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 Bildquelle: pixelio.de
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Gedanken von Stella Mandusic
Was meinen Sie, können wir auch anders reagieren, wenn uns etwas nervt, stört oder wütend macht, anstatt uns zu ärgern? Ärgern ist eine der häufigsten unangenehmen Gefühle und fast schon eine Volkskrankheit. Der Ärger nimmt uns täglich die Lebensfreude und bringt uns auch körperlich in einen belastenden Zustand. Magenbeschwerden oder Kopfschmerzen sind oft die Folge. "Na wie soll ich denn auf so etwas reagieren?", könnte nun Ihre Frage lauten - ja wie nur?
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Wenn wir den Ärger genauer betrachten, dann ist er immer mit Erwartungen verbunden, die sich "ärgerlicherweise" nicht erfüllen. Es sind also in Wahrheit unsere Erwartungen, die den Ärger auslösen, doch dieser hat mit dem Gesagten oder dem Vorfall an sich nicht viel zu tun. Es besteht also grundsätzlich keine Zwangsläufigkeit, auf bestimmte Situationen ärgerlich zu reagieren, denn nicht jeder würde sich darüber ärgern. Sie ärgern sich aber, also hat jemand Ihre Erwartungen nicht erfüllt - manchmal sind Sie es sogar selbst!
Einige Beispiele: Die Kinder räumen ihr Zimmer nicht auf. Sie selbst kommen ständig zu spät. Der Chef vergisst dauernd, sie zu informieren. Das Auto vor ihnen fährt im Schneckentempo. Der Nachbarsjunge spielt seine Lieblingsmusik viel zu laut. Jemand überholt und zwingt Sie, zu bremsen uvm.
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Nun, wir wissen jetzt, dass es unsere Erwartungen sind, die uns verletzen, wenn sie nicht erfüllt werden. Wer nichts erwartet, kann nicht enttäuscht werden. Erwartungen also loslassen - wenn das nur so einfach wäre! Natürlich ist es einfach, wenn Sie es irgendwann geschafft haben, doch bis dahin hilft oft schon, sich die eigenen Erwartungen überhaupt bewusst zu machen und dann auch anzusprechen. Manchmal halten wir nämlich vieles für selbstverständlich und gehen davon aus, dass der andere ganz genau weiß, was wir wollen und erwarten!
Und bevor Sie also etwas tun oder lassen, fragen Sie sich auch immer gleich, was Sie erwarten und wie es wäre, wenn Ihre Erwartung sich nicht erfüllt. Tun Sie es nicht, wenn es zu wichtig für Sie ist oder - tun Sie es und erwarten Sie nichts dafür!
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 Bildquelle: pixelio.de
Wenn Sie gleich verzeihen - früher oder später tun Sie das ohnehin - erübrigt sich der meiste Ärger. Es steht Ihnen natürlich frei, sich auch über einen langen Zeitraum zu ärgern, doch warum sollten Sie das tun? Ändert der Ärger irgendetwas an dem Ereignis? Nein, natürlich nicht, denn es ist schon geschehen und nicht mehr rückgängig zu machen. Sehen Sie vielmehr zu, wie Sie die Angelegenheit für alle Beteiligten in Ordnung bringen können und verwenden Sie dafür Ihre Energie.
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Dieses kleine Wort ändert sehr viel in der Kommunikation. "Du hast mich geärgert, weil Du schlampig bist!" Damit fühlt sich der Mensch als ganzes in Frage gestellt und angegriffen und dementsprechend reagiert er auch. Also mit Angriff, Verteidigung, Argumenten etc. Er hört gar nicht mehr, was Sie sagen, sondern überlegt nur noch, wie er sich verteidigen kann. Wenn Sie sagen "Dieses Verhalten von Dir ärgert mich!", dann bleibt die gute Gesprächsebene erhalten. So kann konstruktiv nach einer Lösung gesucht werden!
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Ich gestehe jedem Menschen 3 sogenannte "Fehler" zu, weil ich davon ausgehe, dass auch ich mindestens drei habe! : Damit komme ich ganz gut durch und das tägliche Ärgern erübrigt sich damit. Vor allem bleibt mehr Zeit für erfreulichere Gefühle, denn niemand hat die Macht, Sie zu ärgern, wenn Sie sie ihm nicht geben!
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Mit belastenden Gefühlen besser umgehen zu lernen, ist unter anderem Bestandteil des Mentaltrainings nach Prof. Tepperwein. Gönnen Sie sich mehr Freude und erfahren Sie, wie einfach es sein kann, ein glücklicheres Leben zu führen!
Exklusiv für Virtuelle-LeserInnen: im Oktober 2009 erhalten Sie bei Anfrage einen Seminar-Gutschein (keine Barablöse möglich) im Wert von € 25,--!
Helfen Sie Ihrem Glück doch auf die Sprünge - ich freue mich auf Sie!
Ihre Stella Mandusic
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