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Auf dem Weg zum Leben im Jetzt
  • Dranbleiben, die gelassene Art Ziele zu erreichen
  • Meditation für seelisches und körperliches Wohlbefinden
  • Sehnsucht nach Tiefe und Sinn
  • Buchtipps
  • Weiterempfehlung dieses Artikels
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    Auf dem Weg zum Leben im Jetzt
    Gedanken von Eva Laspas

    Wenn wir uns auf den Weg machen, dann mögen wir versuchen, im Jetzt zu leben. Dann finden wir weitere Wege zu uns selbst zu kommen. Lerne Jetzt zu leben, dann findest du die Meditation, wirst bewusst und kannst aufwachen.
    Hier finden Sie nun einige Bücher, die Ihnen auf Ihrem Weg helfen mögen:

    Dranbleiben, die gelassene Art Ziele zu erreichen

    Einstweilen sind wir noch ein wenig in Eile und Hetze, es strudelt uns durch den Tag und wir fragen uns, wo und wann wir die Muse finden innezuhalten und das zu probieren, von dem alle sprechen – von der Gelassenheit und Ruhe UND gleichzeitig unsere Ziele zu erreichen.

    Wolfgang Schmiedbauer, Autor des Buches „Dranbleiben, die gelassene Art Ziele zu erreichen“ gibt uns darin folgenden Tipp: „Die eigenen Ziele klären - und dann gelassen dranbleiben.“ Der bekannte Psychotherapeut weiß um die Schwierigkeiten in unserer hektischen Ablenkungsgesellschaft. Wirklich Wichtiges oder Unangenehmes wird oft aufgeschoben. Oder man verkrampft sich auf ein Ziel hin nach dem Motto: alles oder nichts. Aber um Gelassenheit zu entwickeln und dabei die eigenen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren, ist Dranbleiben notwendig. Er zeigt, wie es gelingt. Denn Kontinuität sichert den Erfolg und die Beziehungen - und führt zu mehr Kreativität.

    Und mehr Kreativität macht lebendig. Wir fügen uns nicht in unser Schicksal, wir verändern es aktiv mit. Das macht wach und lebendig und wir sind bereit für den zweiten Schritt:

    Meditation für seelisches und körperliches Wohlbefinden

    Meditation wirk sich wohltuend auf das seelische und körperliche Wohlbefinden aus. Autor Marc Rosenberger schreibt in seinem buch „Einführung in die Meditation“: „Um unseren oft fordernden Alltag besser zu meistern und Momente der Stille zu genießen, braucht es Zeiten der inneren Einkehr. Doch können wir noch so viel darüber nachdenken, wie wir unseren Geist zur Ruhe bringen, hier hat unser Intellekt nur begrenzte Möglichkeiten. Auf dem Weg zur Befreiung aus unseren Ängsten und Widerständen und der Reizüberflutung unserer Zeit, braucht es andere Werkzeuge.“

    Ein Schritt in die Meditation ist es, Dinge des Alltags bewusst zu tun und dabei das Denken sein zu lassen. Spülen Sie das Geschirr, duschen Sie sich, aber lassen Sie das Denken sein. „Wenn man es nach und nach schafft, in der Meditation und auch im Alltag das Denken loszulassen, werden dadurch Bewusstseinskräfte frei, die zuvor an das Denken gebunden waren. Wenn ich nicht mehr ständig mit dem Denken beschäftigt bin, wird sich mein Bewusstsein automatisch zur Wahrnehmung hin verlagern. Diese Verlagerung der Geistesaktivität vom Denken zum Wahrnehmen ist ein entscheidendes Merkmal eines sich durch Meditation verändernden Bewusstseins.“

    Im Buch finden Sie unterschiedliche Ansätze, so zum Beispiel auch die Stufen der spirituellen Entwicklung durch Achtsamkeitsmeditation, wo Sie vom Denken zum Wahrnehmen, vom Erleben zum Denken, vom Erleben statt Bewerten kommen. Letztendlich finden Sie auch einige Meditationstechniken beschrieben, um sich die Ihre besser herauszufinden.

