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Ausstellung vom 24.04.2009 bis 26.10.2009
Schloss Halbthurn
Öffnungszeiten: Di - So und an Feiertagen von 10.00 - 18.00 Uhr
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Die chinesische Provinz Guizhou grenzt an das tibetische Hochplateau und ist doppelt so groß wie Österreich. Sie hat ungefähr 36 Millionen Einwohner und besteht aus fünfzehn Minderheitsvölkern. Es gibt Siedlungen, die nur zu Fuß zu erreichbar sind.
Diese einzigartige Ausstellung stammt größtenteils aus der Sammlung des chinesischen Kunstprofessors Liu Yong. Sie präsentiert Textilien, Gewänder, Stickereien, Handarbeiten, jede Menge Schmuckstücke, Masken, Rollenbilder, Plastiken, Möbel.
Wir sehen Gebrauchsgegenstände, die noch heute verwendet werden und für uns sehr exotisch wirken. Das Brauchtum dieser Gegend wurde im Wesentlichen durch Tanz, Musik und Theater weitergegeben.
Bei den gezeigten Filmvorführungen kann man zwischendurch an diesen Gebräuchen virtuell teilnehmen. Wir bewundern die Tänze und kunstvollen Formationen. Der Schmuck ist üppig und aus Metall hergestellt. Staunend betrachten wir die schweren Ketten unter denen quasi als Hautschutz noch ein metallenes Schild angebracht ist. Der Kopfschmuck muss ein beträchtliches Gewicht haben und man wundert sich, dass die Leute damit tanzen, den Kopf aufrecht halten und dazu noch lächeln können.
Alle Objekte sind von besonderer Schönheit und verleiten uns zum längeren Betrachten, um die Feinheiten der Arbeiten genau studieren zu können.
Eine Empfehlung für einen Sonntagsausflug, bei dem man auch gleich die Kulinarik im Schloss Halbthurn genießen kann.
Hannelore Halper
"Die Virtuelle"
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Andreasgasse 7, 1070 Wien
Öffnungszeiten: Di - So 10.00 bis 18.00 Uhr
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AViele Touristen sind wieder in Wien! Eine gute Gelegenheit, unsere Gäste in das Hofmobiliendepot zu begleiten.
Zahlreiche Objekte stammen aus dem Kaiserreich. Die Residenzen der Habsburger waren mit wunderschönen edlen Möbelstücken ausgestattet. Sie verraten vieles über die Geschichte und das Leben der hohen Herrschaften.
Der Anblick des Musikzimmers übermittelt uns das Lebensgefühl des Empire mit seinem französischen Flair. Kunst und Kultur wurden groß geschrieben und der Großadel konnte es sich leisten, das Geld für die schönen Dinge auszugeben. Aber auch über Geschmack lässt sich streiten. Das ausgefallene überladene Jagdzimmer wirkt beängstigend und lässt keine echte Stilrichtung zu.
In diesem Museum befindet sich auch die weltweit größte Biedermeier-Möbelsammlung. Reihenweise stehen hier Stühle zum Ausprobieren. Wir machen eine kleine Pause und können feststellen, dass Biedermeier auch Bequemlichkeit bedeutete.
Bewundernswert sind die nachgestellten Wohnräume und Möbel, die Kaiserin Elisabeth benützte und in den "Sissi-Filmen" Verwendung gefunden haben. Auf Bildschirmen kann man die Szenen aus den Filmen mit verfolgen und die Schauspieler in den verschiedenen Sprachen sprechen hören. Wie groß war die Freude, als unsere Gäste aus China eine Szene entdeckten, in der Chinesisch gesprochen wurde!
Aber auch die Moderne kommt nicht zu kurz. Wir schwelgen in Erinnerungen der SW-Möbelzeit mit dem Nierentisch und dazu die bunte Küche. Das Museum lebt, weil es noch immer Arbeiten heimischer Architekten sammelt.
Das Möbelmuseum wurde 1747 von Maria Theresia gegründet und setzt sich aus einem alten Biedermeierhaus und einem Gebäude aus Glas und Stahl zusammen. Eine sehr harmonisch geglückte Zusammensetzung.
Dieses Museum müsste mehr beworben werden, da es nur "Indsidern" bekannt ist.
Vor oder nach dem Besuch kann man sich im Restaurant "Zum kaiserlichen Thron" stärken. Es liegt versteckt im begrünten Innenhof und hat eine ausgezeichnete authentische chinesische Küche.
