat...“

    Die Idee dahinter ist, dass man sein Geld nicht in die Werbung steckt, sondern in die Verbesserung des Produktes/der Dienstleistung.

    Als zweiten Tipp finden Sie „Tun Sie Gutes, und lassen Sie dies Ihre Kunden wissen“. Konsumenten von Heute möchten wissen, unter welchen sozialen und ökologischen Bedingungen die Unternehmen produzieren. Ethische Marketingprogramme sind beim Verbraucher beliebt. Großen Zuspruch findet es, wenn der Kauf eines Produktes mit einer Spende verknüpft ist.

    Im Hauptteil des Buches erfahren Sie nun, wie Sie als hochsensible Person Ihre typischen Stärken für Ihr ethisches Marketing einsetzen können. Sich zu fragen, was man gut kann, die eigenen Talente wirklich zu kennen ist der erste Schritt und die Vorbedingung, um auf seine Stärken aufzubauen.
    Der wichtigste Trick ist, nicht wie besessen an jenen Talenten und Fertigkeiten zu arbeiten, die einem fehlen, sondern sich darauf zu konzentrieren, jene Stärken weiter aufzubauen, die man ohnehin schon hat, sodass die Schwächen weniger ausmachen.
    Sechsundzwanzig Stärken, auf denen Sie aufbauen können, werden hier vorgestellt. Vielleicht finden Sie ja weitere Stärken bei sich selbst oder bei ihren mitmachen.
     



    Die 26 Stärken sind...

    Wie bereits in früheren Büchern dargelegt, ist Sensibilität unter den Menschen unterschiedlich verteilt. In punkto Sensibilität gibt es zwei deutlich getrennte Untergruppen. Diese unterscheiden sich nicht nur in ihrer Sensibilität, sondern typischerweise auch in anderen Bereichen ihrer Persönlichkeit.

    Alle Menschen fühlen sich innerhalb einer bestimmten Bandbreite von Anregung durch verschiedenste Reize am wohlsten. Erhalten sie nicht genügend Anregung bzw. Stimulation, fühlen sie sich gelangweilt und unwohl. Nehmen sie hingegen mehr Reize auf als ihnen lieb ist, so fühlen sie sich überfordert, hilflos oder gar bedroht.
    Ein gewisser Prozentsatz der Menschen, eben die HSP, erreichen die optimale Anregung schon bei einem Maß an Input, bei dem sich die nicht hochempfindliche Mehrheit noch langweilt. Wird die Anregung gesteigert bis zu dem Mag, an dem sich die Mehrheit optimal stimuliert fühlt, sind HSP bereits überlastet. Das frühe Überschreiten dieser Grenze liegt jedoch nicht daran, dass sie weniger Reize aushalten, sondern daran, dass sie mehr wahrnehmen. Hochempfindlichkeit hat die sehr reale physiologische Ursache eines besonders empfindlichen Nervensystems. Dadurch nehmen HSP mehr und feinere Einzelheiten auf. Auch verarbeiten sie alle Eindrücke ausführlicher und tiefer. Dies hat viele angenehme und nützliche Effekte, aber auch oft die Nebenwirkung, dass HSP den unangenehmen Zustand von Stress merklich früher erreichen als nicht-HSP. Hochsensible scheinen weitaus schwächere neurologische Filter zu haben und nehmen dadurch in der gleichen Situation weitaus mehr Reize auf als nicht hochempfindliche Menschen.

    Hier sind nur die 26 Stärken: Aufrichtigkeit, Offenheit/ Transparenz, Verlässlichkeit, Präsenz, Verbundenheit, Fürsorglichkeit, Sterben nach Güte, Bescheidenheit, Harmlosigkeit, Reinheit, lebhafte Vorstellungskraft, denken in größeren Zusammenhängen, Detailvolle Wahrnehmung, Lernfähigkeiten, Vorseichtheit, Langsamkeit, zuhören können, einfühlsam, große Empathie, Sanftheit, Neigung zu Harmonie, Stimme der Vernunft, Verständnis für die Natur, Intensives Empfinden, Intuition, Perfektionismus, Freiheitsliebe
     



    Selbstbehandlung...

    zur Auflösung beschränkender Handlungsmuster und Selbstbilder

    »Ich bin schlampig«, »Ich merke mir keine Namen«, »Ich schiebe Dinge auf«, »Technik liegt mir nicht« oder sogar »in finanziellen Dingen bin ich ungeschickt« — all das sind Beispiele für Selbstbilder oder auch Handlungsmuster, die Ihnen bei der Umsetzung Ihres Marketingplans in die Quere kommen können. Noch schwerer zu fassende Hindernisse zur erfolgreichen Umsetzung Ihrer Geschäftsidee machen sich nur durch ihre Ergebnisse bemerkbar. In der Retrospektive können Sie oder ein Coach vielleicht bestimmte Handlungsmuster erkennen, die in den jeweiligen Situationen logisch und naheliegend sein mögen, mit denen Sie sich jedoch längerfristig selbst behindern. Manche davon können sehr schwer zu fassen sein, oder auch ein Familienmuster darstellen.

    Diese Muster, die zu anderen Zeiten in anderen Situationen sinnvolle Strategien gewesen sein mögen, können mit den modernen, praxisbezogenen Therapiemethoden aufgelöst werden. Die unserer Erfahrung nach effizienteste davon stellen wir Ihnen weiter unten vor. Es handelt sich um eine Kombination von Techniken der amerikanischen Akupunkteurin Elisabeth Tapasvini Fleming und des Psychologen Zivorad Slavinski.

    Alle Inhalte des inneren Erlebens können, speziell für diese Übungen, in folgende Aspekte gegliedert werden:

  • Emotionen
  • Gedanken (und akustische Erinnerungen oder Eindrücke)
  • Körperwahrnehmungen (inklusive Geruchs- und Geschmackserinnerungen)
  • Innere Bilder und bildhaften Erinnerungen

    Die darauf aufbauenden Techniken können auch im Alleingang zur Selbstbehandlung verwendet werden. Sie erfordern geschulte Aufmerksamkeit und eine gewisse Disziplin und Konsequenz des Denkens und der Beobachtung bzw. Selbstbeobachtung. Leichter geht es jedoch, wenn diese Übungen gemeinsam mit einem Partner bzw. einer Partnerin durchgeführt werden. Die Begleitperson stellt dabei die (vorgegebenen) Fragen, und achtet darauf, dass keine Aspekte vergessen und alle wichtigen Details beachtet werden.

    Die Methoden, die Sie im Buch finden sind: TAT (Tapasvinis Akupressur Technik) und DP3 (Persönlichkeitsgestaltung nach Zivorad Slavinski) sowie genaue Skizzen zum Auffinden der Punkte und ein Arbeitsblatt zur DP3 Persönlichkeitsgestaltung.
     



  • Buchtipp:

    Ethisches Marketing
    von Dr. Susanne Rupprecht, Georg Parlow www.festland-verlag.com
    ISBN 978-3-9501765-3-7
    26,75 €
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