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Bildquelle: Fairtrade
Erfolgsstory Tee
  • Erfolgsstory Tee
  • INFORMATIONEN ZU FAIRTRADE TEE
  • Soziale und ökonomische Standards
  • Kriterien
  • Ursprungsländer
  • Unsere Erfolgsstory Tee
  • Kontakt
  • Weiterempfehlung dieses Artikels
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    Erfolgsstory Tee

    Partnerseite Fairtrade

    Wenn die Tage wieder kürzer und kälter werden, hat der "Tee" wieder Saison.
    Um die Blätter nach dem Pflücken weich zu machen, wurden sie früher zwei Stunden in die Sonne gelegt.
    Später verwendete man Welkhürden in speziellen Hallen, in denen eine Temperatur von 20 bis 22° C herrschte. Der Welkprozess dauerte dann bis zu 24 Stunden.
    Heute werden meistens so genannte Welktunnel eingesetzt, die die Teeblätter auf Fließbändern durchlaufen. Die Stärke der Welkung wirkt sich (in reversem Verhältnis) auf den Grad der später erzielbaren Oxidation aus.
    Das Rollen erfolgt heute maschinell und dauert etwa eine halbe Stunde. Dabei werden die Zellen der Blätter aufgebrochen, so dass ätherische Öle freigesetzt werden.
    Anschließend werden die Teeblätter nach Qualität sortiert. Bei der Oxidation wird ihnen durch künstlich erzeugte hohe Luftfeuchtigkeit von über 90 Prozent bei genau 22° C wieder Feuchtigkeit zugeführt, um die chemischen Prozesse in Gang zu setzen.
    Bei der Oxidation entsteht Wärme, die Temperatur der Blätter wird alle 15 Minuten gemessen und nach Erreichen der Höchsttemperatur von 29° C durch Trocknung sofort abgebrochen. Wird dieser Zeitpunkt verpasst, haben die Teeblätter kein Aroma mehr und gelten als "verbrannt".
    Die Oxidation wird bei der traditionellen Teeproduktion als Fermentation bezeichnet, obwohl sie keine relevante mikrobakterielle Komponente enthält. In der modernen Teetechnologie wird sie nicht mehr als Fermentation bezeichnet.
    Getrocknet wird in Maschinen mit Hilfe von Heißluft. Bei Ceylon reichen 20 Minuten bei 90° C, Assam braucht wesentlich länger. Anschließend wird der Tee sofort wieder abgekühlt.
    Bei Grüntee findet im Unterschied zu Schwarztee keine Oxidation statt. In der VR China, in Taiwan, in Indien, in Sri Lanka und jüngst auch in Afrika wird auch halb oxidierter Tee (Oolong) hergestellt.

    Einzelne Teeplantagen, in denen besondere Teespezalitäten hergestellt werden, produzieren noch nach alten Methoden, bei denen das Welken an der Sonne geschieht. Gerollt wird von Hand, die Oxidation findet in geflochtenen Körben statt.
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    Informationen zu Fairtrade Tee

    Indien, Sri Lanka (früher Ceylon), Tansania, Nepal, Kenia - fast alle großen Tee-Exportländer sind ehemalige Kolonien des britischen Empires. Noch heute gehören Anbau und Verkauf der aromatisch-anregenden Blätter zu den wichtigsten Devisenbringern.
    Tee kommt in der Regel nicht aus kleinbäuerlichen Strukturen, sondern von Plantagen. Tee ist sowohl von seiner Geschichte, als auch von seiner aktuellen Rolle im Welthandel für den Fairen Handel prädestiniert. Denn er erzielt auf den internationalen Märkten längst nicht die Preise, die er als landwirtschaftliches Spitzenprodukt eigentlich verdient hätte.
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    Soziale und ökonomische Standards

    Einen einheitlichen Marktpreis für Tee gibt es nicht; je nach Qualität, Anbauregion und Verarbeitungsmethoden gibt es extreme Preisdifferenzen. Auf diesen kostendeckenden Preis kommt ein spezifischer Fairhandels-Aufschlag, der gezielt für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der PlantagenarbeiterInnen und Pflückerfamilien verwendet wird. Dabei handelt es sich um 0,5 - 1 US$ pro Kilo zusätzlich zum Marktpreis. Dieses Geld wird in einen Fonds einbezahlt, über dessen Verfügung die Plantagenbelegschaft gleichberechtigt mitbestimmt.

    Für Rooibos-Tee wurde am 1. Jänner 2008 ein FAIRTRADE Mindestpreis festgesetzt. Kleine Produzentenorganisationen erhalten 30 ZAR/kg und 5 ZAR Prämie pro Kilo, für von ArbeiterInnen produzierten Rooibos-Tee gibt es 23 ZAR/kg und 12 ZAR Prämie.
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    Kriterien

  • Genossenschaften von Kleinbauernfamilien werden bevorzugt in das Produzentenregister aufgenommen. Um dies zu erreichen sind bei der Fairtrade Labelling Organizations International (FLO) gegenwärtig Betriebe und Plantagen registriert, die unter anderem folgende Bedingungen zu erfüllen.
  • Sämtliche, in den jeweiligen Erzeugerländern geltende gesetzliche und tarifliche Mindest-Standards müssen eingehalten werden. Dies gilt besonders für Beschäftigungsgarantien und Höhe der Löhne, aber auch für betriebliche Sozialleistungen und Arbeitsschutzbestimmungen.
  • Das Plantagenmanagement stellt der internationalen Kontrollebene FLO alle relevanten Daten zur Verfügung und erstattet regelmäßig über die Verkäufe zu fairen Bedingungen Bericht.
  • Die FAIRTRADE Prämien werden auf ein Sonderkonto abgeführt und dürfen nicht mit den Betriebseinnahmen vermischt werden.
  • Es muss ein unabhängiges Komitee gebildet werden, dem VertreterInnen der Belegschaft und des Managements angehören. Nur dieses Komitee kann über die Verwendung des Geldes der Mehrpreiszahlungen entscheiden.
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  • Ursprungsländer

    Bei FAIRTRADE sind über 60 Teeplantagen und -kooperativen aus China, Kenia, Indien, Nepal, Sri Lanka, Vietnam, Tansania, Simbabwe, Peru, Südafrika und Uganda vertreten.
    Die Kriterien für den Anbau von Tee werden von FLO genau festgelegt und von FLO Cert kontrolliert.

    Mehr dazu unter:
    www.fairtrade.net/standards.html
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    Unsere Erfolgsstory Tee

    Hier finden Sie eine unserer Erfolgsstorys:
    www.fairtrade.at/pics/produzenten/Samabeong_Tee.pdf
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    Kontakt

    FAIRTRADE
    Verein zur Förderung des fairen Handels mit den Ländern des Südens.
    HOTLINE: 0810/ 500 770
    office@fairtrade.at
    www.fairtrade.at
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