Ein heißer Tipp, wenn wir gern Reiseführer spielen!
Hannelore Halper
"Die Virtuelle"
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Horn - Raabs - Telc
Ausstellung vom 18. April bis 1. November 2009
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Die Ausstellung findet an drei Standorten statt: im Kunsthaus Horn, im Lindenhof in Raabs und im Schloss der tschechischen Stadt Tel?. Die gemeinsame Geschichte von Österreich und Tschechien wird uns nahe gebracht. Es ist die spannende Geschichte der letzten 100 Jahre der beiden Nachbarn.
In Horn wird die Geschichte der Monarchie unter der Herrschaft der Habsburger, über die getrennten Wege nach 1918, die Vertreibung der deutschen Volksgruppen in der Nazi-Zeit, die Folgen der kommunistischen Zeit und die Öffnung des "Eisernen Vorhangs" und schließlich die Mitgliedschaft zur Europäischen Union, authentisch dargestellt. Leihgaben aus der Bevölkerung machen Zeitgeschichte lebendig. Es ist kaum zu glauben, was in diesen Jahren alles geschehen ist. Wir verbringen hier Stunden mit Lesen, Schauen und Staunen.
In Raabs steht die Grenze im Mittelpunkt des Interesses. An der Thaya geht es um die konkrete und physische Grenze. Das Leben an der toten Grenze und mit deren Auswirkungen. Das Schicksal der Leute und deren Hoffnung, dass alle inneren und äußeren Schranken fallen werden und man zu einem gemeinsamen Ganzen finden wird. Welche Mittel eingesetzt werden, um die Schaffung gemeinsamer Traditionen, Sprache und Kultur aufzubauen. Man könnte es auch gemeinsame Heimat nennen - eine Brücke zwischen Österreich und Tschechien.
In Schloss Tel? wird der kulturelle Schwerpunkt bezüglich der Kirche, des Adels und des Bürgertums behandelt. Einige Persönlichkeiten haben diesen Raum nachhaltig geprägt. Gustav Mahler, Robert Hamerling, Bohuslav Reynek, Josef Hoffmann und Egon Schiele sind für jedermann ein Begriff. Friedrich Smetana und Antonin Dvorák sind die bedeutenden Komponisten, die in Raabs zu sehen sind.
Das architektonische Kulturerbe wird durch die Städte Tel? und Slavonice und die Beziehungen der Brünner und der Wiener Architektur, die Barockzeit und den Kubismus markant aufgezeigt. Das Renaissanceschloss und der malerische Marktplatz mit den wunderschönen renovierten Renaissance- und Barockhäusern sind zum Weltkulturerbe auserkoren.
Eine umfangreiche, geschichtlich sehr interessante Schau für die Sie unbedingt zwei Tage einzuplanen sollten.
Wie wär's mit einem Kurzurlaub im Waldviertel?!
Hannelore Halper
"Die Virtuelle"
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Ausstellung vom 6. August bis 13. Dezember 2009
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag: 10.00 - 18.00 Uhr
Donnerstag bis 21.00 Uhr
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Das KHM zeigt diese Ausstellung aus der Reihe "Intermezzo". Es werden Exponate aus der Gemäldegalerie, der Kunstkammer und Antikensammlung gezeigt.
Peter Paul Rubens ist da wohl der kompetenteste und bekannteste Maler der üppigen weiblichen Formen. Durch die hohe Kunst seines Farbempfindens bringt er die Haut zum Strahlen.
Wir bewundern sein Gemälde "Das Pelzchen", das seine Frau Helene als göttliches Ideal darstellt. Beeindruckt stehen wir vor dem großen Gemälde "Cimon und Efigenia".
Michaelina Woutiers ist im Saal VIII wohl die einzige Vertreterin des weiblichen Geschlechts, die nackte Männer auf großem Format festhielt. Das Gemälde zeigt den Bacchus-Zug. Die Künstlerin brachte sich selbst ins Bild und damit in das Geschehen.
Auch Stillleben umrahmt von Blumen, Schälchen und Obst umspielen die nackten Körper.
Nicht nur Göttinnen, Nymphen und antike Heldinnen werden gezeigt, auch auf die Bürgerinnen, Landfrauen und Hexen hat man nicht vergessen.
