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 Text und Bilder © Monika Novak 2008
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Konfuzius und das Dao des Menschen
Lao Tse und das Dao des Himmels
Das I Ging in der westlichen Welt
Kosmologie und Bewegungsmuster
Die Begegnung mit dem Buch der Wandlungen
Der Weg des Dao
Aura-Soma, Dao und I Ging
Dao in Kunst und Design
Loving Art Studio und Wabi Sabi
Loving Art Studio - Kurse
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1923 übersetzte der Sinologe Richard Wilhelm das I Ging nach langen Studien und einem Aufenthalt in China neu. Diese Übersetzung ist bis heute die meist verbreitete I Ging Fassung. Mit ihr entdeckten westliche Denker, Philosophen und Künstler die Kosmologie des I Ging als Quelle der Weisheit und Verbindung humanistischer und universeller Ethik. Das Studium des Dao wurde zum Bindeglied naturwissenschaftlicher Erkenntnis mit einem neuen, metaphysischen Verständnis. Zu Beginn des letzten Jahrhunderts haben unter anderem Hermann Hesse, C.G.Jung, Jean Gebser und Wolfgang Pauli mit dem I Ging experimentiert.
"Das I-Ging ist der archimedische Punkt aus dem sich das 4-dimensionale Raum-Zeit-Kontinuum aus den Angeln hebt."
Jean Gebser ,Ursprung und Gegenwart' 1949
Bis heute empfinde ich die Übersetzung von Wilhelm als kostbar, transzendent und die vollkommenste von allen. In den späten 60er Jahren, nach seiner Verbreitung durch die Hippie Bewegung, wurde das I Ging für viele eine Quelle individueller Transformation. Seit den 80er Jahren ist das I Ging auch Gegenstand interdisziplinärer Betrachtungen. Technologie und Wesen des Computers spielen dabei eine große Rolle - die Komplexität des Binären, die vielfältigen Erscheinungen der Polarität und Suche nach der dahinter liegenden Einheit führt den Menschen und die Wissenschaft an die Grenzen des Metaphysischen. Sein universeller Aufbau unterstützt Erkenntnisse der Astro- und Quantenphysik, der Mathematik, Genforschung, Biochemie, Medizin und Transpersonalforschung.
Dao ist in der chinesischen und japanischen Kultur als Schöpfungsprinzip die Grundlage für viele Bereiche der Kunst und Wissenschaft. Kampfkünste, Heilmethoden, kosmologische und spirituellen Lehren, die auf dem I Ging und dem Dao basieren, sind heute auch aus der westlichen Kultur nicht mehr wegzudenken.
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Das I Ging ist der Ursprung chinesischer Kosmologie und Philosophie. Das universelle Prinzip von zwei polaren, gegensätzlichen Kräften als Ursache für den Wandel in allen Dingen. Die Urelemente bestimmen die Gesetzmäßigkeit des Weltgeschehens und in ihrer Bewegung, ihrer Durchdringung ,gebären' oder formen sie weitere Elemente.
Tai Chi ist das Bild der Vereinigung von Yin und Yang, der ,grossen Gegensätze'. Das ordnende Prinzip des Universums. Tai Chi ist die harmonische Grundlage für Spiritualität, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaftsordnung. Lao Tse prägte neben dem Begriff Tai Chi der konfuzianischen Schule den transzendenten Begriff DAO. Dao umschliesst den Bereich der Dualität, das Wirken von Yin und Yang, der materiellen Welt und die transzendente Einheit dahinter, die Leere. Dao bringt Einheit hervor, die Einheit die Zwei, die Zwei wiederum die Drei und diese die ,Welt der zehntausend Dinge'. Im Dao ruht das Potential aller Formen und Erscheinungen.
YANG ist das schöpferische Urelement und das Bild für Himmel, das Lichte, das Männliche
YIN ist das empfangende Urelement und ist das Bild für Erde, das Dunkle und das Weibliche
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Die Bewegung von Yin und Yang kann in allen mikro- und makrokosmischen Vorgängen, im Universellen, Elementaren und Humanistischen beobachtet werden. Unzählige Muster aus einer einfachen Aus- und Einwärtsbewegung.
Die Naturwissenschaft befasst sich mit Bewegungsmustern, von der Quanten- zur Astrophysik, der Mathematik, Chemie, Medizin, Psychologie, Soziologie - Muster. In der Kultur - Muster.
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Die Gestirne bilden Muster, die Elemente bilden Muster, der Mensch bildet Muster. In unserem Körper bildet Atmung ein Muster, einatmen, ausatmen. Unsere Muskel bilden ein Muster durch anspannen und entspannen. Unsere Gefühle bilden Muster, unsere Gedanken, unsere Wege. Yin und Yang wirkt auf allen Ebenen unseres Wesens und beeinflusst unsere Wahrnehmung von Polarität, Raum und Zeit. Mit wachsendem Verständnis für diese Interaktionen entfaltet sich ein Gefühl für den universellen Rhytmus und wir können unsere geistigen, emotionellen und körperlichen Bewegungen zu einem harmonischen Muster balancieren und in das grosse Muster eintauchen. Das I Ging lehrt diesen Rhytmus. Die Metaphysik wagt den Blick nach innen, den Blick in die Einheit.
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,Wer das I Ging kennt, kennt das Wirken der Götter.'