    Sehnsucht nach Tiefe und Sinn

    Wir spüren sie alle tief in uns, die Sehnsucht. Eine gewisse Leere möchte gefüllt werden und noch so viel Konsum wird sie nicht zu füllen vermögen, denn nicht die Suche nach dem passenden Kleid macht uns glücklich sondern die Suche nach dem Sinn unseres Lebens.

    Immer tiefer in das Mysterium dieses Lebens einzutauchen, die Verbundenheit mit allem Sein zu spüren und das Göttliche in sich selbst und altem, was uns umgibt zu entdecken, das ist Sinn und Ziel jeder Art von Meditation. John Main (1926-1982) gebührt das Verdienst, eine der ältesten christlich-mystischen Meditationsformen wiederentdeckt und verbreitet zu haben.
    Das Buch „Die Sehnsucht nach Tiefe und Sinn“ stellt Auszüge aus vielen seiner außergewöhnlichen Vorträge zusammen und bewahrt dabei die Einfachheit und den Humor, den John Main stets vermittelte. Eine große Quelle der Inspiration und Ermutigung auf dem kontemplativen Weg.

    Anleitung zur Meditation:
    Hier habe ich Ihnen die Anleitung für den Einstieg in die Meditation aufgeschrieben, probieren Sie aus, was auch immer Ihnen davon zusagt oder, wenn es Ihnen nicht in den Tagesablauf passt (so wie mir, mir drei Kindern...), fangen Sie einfach damit an, zum Beispiel Geschirrwaschen, wicklen, Babywaschen oder dergleichen als Meditationsübung zu verwenden:

    Zeiten der Meditation

    „Wenn Sie das Meditieren lernen wollen, dann ist es unerlässlich, dass Sie jeden Tag Ihres Lebens meditieren, wenn möglich morgens und abends. Die optimale Dauer ist ungefähr eine halbe Stunde, das Minimum sind 20 Minuten. Bei allem, was darunter liegt, haben Sie gar nicht erst richtig begonnen.
    Ich empfehle Ihnen, 25 Minuten zu meditieren und es dann langsam auf 30 Minuten zu steigern. Wirklich wichtig ist die Disziplin beim Meditieren. Wählen Sie einen Zeitraum: 20, 25 oder 30 Minuten, und meditieren Sie immer so lange. Dabei müssen Sie sehr praktisch an die Sache rangehen und einen Weg finden, die Zeit zu bemessen, ohne dabei alle fünf Minuten auf die Uhr zu schielen und zu denken: „Mein Gott, das muss doch nun vorüber sein.“
    Es gibt dafür viele Möglichkeiten. Einige nehmen zum Beispiel eine Kassette auf, auf der eine halbe Stunde Stille herrscht und dann am Ende ruhige Musik erklingt. Dann drücken Sie zum Beginn der Meditation einfach auf den Schalter und wenn die Musik einsetzt wissen Sie, dass die halbe Stunde rum ist. Manche nehmen auch eine Eieruhr zu Hilfe.
    Anfangs ist die Versuchung groß, wenn alles gut läuft und wir auf Wolke sieben schweben, die Dauer der Meditation auszuweiten. Oder wenn es nicht gut läuft zu sagen: „Nun, das ist eine totale Zeitverschwendung, das kann ich auch sein lassen und lieber den Rasen mähen.“ Entscheidend ist, dabei zu bleiben, egal ob es gut oder schlecht läuft. Es gibt nur eine Möglichkeit und die heißt, das Mantra vom Anfang bis zum Ende aufzusagen. Die beste Zeit ist vermutlich früh am Morgen, noch vor dem Frühstück, wenn Sie sich ganz frisch fühlen. Vielleicht ist auch eine kalte Dusche vorher nicht schlecht. Am Abend ist es die beste Zeit vor dem Abendessen...“

    Buchtipps

    Dranbleiben, die gelassene Art Ziele zu erreichen
    v. Wolfgang Schmiedbauer
    Verlag Herder
    ISBN 978-3-451-06031-1
    8,95 €
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    Einführung in die Meditation
    v. Marc Rosenberger
    Verlag Theseus
    ISBN 978-3-7831-9564-4
    14,95 €
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    Die Sehnsucht nach Tiefe und Sinn
    v. John Main
    Verlag Aurum
    ISBN 978-3-89901-156-2
    17,80 €
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