Die Reihe "Intermezzo" wird im nächsten Jahr mit Porträts fortgesetzt.
Eine gute Gelegenheit, wieder einmal das Kunsthistorische Museum zu besuchen!
Hannelore Halper
"Die Virtuelle"
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Museumsquartier Halle E
Juli 2009
Savion Glover
"Bare Soundz"
Tänzer:
Savion Glover
Cartier Williams
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Marshall Davis Jr.
Der Höhepunkt dieses Tanzsommers war:
Savon Glover, geb. 19.11.1973 in Newark, New Jersey, USA, ist ein Stepptänzer, Schauspieler, Sänger und Choreograf wie man bisher noch keinen erlebt hat. Es ist ein einmaliges Ereignis, Zuseher bei einem Auftritt dieses Künstlers zu sein.
Savon Glover ist ein Naturwunder. Es ist unfassbar, mit welchem Tempo und mit welcher Kraft und Eleganz er seinen Stepptanz vollführt. Der elektronisch verstärkte Sound der Steppsohle reicht vollkommen, um den Stücken ein beeindruckendes Volumen zu geben. Immer wieder gibt es zwischendurch Improvisationssoli. Atemberaubend, was der Mann mit den Rastazöpfen aufs Parkett legt.
Man fragt sich, wie er diese Geschwindigkeit mit einer scheinbaren Leichtigkeit bewältigt. Das vor Freude und Bewunderung johlende Publikum war von seinem Auftritt so angetan, dass sich alle geschworen haben, sobald Savion Glover wieder in Wien auftreten wird, diese Performance auf keinen Fall zu versäumen.
Hannelore Halper
"Die Virtuelle"
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Operette von Fred Raymond
Sommerarena Baden 2009
Musikalische Leitung Franz Josef Breznik
Inszenierung Robert Herzl
Ausstattung Waltraut Engelberg
Choreografie Mátyás Jurkovics
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Besetzung
Johanna Arrouas / Edith Leyrer / Romana Noack // Beppo Binder / Franz Födinger / Franz Josef Koepp / Roman Martin / Darius Merstein-MacLeod / Tibor Szolnoki
Eine unbekannt bleiben wollende, geheimnisvolle Dame verspricht dem Maler Cellini, der sie im Porträt "Maske in Blau" verewigt, nach einem Jahr zurück kehren zu wollen, um ihr Geheimnis zu lüften. Als Erkennungszeichen gibt er ihr einen Ring, den sie bei ihrem nächsten Besuch tragen soll.
Es folgen Verwirrungen und Chaos, doch am Schluss löst sich alles auf und führt zu einem Happy End.
Wir kennen und lieben alle die bekannten Melodien wie "Maske in Blau", "Die Juliska aus Budapest", "Schau einer schönen Frau nicht zu tief in die Augen" und "Am Rio Negro".
Die Sommerarena Baden bietet eine effektvolle Revueoperette. Eine Welt voll Glanz und Glamour beschwört die 30iger Jahre in San Remo herbei. Robert Herzl hat mit viel Tempo, Witz, Geschmack und Leichtigkeit inszeniert. Die Stimmen der Sängerinnen und Sänger sind ihrer Rolle gemäß wunderbar eingesetzt, das Temperament ist voll Pfeffer und die Musik mitreißend.
Eine wunderbare Unterhaltung für alle, die Operette lieben - und besonders für unsere ausländischen Gäste, die davon nie genug bekommen können.
Nur schade, dass gerade die Operettenvorstellungen reduziert wurden.
Ein tolles Sommervergnügen!
Hannelore Halper
"Die Virtuelle"
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Beziehungsfilm mit Birgit Minichmayr, Lars Eidinger
Regie: Maren Ade
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Chris und Gitti fahren nach Sardinien auf Urlaub. Sie wollen so den Ballast des Alltags abwerfen. Sie lieben sich. Sie streiten - und wollen doch nicht so sein, wie alle anderen. Einer will dem anderen gefallen und trotzdem entfernen sie sich immer wieder voneinander. Ein Störfaktor ist der Umgang miteinander.
Als sie dann noch von einem befreundeten Paar, das auch auf Sardinien Urlaub macht, provoziert werden, beginnt alles zu entgleisen.
Eine ausgezeichnete Beziehungsstudie. Eine Paraderolle für Birgit Minichmayer!
Hannelore Halper
"Die Virtuelle"
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