Die Antwort auf eine Kontemplation mit dem I Ging kann sich auf den Wandel eines Menschen, den gesellschaftlichen oder politischen Wandel beziehen - das gleiche ,Bewegungsmuster' kann auch auf den physischen Körper bezogen sein, eine kosmologische, elementare oder spirituelle Bedeutung haben - wie bei Aura-Soma ist es meist ein Thema auf allen diesen Ebenen. Das gleiche Ornament in verschiedenen Schichten, Dimensionen und Qualitäten. Die Zeichen selbst beschreiben auch die universelle Ebene. Ihre komplexe Ordnung, das Zahlensystem, Bewegung und Geometrie bilden eine Brücke zu höheren Dimensionen und Schöpfungsinstanzen.
Vor allem die Bewegung, Handeln und Nichthandeln als Puls zu verstehen, als runde, zyklische, nichtlineare Bewegung hilft ein Gefühl für Rythmus zu entwickeln. Aus der permanenten Möglichkeit voranzuschreiten und abzuwarten entwickelt sich eine ,universelle Ethik' die nicht im Mentalen begründet liegt, eher in der Intelligenz der Bewegung, der Wandlung selbst. Wer nicht zur Wandlung bereit ist, versteht die Worte des I Ging nicht.
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Dao ist ohne Absicht, mühelos. Alle Dinge und Erscheinungen gehen aus ihm hervor, sind in seine Ordnung gebettet, und doch bleibt es leer. Es durchdringt alles und jedes Wesen, jedes Ding hat sein Dao, in dem sich die kosmische Ordnung ohne Eingriff erfüllt. Im Nichthandeln erfüllen wir Dao und durch den Ausgleich, die Auflösung der Gegensätze.
Der Weg des Dao ist die Integration aller Dualitäten, der Weg zurück in die Einheit, oder besser die Auflösung des Weges. Aus intellektueller Sicht scheint das Wesen des Dao paradox, intellektuell ist die höchste Einsicht nicht erfahrbar und doch ist ein klarer Intellekt verbunden mit einem freundlichen Wesen, ein schönes Instrument für den Dao Weg.
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dao
STILLE . BEGEGNUNG . ERWACHEN
,Das Geheimnis des menschlichen Lebens ist in die Energiestruktur eingebettet. Wenn wir das verstehen, lernen wir uns selbst zu verstehen und können zur Ruhe kommen. Wenn wir zur Ruhe kommen lernen wir meditativ - das ist wahres Lernen, wahre Intelligenz, kein Anhäufen von Wissen - es ist die Intelligenz des Weges und des Lebens. Bewusstsein ist ein Feuer, es verbrennt alles was falsch ist in uns.'
1-2.NOV 08 / 29-30.DEZ 08
i ging
URSPRUNG, ETHIK UND UMGANG
MIT DEM BUCH DER WANDLUNGEN
,Sich dem Buch ernsthaft zu nähern gleicht einer Initiation und will gut vorbereitet sein denn, wie das I Ging selbst sagt: 'der Meister kommt wenn er es für richtig hält'. Das Buch kann nicht wahrsagen, denn seine Bewegungen sind das Wesen der Wahrheit.'
2- 5.APR 09
ethik aesthetik
ENTFALTUNG DER WAHRNEHMUNG UND
VERTIEFUNG DES SCHÖPFERISCHEN AUSDRUCKS
Ein Jahreskurs in dem jeder willkommen ist, der im Beruf und Alltag seine kreativen gestaltenden und humanistischen Qualitäten vertiefen und ,auf den Punkt' bringen will. Über das Jahr werden ethische und ästhetische Grundlagen der Gestaltung durchgenommen und jeden Monat ist die Betrachtung eines neuen Themas Ausgangspunkt für praktisches Arbeiten, eigenständige Studien und Präsentationen. Der Kurs bietet spannende Bezugspunkte aus Kunst, Kultur, Natur- und Geisteswissenschaft und die Einladung zur Subjektivität - der Unterricht passt sich individuell dem einzelnen an, die Arbeitsstimmung ist begeistert, humorvoll und konzentriert.
LEVEL 1
die Grundlagen der Gestaltung
das Wesen von Farbe und Licht
Betrachtung einer Energiestruktur
das Sichtbare und das Unsichtbare
Bewegung, Organisation und Wandlung
innere Ordnung - Essenz der Harmonie
kulturelle Wahrnehmung und Kommunikation
Sprache und Symbolik in Form / Formgebung
Ethik des Materials: Werkstoffe, Gewebe ect.
Kunst, Kunsthandwerk und Kultobjekt
Energie und Geist in materiellen Dingen
nächster Zyklus 1-12/09 Beginn 1.2.09
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Sacred Geometry
UNIVERSELLE GESETZE DER GESTALTUNG IN NATUR UND KUNST
TEIL I - ORDNUNG
TEIL II - CHAOS
heilige Geometrie beschreibt die harmonischen Gesetze universeller Bewegung, den Entwurf. Sie zu studieren hilft uns diese Gesetze in allem zu erkennen, das Einfache im Komplexen. Diese Gesetze in der Natur zu beobachten stand am Beginn der Menschheit, sie zu verstehen und anzuwenden ist das Gebäude menschlicher Kultur - ohne diese Gesetzmässigkeiten geht der Geist der Schöpfung in allem verloren - sie anzuwenden ist die Grundlage der Harmonie des Lebens.
nächster Zyklus 1-12/09 Beginn 31.1.09
jährlicher Designmarkt vor Weihnachten
mit einer Vorliebe für Japanisches, Finnisches und Italienisches
15-16.NOV 08 15-21 Uhr
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liebe Grüsse
Monika Novak
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